Barrancos de Gebas — Fuente Librilla.


Barrancos de Gebas — Fuente Librilla.

Die Schluchten von Gebas.

Liebe Freunde meines Reiseblogs,
liebe Leserinnen und Leser,

wenn Sie eine richtige „Mondlandschaft“ sehen möchten, seien Ihnen die Barrancos de Gebas ans Herz gelegt. Sie liegen bei den Orten Fuente Librilla und Gebas in der Region Murcia/Spanien. Zentrum ist der Stausee „Embalse de Algeciras„.

Wir sind von dem kleinen Ort Fuente Librilla ausgegangen. Etwas außerhalb des Ortes sind zwei bekannte Gaststätten. Von dort aus kann man über eine sehr wenig befahrene Straße in Richtung Embalse gehen. Man kann auch mit dem Auto noch ein Stück bewältigen, bis aus der Starße eine Piste wird. Dort ist ein kleiner Weier mit einem großen Parkplatz.

Von dort aus gehen Sie in Richtung der riesigen Gewächshäuser und dann rechts, bergab zu den Orangenhainen. An deren Ende beginnen die Schluchten. Der Weg ist breit und Sie können sich nicht verlaufen.

Von nun an wird es spektakulär. Vorbei an immer bizarreren Schluchten geht es in Richtung Embalse. Die Aussichten sind grandios. Nach etwa einer Stunde kommen sie an eine Weggabelung. Dort haben Sie die Wahl, entweder den Rundweg über Gebas durch die Schluchtenlandschaft wieder zurück zu nehmen oder an den Stausee zu laufen. Wir haben uns für den Stausee entschieden.

Schon nach etwa einer halben Stunde Weg sehen Sie den Stausee in der Ferne zwischen den Schluchten. Der Weg endet dort und sie müssen später auf gleicher Strecke wieder zurückkehren.

Aber zunächst an den See. Der Weg führt bis ans Wasser. Derzeit ist der Pegelstand sehr tief. Man kann aber über einen kleinen Pfad bis direkt an den See gehen. Es ist natürlich auch interessant dort zu laufen, wo sonst riesige Wassermengen gespeichert werden.

Normalerweise steht das Wasse bis an den oberen Rand der Treppe. Diesmal mussten wir weit hinuntersteigen.

Von oben dann noch einmal ein Blick auf einen der vielen Nebenarme des Stausees. Dann ging es auf gleichem Weg zurück.

Auf dem Rückweg hatten wir stürmischen Wind aus Nord/West. Aber die Sonne hat trotzdem gewärmt. Man musste nur aufpassen, nicht zu nahe an den Rand der Schluchen zu gehen. Der Wind war wirklich erstaundlich stark.

Aber Spaß hat´s gemacht.

An manchen Stellen fühlt man sich wirklich wie auf dem Mond!

Hier noch eine kleine Diashow:

Liebe Grüße aus der Region Murcia!

Ihr Rainer Andreas Seemann