Asperger Autismus: Mein Bekenntnis zum Leben.


Asperger Autismus: Mein Bekenntnis zum Leben.

Von Paul-Christian Mühlfeld

Cover
Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe Leserinnen und Leser,

ich konnte von Paul-Christian Mühlfeld bereits ein Buch im Autorenblog vorstellen. Ich halte den jungen Mann für einen außerordentlich begabten Autor. Er leidet an Asperger Autismus. Nun hat mich eine erschütternde Mail erreicht, die mir wieder einmal zeigt, wie sehr wir in Deutschland oftmals der Willkür von Behörden und einzelnen Behörden-Vertretern ausgeliefert sind. Aber lesen Sie selbst:
Sehr geehrter Herr Seemann,
Sie haben mich schon einmal unterstützt, als Sie in Ihrem Blog mein Buch, die Bermuda Bande vorgestellt haben. Jetzt ist mein neues Buch erschienen. „Asperger Autismus – Mein Bekenntnis zum Leben“ erscheinen. Darf ich auch hier mit einer Veröffentlichung in Ihrem Blog rechnen? Es ist schon schwer, als so junger Autor bekannt zu werden, noch dazu als Autist, wenn man keine Lesungen halten kann. Dennoch gebe ich nicht auf. Ich will einmal ein Schriftsteller werden.
Dazu brauche eich einen ordentlichen Abschluss, den mir das Jugendamt bisher verwehrt. Für Menschen wie mich, langt nach deren Ansicht nämlich der Hauptschulabschluss. Aber Menschen wie ich, sind nicht zwangsläufig dumm, nur weil sie anders sind. Ich möchte meinen Realschulabschluss machen, später das Abitur und ich will studieren. Mein Ziel ist es Schriftsteller zu werden oder Journalist.
Aber auch dazu brauche ich Hilfe. Ich habe Ihnen hier ein paar Links angehängt, wo Sie ein paar Dinge mehr über mich erfahren. Sie sind so gut vernetzt, vielleicht unterstützen Sie mich ja. Ich würde mich sehr darüber freuen.
Ich bedanke mich schon recht herzlich vorab
Ihr Paul-Christian Mühlfeld

Selbstverständlich erfülle ich diese Bitte gerne.

Kurzbeschreibung/Inhaltsangabe

Mein Name ist Paul-Christian Mühlfeld, ich bin 16 Jahre alt und ich bin vom Asperger Syndrom betroffen. Das Asperger Syndrom machte sich bei mir schon in den frühen Kindertagen bemerkbar. Allerdings erkannten die Ärzte es damals nicht und ich wurde wegen sozial-emotionaler Störungen des Kindesalters behandelt. Die Diagnose wurde erst vor zwei Jahren gestellt. Seit der Diagnose weiß ich um meine Auffälligkeiten. Ich weiß, dass Stress mich überfordert und dass ich ohne feste Strukturen meinen Alltag kaum bewältigen kann. Ich habe gelernt, meine Stärken gezielt einzusetzen und meine Schwächen anzunehmen.
Ich habe gelernt, dass diese Diagnose auch eine Chance sein kann. Heute kann ich beruhigt sagen:
Ich bin Asperger, und das ist gut so!
Dieses Buch soll zeigen, dass ein langer Weg, ein Weg voller Leid, Missverständnisse und Irritationen notwendig war, bis ich mein Schicksal annehmen konnte. Aber auch das Annehmen meines Schicksals befreit mich noch nicht von den Hürden, die jeden Tag aufs Neue zu bewältigen sind. Ich will darüber informieren, dass sich auch noch heute Ämter und Behörden keinerlei Gedanken über das Diagnosebild Asperger Autismus machen. Sie sprechen von sozialer Isolation, wenn wir vom selbstbestimmten Leben reden.
Viel Öffentlichkeitsarbeit wird noch notwendig sein, um diese vorgefertigten Meinungen zu ändern. Dazu soll auch mein Buch beitragen. —

Liebe Leserinnen, liebe Leser, bitte unterstützen Sie dieses hoffnungsvolle Talent. Sie können dies tun, indem Sie sein Buch kaufen und sich damit selbst ein Bild über diese Krankheit machen. Sie können zusätzlich etwas tun, wenn Sie die Aktion der Stadtwerke Bochum unterstützen, die unserem jungen Autor eine ordentliche Ausbildung ermöglichen würde. Das kostet Sie nichts als ein paar Mausklicks. Ich denke, Paul-Christian Mühlfeld hat unsere Unterstützung verdient.

Ich danke Ihnen!

Ihr Rainer Andreas Seemann

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2 Replies to “Asperger Autismus: Mein Bekenntnis zum Leben.”

  1. Hallo Herr Seemann,
    ich finde die Entscheidung des Jugendamtes auch skandalös. Aber was haben die Stadtwerke Bochum damit zu tun? Was hat es mit dieser „Herzchen-Aktion“ auf sich?
    Herzliche Grüße
    Ann-Bettina Schmitz

    • Hallo Frau Schmitz,

      Institutionen, Organisationen und Vereine erhalten hier die Möglichkeit, sich über eine eigens geschaffene Internetseite um ein Sponsoring durch die Stadtwerke Bochum Holding GmbH (nachfolgend „Stadtwerke“ genannt) zu bewerben. Das Abstimmungsverfahren im Internet eröffnet allen interessierten Bürgern die Möglichkeit, über die Bürgerprojekte abzustimmen und so gemeinsam zu entscheiden, welche der zur Abstimmung freigegebenen Projekte durch die Stadtwerke gesponsert werden. Nach Prüfung bestimmter Mindestanforderungen können alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ihre Stimmen auf die zur Abstimmung freigegebenen Projekte abgeben. Die Projekte mit den meisten Stimmen können einen Sponsoringvertrag mit den Stadtwerken abschließen und erhalten anschließend die zugesagte Fördersumme.

      Abstimmen können aber nur Bürger aus Bochum!

      Liebe Grüße
      Ihr Rainer Andreas Seemann

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