Asperger Autismus: Mein Bekenntnis zum Leben.


Asperger Autismus: Mein Bekenntnis zum Leben.

Von Paul-Christian Mühlfeld

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Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe Leserinnen und Leser,

ich konnte von Paul-Christian Mühlfeld bereits ein Buch im Autorenblog vorstellen. Ich halte den jungen Mann für einen außerordentlich begabten Autor. Er leidet an Asperger Autismus. Nun hat mich eine erschütternde Mail erreicht, die mir wieder einmal zeigt, wie sehr wir in Deutschland oftmals der Willkür von Behörden und einzelnen Behörden-Vertretern ausgeliefert sind. Aber lesen Sie selbst:
Sehr geehrter Herr Seemann,
Sie haben mich schon einmal unterstützt, als Sie in Ihrem Blog mein Buch, die Bermuda Bande vorgestellt haben. Jetzt ist mein neues Buch erschienen. „Asperger Autismus – Mein Bekenntnis zum Leben“ erscheinen. Darf ich auch hier mit einer Veröffentlichung in Ihrem Blog rechnen? Es ist schon schwer, als so junger Autor bekannt zu werden, noch dazu als Autist, wenn man keine Lesungen halten kann. Dennoch gebe ich nicht auf. Ich will einmal ein Schriftsteller werden.
Dazu brauche eich einen ordentlichen Abschluss, den mir das Jugendamt bisher verwehrt. Für Menschen wie mich, langt nach deren Ansicht nämlich der Hauptschulabschluss. Aber Menschen wie ich, sind nicht zwangsläufig dumm, nur weil sie anders sind. Ich möchte meinen Realschulabschluss machen, später das Abitur und ich will studieren. Mein Ziel ist es Schriftsteller zu werden oder Journalist.
Aber auch dazu brauche ich Hilfe. Ich habe Ihnen hier ein paar Links angehängt, wo Sie ein paar Dinge mehr über mich erfahren. Sie sind so gut vernetzt, vielleicht unterstützen Sie mich ja. Ich würde mich sehr darüber freuen.
Ich bedanke mich schon recht herzlich vorab
Ihr Paul-Christian Mühlfeld

Selbstverständlich erfülle ich diese Bitte gerne. weiterlesen Asperger Autismus: Mein Bekenntnis zum Leben.

Zwei Bücher – ein Autor. Josef v. Sand.


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Liebe Freunde meines Autorenblogs,

heute stelle ich Ihnen zwei wunderbare Bücher vor, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch von ein und dem selben Autor geschrieben wurden. Da wäre zuerst das absolut gelungene Kinderbuch über die kleine Spinne Agnes, die traurig ist, weil sie das Gefühl hat, dass sie niemand mag. Ihre Freunde beweisen ihr das Gegenteil, indem sie ihr zeigen, wie wichtig sie in ihrem Plan gegen die Mückenbande ist.

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In seinem zweiten Buch beschreibt der Autor auf sehr gefühlvolle Weise, wie er seine Pilgerreise zu Fuß auf dem Jakobsweg erlebt hat.

Beide Bücher sind, jedes auf seine Weise, echte Diamanten. Es wäre schade, wenn sie in der unüberschaubaren Flut von Neuerscheinungen, die jedes Jahr auf uns Leser niederprasselt, übersehen werden. weiterlesen Zwei Bücher – ein Autor. Josef v. Sand.

Wenn einer eine Reise tut – Reiseanekdoten.


Wenn einer eine Reise tut – Reiseanekdoten.

Von Ulla Schmid.

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Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe Leserinnen und Leser,

falls Ihnen der Name der Autorin bekannt vorkommt, wundern Sie sich nicht. Ulla Schmid hat in diesem Blog bereits mehrere Bücher vorgestellt. Allerdings waren dies historische Romane aus der Zeit der alten Römer. Reiseberichte – das ist neu. Umso erfreulicher ist es, die Schriftstellerin einmal von einer ganz anderen Seite kennenzulernen. Ulla Schmid reist sehr gerne und hat ihre Erlebnisse und Reise-Tagebücher zu Reiseanekdoten verarbeitet. In amüsanten Kurzgeschichten kann man miterleben, wie Schmid mit dem Zug nach Griechenland oder mit dem Bus nach Spanien gereist ist. Nach Hawaii allerdings nahm sie dann aus praktischen Überlegungen heraus doch lieber das Flugzeug.

Es ist ein Buch zum Schmunzeln, das Ihnen vielleicht auf dem Weg in den Urlaub die Zeit ein wenig verkürzt. weiterlesen Wenn einer eine Reise tut – Reiseanekdoten.

Kilimandscharo-Tagebuch!


Kilimandscharo-Tagebuch! Chlorwasser, kein WC, eiskalte Nächte – kurzum, ein Traumurlaub!

Von Eva Melusine Thieme.

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute stelle ich Ihnen ein ganz besonderes Reisebuch vor, das aber auch als Abenteuerbericht und teils als Geschichtsstunde durchgehen könnte. Empfohlen wurde mir dieses wunderbare Buch von dem schriftstellernden Arzt Dr. Dietrich Weller, den treue Leser meines Blogs bereits kennen. Er hat auch die folgende Rezension zu dem Buch verfasst, die ich hier ungekürzt wiedergeben möchte.

Rezension zum Kilimandscharo Tagebuch



Schon dieser Untertitel lässt die scheinbaren Widersprüche in diesem Buch deutlich werden. Und gerade deshalb ist es lesenswert! Denn die Autorin beschreibt eine Woche, die sie im englischen Originaltext als the time of my life – die Zeit meines Lebens bezeichnet.

Eva Melusine Thieme begibt sich 2014 nach einer intensiven Vorbereitung, die heiter und höchst informativ beschrieben wird und fast ein Jahr lang dauert, auf eine einwöchige Bergtour zum Gipfel des Kilimandscharo. Die Tour soll den dreijährigen Aufenthalt in Südafrika krönen. Thieme wird begleitet von ihrem sechzehnjährigen Sohn Max und einer kleinen Gruppe von Freunden. In der ersten Hälfte des Buchs wird der Leser eingeführt in die Tücken und Notwendigkeiten der körperlichen und gedanklichen Vorbereitung und der Überlegungen, was mitzunehmen ist. Die Geschichte des Kilimandscharo wird eindrucksvoll erzählt. Man sollte es nicht glauben, aber allein diese Kapitel vor dem Reisebeginn sind schon die Lektüre wert, weil die Einzelheiten im Plauderton, aber sachlich hervorragend recherchiert, sehr lehrreich und mit einer gehörigen Portion Selbstironie und Heiterkeit hinterfragt und beschrieben werden. Ich habe noch zum Beispiel nie in einem Reisebericht so viel über das „WC-Thema ohne WC“ gelesen und gelernt(!) wie hier. Und es ist flüssig und keineswegs anrüchig geschrieben, obwohl es sich um ein fließendes und riechendes Thema handelt. – Ich fühlte mich beim Lesen neugierig und gespannt, wie und wann der Trip endlich losgeht. weiterlesen Kilimandscharo-Tagebuch!