Embalse de Algeciras Region Murcia.


Embalse de Algeciras Region Murcia.

Blick auf den See von oben
Liebe Freunde meines Reiseblocks,
liebe Leserinnen und Leser,

der Algeciras Stausee liegt in der spanischen Region Murcia und ist dort einer der Hauptlieferanten für Trink- und Brauchwasser der Region. Wir waren Anfang März 2018 dort und haben uns von dem kleinen Ort Librilla aufgemacht zum Damm. Unten waren die Orangen und Zitronen reif, oben eine Mondlandschaft.

Man läuft zunächst am Kanal entlang (gegen die Fließrichtung), durch eine tiefe Senke hindurch bis zum „Sifon de Algeciras“. Dort wird das Wasser, wie bei einem Siphon durch ein Tal geleitet. Das passiert ganz ohne Pumpen, weil der Wasseraustritt ein wenig unterhalb des Eintritts liegt. Der Weg führt entlang an riesigen Zitronen- und Orangenhainen, die so voll mit reifen Früchten hingen, dass man den Überfluss, den die Natur uns schenkt, nur erstaunt zur Kenntnis nehmen kann.

Mehr geht nicht!

Man durchquert die Senke und landet dann auf der anderen Seite wieder am Kanal, dem man folgt, bis rechts eine breite Straße (ohne Autos) nach oben führt. Man sieht den Staudamm bereits von unten.

Riesige Abflussrohre

Ist man die Straße nach oben geächzt, kommt man an verschiedene Abzweigungen. Eine davon (ich glaube es ist die dritte rechts) ist beschildert und man kann an den See wandern.

Der See wird sichtbar

Zu der Zeit als wir dort waren, hatte er einen erschreckend niedrigen Wasserstand. An der Staumauer ist erkennbar, wie hoch sonst das Wasser im Winter dort steht. Es wird in den sehr trockenen Sommern dringend gebraucht.

erkennbar niedriger Wasserstand

Wer jetzt noch Kondition hat, kann zurückgehen bis an besagte Straße und weiter steil bergauf zu einem Aussichtspunkt gehen. Von dort hat man einen prächtigen Ausblick auf den Stausee.

Blick von oben

Dann geht es wieder auf gleichem Weg zurück. Es gibt auch einen Rundweg, den wir aber seltsamerweise nicht gefunden haben. Man hätte über den Damm laufen müssen, der war aber durch ein Gitter versperrt, das man auch nicht „umgehen“ konnte.

Hier noch eine kleine Diashow die Eindrücke vom ganzen Weg hin- und wieder zurück zeigt.

Nach fünf Stunden sind wir etwas „geschafft“ am Auto wieder angekommen. Nicht weitersagen: Zwei riesige Zitronen sind in unseren Rucksack „gefallen“.

Ihr Rainer Andreas Seemann

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