Nachruf auf Franz Kratochwil.



Franz Kratochwil
Foto: privat
Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe Leserinnen und Leser,
es gibt Nachrichten, die sind so traurig, dass man sie nur schwer verstehen kann. Im Alter von nur 71 Jahren ist der erste Vorsitzende des Verbandes der Schriftsteller in Schleswig-Holstein e.V., Franz Kratochwil, in dieser Woche verstorben. Er war nicht nur ein großer Literaturfreund, sondern auch ein erstklassiger Schauspieler, der an vielen Bühnen in Deutschland und Österreich vom Publikum gefeiert wurde. Nach seiner Schauspielausbildung bei Prof. Oskar Willner (Volkstheater Wien) spielte er an verschiedenen Wiener Bühnen. Er absolvierte viele Tourneen, die ihn mit der „Österreichischen Länderbühne“ und dem Tourneetheater „Grüner Wagen“ durch Österreich und Deutschland bis nach Südtirol führten.
Im Herbst 1988 engagierte ihn der damalige Intendant, Dr. Horst Mesalla, an das Schleswig-Holsteinische Landestheater. Ein Kollege im Ensemble war damals auch der heutige „Tatort-Star“ Axel Prahl. Er stand auch mit den für Gastrollen engagierten Bühnenstars Heidemarie Hatheyer, Ezard Hausmann, Horst Drinda und Alfred Müller auf den Brettern, die die Welt bedeuten.

Von 1989 – 2005 war er Ensemblemitglied des nördlichsten Theaters der Republik und ein wahrer Publikumsliebling. Seinem „Wiener Charme“ konnte man sich auch im Land zwischen Nord- und Ostsee schwer entziehen. Dem Norden ist er treu geblieben und lebte bis zuletzt als freier Schauspieler und Autor in Schleswig an der Schlei.

Franz Kratochwil ist viel zu früh von uns gegangen. Er hatte noch so viele Pläne, unter anderem waren wir gerade dabei, die zweite Auflage eines Buches vorzubereiten und planten eine Sammlung mit seinen bekannten und berühmten japanischen Kurzgedichten, genannt Haikus.

Ich drücke den Angehörigen und seinen Schriftsteller-Freunden in Schleswig-Holstein mein tiefstes Mitgefühl aus. Franz Kratochwil wird uns in Erinnerung bleiben.

In tiefer Trauer

Rainer Andreas Seemann Bitte hier klicken und weiterlesen Nachruf auf Franz Kratochwil.

Reinhold Kusche — Die Stiftung.


Die Stiftung

von Reinhold Kusche.

Cover
Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe Leserinnen und Leser,
ich wage heute einmal, einem Rezensenten auf AMAZON heftig zu widersprechen. Ich kenne Reinhold (G.) Kusche seit Jahren, habe selbst einige seiner Bücher herausgegeben und weiß, wie spannend sein Stil ist. Da konnte ich nicht so recht nachvollziehen, was ein gewisser FrankS über das Buch geschrieben hat. Aber ein genauerer Blick erklärt dann vieles. Der Rezensent bezieht sich auf das Hörbuch und dort hauptsächlich auf die falsche Aussprache des Sprechers. Das kann gewaltig nerven, ich weiß das. Vor allem aber erzeugt die falsche Aussprache von gängigen Wörtern eine negative Stimmung und man wartet dann gespannt auf den nächsten Fehler, statt sich der Handlung vollkommen „hinzugeben“. Nun, was soll ich noch sagen, liebe Leserinnen und Leser. Reinhold Kusche schreibt tolle Bücher, also konzentrieren wir uns auf das Buch und lassen das Hörbuch mal einfach beiseite. Und nun stellen wir fest, dass das Buch, die Handlung und einfach alles wieder ein echter „Kusche“ ist. Spannend von Anfang bis Ende, toll geschrieben, so, wie wir es von diesem Autor gewohnt sind. Ich bin kein großer Freund von Hörbüchern. Da hängt zu viel vom Sprecher ab. Selber lesen, das regt unsere Fantasie und unsere Vorstellungskraft an und vor allem, es erzeugt Spannung! Und aus diesem Blickwinkel heraus, kann ich das Buch absolut empfehlen. Es ist ein echter Kusche!


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