Sabine Hennig-Vogel – Jahrring.


Jahrring.

Von Sabine Henning Vogel.

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Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe Leserinnen und Leser,
es ist mir eine ehrliche und große Freude, Ihnen heute einen Thriller der Extraklasse vorzustellen. Ein gelungenes Buch mit viel, viel Spannung hat den Weg in dieses Blog gefunden. Die Schatten der DDR reichen bis in die Gegenwart. Das Spitzelwesen, die Macht der Stasi, das alles, wunderbar verpackt in einen Krimi der Jetztzeit, erwartet den Leser. Gerade Menschen aus dem Westen, erhalten Einblicke in die dunkelsten Tiefen des Unrechtsstaates. Aber auch menschliche Schwächen und Abgründe könnten das Motiv für einen Mord (oder war es doch ein Selbstmord) sein. Das Buch ist ohne Schnörkel geschrieben, mit klarer, deutlicher Sprache und gerade deswegen so leicht zu lesen. Die Autorin verzichtet bewusst auf alle Verklausulierungen und das erzeugt großes Lesevergnügen. Ich bedanke mich bei der Autorin für die Gelegenheit, dieses außergewöhnliche Buch in meinem Blog vorzustellen. Die Charaktere der Protagonisten sind hervorragend herausgearbeitet. Im nächsten Abschnitt erfahren Sie mehr über Buch und Autorin.

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Oxana Kalemi – Sie haben mich verkauft.


Sie haben mich verkauft: Eine wahre Geschichte.

Von Oxana Kalemi.

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Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe Leserinnen und Leser,

das Thema der Woche sind die AMAZON Rezensionen. Im letzten Artikel habe ich gefragt, was AMAZON Rezensionen noch wert sind. Heute stelle ich Ihnen ein Buch vor, das bereits vor knapp zehn Jahren erschienen ist, das aber als Beispiel bestens geeignet ist. Dies Art von „Biographien“ hat derzeit wieder einmal Konjunktur. Erstaunlich dabei, dass das Werk von 88% der 204 Rezensenten mit vier oder fünf Sternen ausgezeichnet wurde. Nur 12% aller Bewertungen entsprechen dem Buchinhalt, den man bei wohlwollender Betrachtung mit drei, bei objektiver Würdigung der Fakten aber bestenfalls mit einem Stern bewerten kann. Es geht dabei um das Thema Zwangsprostitution, das hochaktuell ist. Mädchen aus Osteuropa werden mit falschen Versprechungen nach Deutschland gelockt und dort als Prostituierte „verkauft“. An sich ein spannendes Thema. Man erhofft sich als Leser nun Hintergrundinformationen über dieses üble Gewerbe. Aber davon ist das Buch weit entfernt. Es handelt eher von der grenzenlosen Dummheit der Protagonistin, die alle Chancen, diesem Teufelskreis von Prostitution und Erniedrigung zu entgehen, ausgeschlagen hat. In den folgenden Abschnitten stelle ich Ihnen den Klappentext und danach meine Bewertung vor. Diese Art von Büchern hat Konjunktur und findet offensichtlich einen großen Leserkreis. Es reicht, wenn sie eines davon, dieses oder ein anderes, lesen. Sie gleichen sich alle, manchmal sogar so sehr, dass man denken könnte, sie wurden von den selben Autoren verfasst und nur die Orte und Namen ausgetauscht.

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Was sind Euphemismen?


Was sind Euphemismen?

Von Dr. med. Dietrich Weller

Bild: privat

Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe Leserinnen und Leser,
heute stelle ich Ihnen (ausnahmsweise) kein Buch vor, sondern einen höchst interessanten Artikel aus dem Blog von Dr. med. Dietrich Weller, dem Präsidenten des Bundesverbandes Deutscher Schriftstellerärzte. Ich bedanke mich für die Genehmigung, diesen Beitrag in mein Blog zu übernehmen. Das Original und viele weitere, sehr interessante Beiträge, Erlebnisse, Gedichte und Prosa von Dr. Weller finden Sie in seinem Blog. Ein Besuch dieses sehr spannenden und interessanten Internetauftritts lohnt sich immer!
Nun aber zum heutigen Thema.

Im weitesten Sinn ist ein Mythos eine Sache oder Begebenheit, die aus irrationalen Gründen glorifiziert wird. In diesen Bereich passen auch die im deutschen Sprachgebrauch häufigen Euphemismen. Euphemia bedeutet im Griechischen Worte von guter Bedeutung. Damit werden Sachverhalte beschönigt, verhüllt, verbrämt, bagatellisiert oder banalisiert. Gefühle sollen geschont und unangenehme Gefühle möglichst nicht erweckt werden. Deshalb gehören diese sprachtaktischen Verrenkungen zum Handwerkszeug all derer, die etwas zu verbergen oder zu verkaufen haben, was im klaren Licht gesehen unangenehm, abstoßend oder gar kriminell ist. Die häufigsten Anwender von Euphemismen sind deshalb Politiker, Wirtschaftsbosse und Menschen, die zu ihren Taten nicht wirklich stehen wollen. Auch im Alltagsbereich finden wir Euphemismen im körperlichen, sexuellen, religiösen und sozialen Bereich.

Das Gegenstück ist der Dysphemismus. Dabei werden Begriffe abgewertet, mit negativem Beigeschmack versehen. Der Rechtsanwalt wird zum Rechtsverdreher oder Winkeladvokat. Die Stewardess wird zur Saftschubse.

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