Águilas – die „geteilte“ Stadt.


Águilas – die „geteilte“ Stadt.

Águilas Blick vom Hafen auf den Burgberg
Liebe Freunde meines Reiseblogs,
liebe Leserinnen und Leser,

Águilas ist eine wunderschöne Stadt in der Region Murcia im Südosten Spaniens. Die Stadt liegt 105 Kilometer von Murcia und 75 Kilometer von Cartagena entfernt und grenzt an die Provinz Almería. Zum Gemeindegebiet gehören rund 28 Kilometer Mittelmeerküste. Die Stadt ist „geteilt“ durch durch den gewaltigen Hügel auf dem das Castillo thront.

Blick vom Castillo auf die Stadt

Das Castillo de San Juan ist eine Festung, die im 18. Jahrhundert zum Schutz vor Piratenüberfällen erbaut wurde. Sie thront 85 Meter über der südlichsten Stelle der Altstadt. Dahinter ist der neuere Teil der Stadt und der schönere Strand.

Strand und Promenade hinter dem Castillo

Beide Teile der Stadt haben ihren Reiz. Die Strandpromenaden sind wunderschön angelegt. Ein ganz herausragendes Gebäude ist das neue Kongresszentrum am nördlichen Rand der Altstadt.

Das Kongresszentrum

Der Aufstieg aus der Altstadt zur neu restaurierten Mühle ist nicht ganz leicht zu finden, jedoch ist der Ausblick von dort auf den Hafen sehenswert.

Die restaurierte Mühle über dem Hafen

Águilas ist Ferien- oder Winterwohnsitz für zahlreiche Nord- und Mitteleuropäer, vor allem aus Großbritannien, Deutschland und den Niederlanden. Ihren Erstwohnsitz haben ca. 5000 Ausländer in Águilas. Mehr als die Hälfte davon sind Bürger der Europäischen Union, darunter viele Deutsche und Briten.

Leider findet man auch in Águilas die typischen spanischen Bausünden. Dies vor allem im nördlichen Teil, direkt hinter der Altstdt.

Typisch spanische Bausünden

Unter den prominenten Wahl-Aguilenen ist der Fernsehmoderator Dieter Thomas Heck, der im Ortsteil Calabardina wohnt und der deutsche Ikonen-Künstler Klaus Richter, mit seinem Atelier und Galerie. Águilas ist der Redaktionssitz der deutschsprachigen Wochenzeitung Costa Cálida Nachrichten.

Aber auf beiden Seiten des Castillos finden sich wunderbar gepflegte Strände. In der Stadt selbst gibt es nicht allzu viel zu sehen. Dennoch lohnt sich der Besuch. Die beiden Strandpromenaden, das Castillo und die Altstadt geben genug Raum für einen schönen Bummel. Kleine Strandrestaurants laden zu Pausen, zu Erfrischungen und Snacks ein. Dabei sind besonders die leckeren Tapas zu erwähnen.

Strandpromenade

Wir waren im Februar 2017 da und hatten immerhin schon 22 Grad Celsius im Schatten. So macht Winter Spaß!

Ihr Rainer Andreas Seemann

Marienstatue am Aufstieg zum Castillo

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