Minas de Mazarrón.

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Minas de Mazarrón.

Vom 15. bis ins 20. Jahrhundert Arbeit für Bergleute.

ausgebeutet!

Liebe Freunde meines Reiseblogs,
liebe Leserinnen und Leser,
der Name Mazarrón findet seinen Ursprung in dem Reichtum der Bodenschätze in den Bergen der Umgebung, wo man vor allem Blei, Zink, Silber, Eisen, Alaun und Ocker fand. Schon zu Zeiten der Phönizier, Karthager und Römer wurde hier hart in den Bergwerken gearbeitet, wodurch die damaligen Einwohner viele archäologische Spuren hinterließen.

sichtbare Spuren des Bergbaus

Auch die Araber siedelten sich in diesem Gebiet an, hergelockt von dem Reichtum des Bodens. Nach der Wiedereroberung durch die Christen entstand der Ort mit dem Namen „Casas de los Alumbres de Almazarrón“ (Häuser des Alaun der Roterde), da man im 15. Jahrhundert begonnen hatte, die Minen auszubeuten.

Nach dem winterlichen Regen

Wenn es im Winter geregnet hat, kann man noch immer die Spuren der Bodenschätze in den Pfützen finden. Ein tolles Farbspiel.

verfallende Häuser aus vergangener Zeit

Man findet noch viele alte Gebäude aus der Zeit als hier noch schwer gearbeitet wurde. Die Natur holt sich Stück für Stüch zurück, was einst ihr gehörte. Es wird aber noch viele Jahrzehnte dauern, bis hier wieder eine naturnahe Landschaft entsteht.

Spuren des Berbaus findet man überall.

An vielen Stellen findet man noch Überreste der alten Fördertürme und Maschinen, die den Bergarbeitern der Neuzeit die Arbeit ein wenig erleichterten.

alte Kirche

Selbstverständlich gab es im streng katholischen Spanien auch eine Kirche für die Minenarbeiter und ihre Angehörigen. Dort wurde gebetet, dass man gesund wieder das Tageslicht nach einer langen Schicht erblicken konnte.

Blick von oben

So ganz nebenbei hat man, wenn man die Spitze des Geländes erreicht hat, auch noch einen fantastischen Rundblick auf die umliegende Landschaft.

Hier noch eine kleine Diashow:

Die Minas de Mazarrón sind ein sehr sehenswertes Ausflugsziel an der Costa Calida.

Ihr Rainer Andreas Seemann

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