Weißer Sperling – schwarzer Mann.


Weißer Sperling – schwarzer Mann.

Das Leben der Otty Metz – beschrieben in einer spannenden Biographie von ihrem Sohn Harald Metz.

weißer Sperling - schwarzer Mann. -Buchcover-
weißer Sperling – schwarzer Mann.
-Buchcover-
Liebe Leserinnen und Leser,

das Leben in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts war für viele Menschen schwer. Das Buch, das ich Ihnen heute vorstelle beschreibt Kindheit, Jugend und das junge Erwachsenenleben einer bemerkenswerten Frau, Otillie, genannt Otty, Metz. Geboren am 10. April 1926 in Oberglogau, Kreis Neustadt, in Oberschlesien (heute Polen), wuchs sie zusammen mit weiteren acht Geschwistern gut behütet auf. Aber schon bald mischten sich, wie auch bei vielen anderen jungen Menschen, die Nazis in ihr Leben ein. Und als sie gerade 13 Jahre alt war, begann der zweite Weltkrieg. Harald Metz überarbeitete in diesem Buch die handschriftlichen Unterlagen seiner Mutter und erfasste sie im Computer, recherchierte die Daten und Bilder und ergänzte die Erzählung seiner Mutter mit Anmerkungen zum besseren Verständnis zeitlicher Abläufe bzw. Gegebenheiten. Diese Biographie ist etwas ganz Besonderes, denn sie beschreibt das Leben einer Frau vom Lande, ihre Erlebnisse in der Kindheit, die Zeit im Krieg mit den Stationen BDM, RAD und der Ausbildung zur „Volkspflegerin“. Das Buch vermittelt einen Einblick in jene Zeit, abseits der offiziellen Geschichtsbücher und mit den Augen einer einfachen Frau. Meine Empfehlung: sehr lesenswert!

Inhaltsangabe/Kurzbeschreibung



Ottilie (Otty) Metz, geb. Aust, wurde am 10. April 1926 in Oberglogau, Kreis Neustadt, in Oberschlesien (heute Polen) geboren. Otty wuchs zusammen mit weiteren acht Geschwistern gut behütet in dem kleinen Ort auf. Während des Krieges durchlief sie die Stationen BDM, RAD und wollte sich zur „Volkspflegerin“ ausbilden lassen. Ihre Einsatzorte waren u.a. Riga und Warschau. Im Schicksalsjahr 1945, während der Vater und der älteste Bruder noch beim Militär und die älteste Schwester als Krankenschwester in Neustadt waren, musste der Rest der Familie fliehen. Während der Flucht wurde Otty von Ihrer Mutter und den jüngeren Geschwistern getrennt und musste ab sofort allein zurechtkommen. Es gelang ihr, sich über die Tschechoslowakei nach Österreich durchzuschlagen. Als die „Reichsdeutschen“ aus Österreich als „unerwünschte Personen“ ausgewiesen wurden ging es weiter nach Baden-Württemberg. Dort war ihr das Glück weiterhin hold und sie erfuhr, dass ihre Familie in Bayern lebt. Sofort fuhr sie ins fränkische Bayern und traf dort die „Verlorenen“ wieder. Später stießen auch noch die ältere Schwester und der ältere Bruder hinzu. Durch den älteren Bruder ging es mit der Familie nach Dietramszell/Oberbayern wo sie dann auch ihren heutigen Ehemann Georg Metz kennen lernte. Ihr Vater kam 1948, 3 Tage nach der Taufe ihres Sohnes Harald, aus der russischen Kriegsgefangenschaft zurück. Otty erzählt Ihre Geschichte auf eine ehrliche und erfrischende Weise und hat damit auch ein eindrucksvolles Zeitdokument geschaffen.

Der Autor und seine Mutter

Harald Metz. Bildrechte liegen beim Autor.
Harald Metz.
Bildrechte liegen beim Autor.
Harald Metz wird als Sohn von Otty Metz am 07. März 1948 in Dietramszell-Schönegg/Oberbayern geboren und wuchs in Geretsried/Oberbayern auf. Harald überarbeitete die handschriftlichen Unterlagen seiner Mutter und erfasste sie im Computer, recherchierte die Daten und Bilder und ergänzte die Erzählung seiner Mutter mit Anmerkungen zum besseren Verständnis zeitlicher Abläufe bzw. Gegebenheiten.


Ottilie Metz. Bildrechte liegen beim Autor Harald Metz.
Ottilie Metz.
Bildrechte liegen beim Autor Harald Metz.
Aus den handschriftlichen Unterlagen und Erzählungen von Ottilie Metz ist es ihrem Sohn Harald gelungen, ein spannendes Zeitzeugnis über das Leben in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts zu erschaffen.

Das Buch ist erhältlich in als Taschenbuch und als E-Book und kann über diesen Link direkt bei AMAZON bestellt werden..

Wie immer, wünsche ich Ihnen viel Freude bei der Lektüre!

Ihr Rainer Andreas Seemann


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