Bad Wildbad – Kurpark.


Bad Wildbad – Kurpark.

Immer an der Enz entlang. Der Kurpark in Bad Wildbad.

Liebe Freunde meines Reiseblogs,
liebe Leserinnen und Leser,

Bad Wildbad hat sicher einen der schönsten Kurparks im Nordschwarzwald. Dagegen ist der Ort nicht mehr so sehenswert. Man hat viele alte Häuser abgerissen und durch fürchterliche Betonklötze ersetzt. Immerhin ein paar der schönen Gebäude gibt es noch. Insgesamt hat das Städtchen aber seinen Charme verloren. Schade. Derartige Bausünden kannte man eigentlich nur aus den 1960er und 1970er Jahren.

Der Graf Eberhard-Bau hat die Abrisswut der Wildbader überlebt und zählt zu den wenigen alten, schönen Gebäudes des Städtchens.

Der Kurpark jedoch ist ein Juwel. Er zieht sich etwa 1,5 Kilometer an der Enz entlang. Das Wegenetz summiert sich auf Immerhin 15 Kilometer, so dass man auch bei einem mehrtägigen Aufenthalt immer Neues entdecken kann.

die steilen Erhebungen wurden sehr schön in den Park integriert.

Bereits anno 1699 durch Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg in Form einer ersten Hainbuchenallee ins Leben gerufen, entwickelten sich die Kurparkanlagen zu einem der größten und mit Sicherheit einem der schönsten naturbelassenen (Kur-) Parks in Deutschland.

Das alte Mühlrad.

Besucher der Enzanlagen können sich an einer Vielzahl alter und seltener Bäume erfreuen, und finden auf ihrem Rundgang durch den Park ruhige und beschauliche Plätze wie den „Rosengarten“, den „Schwanensee“, die „Englische Kirche“, den „Maurischen Pavillon“ oder das „Schwarzwälder Mühlrad“.

Die „englische Kirche“

Für den kleinen Spaziergang kann man von Wildbad aus kommend den Kurpark links der Enz durchlaufen und den Rückweg rechts der Enz wählen. Für größere Touren bietet sich eine Fahrt mit der Standseilbahn von Bad Wildbad aus hinauf auf den Sommerberg an. Dort von der Bergstation aus zur Grünhütte, dann hinunter zum hinteren Ende des Kurparks und durch den Kurpark hindurch zurück in die Stadt. Parken kann man sehr gut im Parkhaus am Ortseingang von Wildbad, von Calmbach her kommend. Sonntags geht es auch kostenfrei auf dem Parkplatz der Supermärkte von Lidl und Edeka.

Und hier noch als „Schmankerl“ eine Diashow, die den Weg durch den Kurpark nachzeichnet.

Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Und die Wildbader „Betonklötze“ muss man ja nicht unbedingt ansehen.

Ihr Rainer Andreas Seemann