Sierra de las Moreras abseits der bekannten Wanderwege.

Datenschutzhinweise im Impressum. Sie helfen diesem Blog, wenn Sie Beiträge in den sozialen Netzwerken teilen.


Sierra de las Moreras abseits der bekannten Wanderwege.

Liebe Freunde meines Reiseblogs,
liebe Leserinnen und Leser,
sie haben es bestimmt schon gemerkt, dass mein „Reiseblog“ zu einem „Spanien- besser: Costa Calida Blog“ geworden ist. Das liegt daran, dass wir im Januar 2018 Deutschland endgültig verlassen haben und nach Spanien ausgewandert sind. Die Gründe dafür sind vielfältig, haben aber in diesem Blog nichts zu suchen. Hier soll es ausschließlich um die Schönheiten der Regionen rund Murcia, der Costa Calida und den angrenzenden Gebieten gehen.

Eingang in ein besonderes Naturreservat


Die Sierra de las Moreras ist ein ganz besonders schönes Wander- und Naturgebiet. Ich habe darüber bereits geschrieben. Es gibt aber, abseits der großen Wanderwege, auch wunderschöne Seitentäler, mit ganz besonderer Fauna und Flora. Ein solchen haben wir Ende Mai 2018 erkundet.

verwunschene Pfade

Es ist ein geschütztes Gebiet und Hinweistafeln bitten dringend darum, die Wege nicht zu verlassen. Dort leben angeblich sehr seltene Landschildkröten. Leider konnten wir keine entdecken, was aber auch daran lag, dass wir uns an das Wegegebot gehalten haben. Der Eingang in dieses Tal ist nicht leicht zu finden. Aber es lohnt sich. An der Verbindungsstraße zwischen dem Kreisverkehr am Ende der RM 2 und Bolnuevo liegt rechts eine verlassene Finca. Dort kann man parken und dann den breiten Weg in die Berge hinein gehen. Unterwegs kann man (von außen) eine noch benutzte „Höhlenwohnung“ betrachten. Der oder die Inhaberin pflegt die Umgebung wunderschön mit Blumen und Pflanzen.

La Cueva de Cecilia. Eine „Höhlenwohnung“

Der schmale Pfad in das Seitental ist beschildert und es gibt Wegmarkierungen. Die Strecke ist als Rundweg (ca. 10 Kilometer) angelegt. Da es an diesem Tag sehr heiß war, sind wir aber nicht die ganze Runde gegangen, sondern nur etwa 2,5 Kilometer hinein in das Tal und dann wieder zurück. Die Natur ist atemberaubend.

Man muss sich immer wieder vor Augen führen, dass wir hier in der heißesten und trockensten Gegend Europas leben. Aber die Natur entwickelt sich trotzdem an vielen Stellen prächtig.

Immer wieder findet man Hinweistafeln auf die geschützten Tierarten. Es ist wichtig, dass man sich streng an die Anweisung, auf den Wegen zu bleiben, hält.

Belohnt wird man mit Ausblicken, die man nur hier findet. Einerseits finde ich es schade, dass viele Touristen diese Schönheiten gar nicht sehen können, weil sie nur am Strand liegen. Andererseits ist es vielleicht auch gut so. Leider gibt es immer noch Idioten, die ihre ausgetrunkenen Wasserflaschen einfach in die Landschaft werfen. Auf diese Deppen können wir gut verzichten.

Also, wenn Sie diese Gegend auch abseits der Strände erkunden wollen, ist die beste Zeit dafür im Frühjahr zwischen Ende Januar und Mitte April. Das ist die Natur am „grünen und blühen“ und es ist noch nicht so heiß.

Vielleicht erkennen Sie in diesen Bildern auch einen der Gründe, warum wir hier unseren Lebensabend verbringen möchten.

Ihr Rainer Andreas Seemann