Parque Natural de Cabo de Gata-Níjar.

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Parque Natural de Cabo de Gata-Níjar.

Ein Naturparadies in der Nähe Almerias.

Cabo de Gata. Steile Felsenriffe am Leruchtturm.
Cabo de Gata.
Steile Felsenriffe am Leruchtturm.

Liebe Freunde meines Reiseblogs,
liebe Leserinnen und Leser,

das Naturschutzgebiet Cabo de Gata im Südosten Spaniens liegt etwas nördlich von Almeria und ist in Fauna und Flora einzigartig in Europa. Auf Grund des sehr warmen und trockenen Klimas (2900 Sonnenstunden pro Jahr), besitzt die Gegend den Status eines Biosphärenreservats. Ähnliche klimatische Bedingungen findet man nur am Rande der Sahara.

trockene Wüstenlandschaft
trockene Wüstenlandschaft

Ganz am Ende der Straße findet sich neben dem Leuchtturm noch eine weitere Sehenswürdigkeit das Arrecife de las Sirenas (Sirenen Riff). Es wird gesagt, dass an diesem Ort im Altertum so viele Mönchsrobben lebten, dass die Seeleute ihre Schreie mit dem Gesang der Sirenen verwechselten. Daher rührt auch der Name.

Das Sirenenriff.
Das Sirenenriff.

Im Naturpark gibt es auch heute noch Reste von Salinen, die bereits von den Römern angelegt wurden. Sie bieten einer artenreichen Vogelwelt ideale Bedingungen. Mit etwas Glück kann man Flamingos beobachten. Da dieses Gebiet streng geschützt ist, kann man nicht direkt an das Ufer der Salinen gehen und muss sich mit einigen Beobachtungspunkten zufrieden geben. Ein gutes Tele hilft hier bei fotografieren (ich hatte natürlich keines dabei).

Flamingos in den Salinen. (Leider hatte ich kein Teleobjektiv dabei.)
Flamingos in den Salinen. (Leider hatte ich kein Teleobjektiv dabei.)

Zu den charakteristischen Pflanzen gehört die (neben der Kretischen Dattelpalme) einzige in Europa heimische Palmenart, die Zwergpalme (Chamaerops humilis), die kaum einen halben Meter Höhe erreicht.

Die Zwergpalme ist typisch für dieses Gebiet.
Die Zwergpalme ist typisch für dieses Gebiet.

Das Gebiet gehört zu den trockensten in ganz Europa. Es gibt nur Niederschläge von durchschnittlich 130 bis 180 mm, die zudem noch an nur 25 Tagen im Jahr fallen. Da können natürlich nur sehr gut angepasste Pflanzenarten überleben.

Aber es gehören auch feinsandige Badestrände zum Cabo de Gata. Ohne jeglichen Bausünden finden sich weite, weiße Sandstrände zwischen dem Ort Cabo de Gata und dem Leuchtturm.

weite, breite und feinsandige Sandstrände.
weite, breite und feinsandige Sandstrände.

Dazwischen liegt die Kirche „Iglesia de La Almadraba de Monteleva“, die leider verschlossen war als wir sie ansehen wollen.

Iglesia de La Almadraba de Monteleva.
Iglesia de La Almadraba de Monteleva.

Ein Tag reicht nicht, um alles sehenswerte zu besichtigen. Wir waren im Februar 2016 dort. Im Ort hatten einige Lokale geöffnet. Die lokale Küche ist sehr schmackhaft, vor allem für Freunde von Fischgerichten.

Wie (fast) immer gibt es jetzt noch eine kleine Diashow vom „magisch-schönen-Ort.

Während ich diesen Blogbeitrag schreibe (es ist Anfang März 2016) regnet es in Renningen bei nur 5 Grad. Am Cabo de Gata hat es jetzt bereits Mittagstemperaturen von über 20 Grad und Sonne pur. Raten Sie mal, wo ich jetzt lieber wäre. Wenn Sie hier klicken finden Sie noch mehr Infos über das Cabo de Gata.

Ihr Rainer Andreas Seemann