Cartagena – Castillo de la Conception.



Liebe Freunde meines Reiseblogs,
liebe Leserinnen und Leser,

was macht man im Südosten Spaniens, wenn es regnet? Nun, ich schreibe einen Artikel im Reiseblog und hoffe, Sie damit ein wenig zu erfreuen. Als wir vor ein paar Tagen im Castillo de la Conception in Cartagena waren, hatte es allerdings noch puren Sonnenschein und 34 Grad Celsius im Schatten.

Der Aufzug führt (fast) ganz noch oben.

Es gibt von der Altstadt aus einen Aufzug, der den beschwerlichen Aufstieg überwindet. Pech, wenn man eine Ehefrau hat, die diese modernen Errungenschaften rundweg ablehnt und darauf besteht, den Hügel zu Fuß zu erklimmen.

Man kann auch zu Fuß den Hügel ersteigen

Immerhin, oben soll es ein Restaurant geben auf dessen Sonnenterrasse man sich ein Bierchen gönnen kann. Leider hatte es geschlossen. Die Stützen in den Fensterrahmen deuten darauf hin, dass wohl etwas „ins Rutschen“ gekommen ist.

Der wunderschöne Park entschädigt für den schweren Aufstieg.

Aber immerhin, der wunderschöne Park, der die Reste des Castillos umgibt, ist den Aufstieg schon wert. Dort gibt es nicht nur wunderschöne alte Bäume und Sträucher, die viel Schatten spenden, auch ein paar Pfaue stolzieren durch die Gegend. Leider hat uns keiner sein Rad gezeigt.

Pfaue – freilaufend.

Wenn man den Park einmal umrundet hat, erreicht man das eigentliche Castillo bzw. die Reste davon. Was auf jeden Fall den Aufstieg lohnend macht, ist der tolle Ausblick von da oben. In alle Richtungen kann man die ganze Stadt und den Hafen überblicken.

Blick aufdie Stadt
Blick auf den Hafen

Dann gibt es noch eine Multi-Media-Show über die Geschichte des Castillos (auf Englisch oder Spanisch), ein Museum und mehrere Ritter, von denen besonders „der Schwarze“ auffällt, der versteckt in einer Nische lauert.

Der schwarze Ritter

Natürlich fehlt am Ende des Rundgangs auch nicht der obligatorische Souvenirladen, der leider (trotz geschlossenem Restaurant) keine kühlen Getränke verkauft. Also heißt es wieder absteigen in die Altstadt, wo dann endlich das von der Ehefrau versprochene kalte serveza wartet.

Gelohnt hat es sich trotzdem. Der Park, die Burg, die Aussicht, das alles entschädigt für den Aufstieg, den man sich aber sparen kann, wenn man den Lift nutzt.

Cartagena ist eine wunderschöne Stadt. Es gibt bereits einen Artikel in diesem Blog. Den Hafen und die Altstadt habe ich hier beschrieben.

Liebe Grüße aus Mazarron

Ihr Rainer Andreas Seemann