Parque Regional de Calbanque.

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Parque Regional de Calbanque.

Horn zwischen Mar Menor und Costa Calida.

Liebe Freunde meines Reiseblogs,
liebe Leserinnen und Leser,

Blumen am Wegesrand

der Parque Regional de Calbanque liegt hinter Cartagena auf einer Halbinsel zwischen Mar Menor und dem offenen Mitelmeer an der Costa Calida. Von der Information aus kann man einen ca. 9 Kilometer langen Rundweg einschlagen, der einmal rund um das Gebiet läuft. Dabei muss man aber Höhenunterschiede von bis zu 150 Metern bewältigen. Was sich wenig anhört, ist viel, da die Wege über die Berge steil, schmal und steinig sind. Sie sind definitiv nur für trittsichere, schwindelfreie Wanderer geeignet.

Der Weg beginnt breit

Der Weg beginnt breit und führt an dem kleinen Ort Cobaticas und an den hohen Erhebungen vorbei. Bequem und leicht zu gehen. Bereits hier hat man wunderbare Aussichten auf die Berge.

Die Wege werden schmäler

Aber schon bald werden die Wege schmäler aber noch gut zu gehen. Die Blicke auf die unverfälschte Natur sind einfach atemberaubend.

Blick auf die Berge

Man passiert ein paar Häuser und eine gefasste Wasserquelle. Wir konnten beobachten, dass dort Menschen mit großen Kanistern Wasser holten. Es scheint gesund zu sein. Mehr Infos über die Quelle haben wir aber nicht gefunden.

Das Wasser hat ausgezeichnet geschmeckt

Schon bald hinter der Quelle und ein paar Ferienhäusern führt der gut gekennzeichnete Weg dann hinein in die Berge. Der bisher bequeme Weg wird zum verwunschenen Pfad. Es geht nicht sehr steil hinauf auf einen Hügel und nun kommt der erste richtig tolle Blick aufs Meer.

Blick auf die Strände der Costa Calida

Aber nun wird es steil und zwar abwärts. Der Weg ist sehr, sehr schmal und manchmal nur an den Wegmarkierungen zu erkennen. An manchen Stellen geht es tief hinab und man muss schwindelfrei sein. Entschädigt wird man durch immer neue Ausblicke auf Berge und Meer.

Wo ist der Weg?

Wir sind eben sehr langsam und vorsichtig abgestiegen. Man sollte immer auf den Weg achten und die Ausblicke nur im Stehen genießen. Man denkt immer, dass man gleich unten ist, aber dann geht es durch eine Schlucht und das dauert.

Blick auf die versteckten Traumstrände

Irgendwann ist man dann unten, froh, dass man es geschafft hat und der Weg wird wieder besser. Nach zwei oder drei Kilometern kommt man auf die Straße, die allerdings für Autos weitgehend gesperrt ist. Am wunderschönen Strand entlang geht es wieder Richtung Information. Alle paar Meter zweigen Holzstege ab, die hinunter führen ans Meer. Breite feine Sandstrände nehmen einem den Atem, so schön sind sie.

Holzstege führen an den Strand

Danach kommt man an einen großen Parkplatz. Bis hierher kann man von der Information aus mit dem Auto ans Meer fahren. Der letzte Kilometer des Rundwegs geht an dieser Schotterpiste entlang, zurück zur Information.

Wir haben für die neun Kilometer 4 Stunden gebraucht. Es geht sicher schneller aber das wäre schade. Man muss diese tolle Natur in sich aufsaugen und das braucht Zeit.

Hier noch eine kleine Diashow:

Ein tolles Erlebnis und viele magisch schöne Orte an diesem Rundweg!

Ihr Rainer Andreas Seemann

Ein letzter Blick aufs Meer