Parque Regional de Sierra Espuña.


Parque Regional de Sierra Espuña.

Blick von einem der Miradores über die Sierra.

Liebe Freunde meines Reiseblogs,
liebe Leserinnen und Leser,

Die Sierra Espuña ist ein Gebirge in der spanischen Region Murcia. Das 18.000 Hektar große Gebirge, das Teil der Betischen Kordillere ist, erstreckt sich zwischen den Tälern der Flüsse Guadalentín und Pliego (Stadt). Angrenzende Orte sind Alhama de Murcia, Totana und Mula.

ein altes Aquadukt

Die höchsten Erhebungen sind der 1.583 Meter hohe Morrón de Espuña, gefolgt von Pedro López (1.566 m), Morra de las Moscas (1.507 m) und Morrón de Alhama (1.444 m).

gewaltige Gipfel erheben sich aus den Wäldern.

Weite Teile der Sierra Espuña sind mit Kiefern bewachsen, in den Flussbetten und Canyons sind auch Oleander, Pappeln, Ulmen, Birken und Weiden zu finden. Diese für Spaniens Südosten ungewöhnlich vielfältige Flora ist dem Forstingenieur Ricardo Codorniú aus Cartagena zu verdanken, der 1891 ein großflächiges Aufforstungsprogramm startete.

Wald soweit das Auge reicht!

Das Klima der Sierra Espuña unterscheidet sich vom Rest der Region Murcia: Es fallen rund 200 Millimeter mehr Niederschlag im Jahr, die Temperatur liegt etwa fünf Grad Celsius unter dem regionalen Durchschnitt.

Manchmal wolkig – aber wir hatten Glück.

Es ist einer der schönsten Gebirgszüge im Süden Spaniens, vielleicht aber auch darüber hinaus. Im Februar 2017 fanden wir dort riesige Flächen von blühendem Rosmarin in den Wäldern und immer wieder Gärten mit blühenden Mandel- und Kirschbäumen. Gut beschilderte Wanderwege aller Schwierigkeitsgrade ermöglichen fantastische Ausblicke auf die herrliche Wald- und Berglandschaft.

blühender wilder Rosmarin

Hier gibt es noch eine kleine Diashow, die Ihnen hoffentlich Lust macht, diesen magisch schönen Ort zu besuchen!

Ihr Rainer Andreas Seemann

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