Sie kennen keine Grenzen mehr.


Sie kennen keine Grenzen mehr: Die verrohte Gesellschaft – Erfahrungen eines Polizisten.

Von Karlheinz Gaertner

Cover
Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe Leserinnen und Leser,

wer mich schon länger kennt, weiß, dass ich eine gespaltene Einstellung zu unserer Polizei habe. Seit ich am 30.09.2010 im Stuttgarter Schlossgarten erleben musste, wie fürchterlich Polizeigewalt gegen friedliche Demonstranten, hauptsächlich Schüler und Rentner, sein kann, hege ich ein gewisses Misstrauen gegen die Polizei. Andererseits ist natürlich auch mir klar, dass ohne die Beamten, die einen immer schwerer werdenden Dienst tun, ein relativ friedliches Zusammenleben unmöglich wäre. Immerhin ist man inzwischen auch bei der Polizei dabei, die schwarzen Schafe aus den eigenen Reihen zu entfernen, wie uns dieser Zeitungsbericht zeigt. Oft genug muss unsere Polizei auch den Kopf für eine verfehlte Politik hinhalten und den Mist ausbaden, den irregeleitete und profilierungssüchtige Politiker erzeugen. Das hat mich bewogen, ein neu erschienenes Buch aus dem Kopp Verlag im Autorenblog vorzustellen und damit einen weiteren Polizisten zu Wort kommen zu lassen, der uns einmal aus seiner Sicht erzählt, was so im Polizeialltag abgeht. Vor längerer Zeit hatte ich Ihnen schon einmal ein Buch von einer Polizisten vorgestellt, das in dieselbe Richtung geht. Ich denke, es ist fair, dass wir beide Seiten anhören.

Inhaltsangabe/Kurzbeschreibung



»All cops are bastards! Die Polizei – dein Freund und Fußabtreter?«
Wie es um eine Gesellschaft steht, zeigt sich nicht nur in ihren Verbrechen, sondern auch an der Art ihres Umgangs mit ihrer Polizei. Die Fallgeschichten in diesem Buch erzählen nicht nur vom polizeilichen Alltag in einer deutschen Großstadt und den enormen seelischen und körperlichen Belastungen eines Polizisten. Es porträtiert eine Gesellschaft, die immer mehr von ihrer Polizei fordert, sie aber gleichzeitig ihre Verachtung spüren lässt. Ein Buch über den Verlust von Anstand und Scham, über Respektlosigkeit und Gewalt, das für Diskussionen sorgen wird.
Viele Polizisten fühlen sich im Stich gelassen, denn sie sollen Straftaten verhindern und aufklären, Gesetze durchsetzen und werden gerne zu robustem Durchgreifen aufgefordert. Gleichzeitig wird die Polizei durch eine wankelmütige Politik verunsichert und von Medien und Öffentlichkeit für intolerantes und überhartes Auftreten kritisiert. Dieses Buch ist ein Weckruf. Es stellt uns vor die Frage, wie wir mit denen umgehen wollen, die für uns ihr Leben, ihre Gesundheit und ihre Selbstachtung aufs Spiel setzen.

Über den Autor

An dieser Stelle verrate ich Ihnen normalerweise etwas über den Autor. Leider hat er noch keine Autorenseite bei AMAZON auf die ich zurückgreifen konnte. Ich gebe Ihnen deswegen hier nur den Link zu seiner Homepage, auf der Sie sich die gewünschten Infos holen können. Folgen Sie einfach diesem Link!

Das Buch ist bei AMAZON als E-Book und als Taschenbuch erhältlich und kann über diesen Link direkt dort bestellt werden.

Ein spannendes Buch, ganz ohne Frage. Aber es zeigt eben auch nur eine Seite der Medaille. Die Vorgänge vom 20.09.2010 im Stuttgarter Schlossgarten bleiben wohl weiter im Dunkeln.

Ihr Rainer Andreas Seemann

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