Laura Andersen — Das Haus der tausend Fenster.

Das Haus der tausend Fenster: Roman | Ein Familiengeheimnis über ein altes Herrenhaus und seine düstere Vergangenheit.

Von Laura Andresen (Autorin) und Sabine Schulte (Übersetzerin)

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Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe interessierte Leserinnen und Leser,
am 27.01.2022 ist der neue Thriller von Laura Andresen erschienen. Es ist ein Buch, das ich unbedingt vorstellen möchte. Es ist eines dieser Bücher, die Spannung von Anfang bis Ende versprechen … und auch halten. Die Autorin schreibt selbst zur Entstehung des Buches:

»Als ich 2018 begann, dieses Buch zu schreiben, konnte ich nicht ahnen, dass ich meine Geschichte über die Grippepandemie von 1918 wegen einer neuen, in diesem Jahrhundert ausgebrochenen, Pandemie im Lockdown in meinem Haus beenden würde.
Die Idee für Dianas Geschichte ging dem Coronavirus voraus, und Auslöser dafür waren die Hundertjahrfeiern zum Ende des Ersten Weltkrieges. Ich interessiere mich seit jeher für diesen Krieg und dafür, wie sich das Leiden in den Kriegsjahren und das Leiden unter der grausamen Krankheit, die weltweit mehr als doppelt so viele Opfer forderte als der Erste Weltkrieg, überlagerten.«

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, was sicher auch der exzellenten Übersetzung von Sabine Schulte geschuldet ist. Kurz: Es ist ein Buch für die Freunde des „Gruselns“. Die richtige „Bettlektüre als Grundlage für Albträume. 🙂

Im nächsten Abschnitt erfahren Sie noch ein wenig mehr über den Buchinhalt und die Autorin. » Weiterlesen

Michaela Lau — Ein Tribut an Queen Elizabeth II.

Ein Tribut an Queen Elizabeth II.: Zum 70. Thronjubiläum 1952 – 2022.

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Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe interessierte Leserinnen und Leser,
keine Monarchin der Welt hat länger „regiert“ als Queen Elizabeth II. von England. Keine Skandale in der eigenen Familie, keine Kritik an der Monarchie, ja nicht einmal ein Fremder in ihrem Schlafgemach konnte sie merklich aus der Fassung bringen. So kennen wir sie. Immer ein Lächeln auf den Lippen, charmant und immer „Haltung bewahrend“ übt sie ihr Amt seit nunmehr 70 Jahren aus. Dass nichts und niemand sie aus der Ruhe bringen kann, zumindest in der Öffentlichkeit, verdankt sie ihrer eisernen Disziplin. Ohne sie wäre die Monarchie in England wahrscheinlich schon längst Geschichte. Sie weiß das und hält deswegen auch im biblischen Alter von fast 96 Jahren noch eisern an Ihrem Amt fest. Da ist niemand, der ihr nachfolgen könnte, der dieses Amt so ausfüllen könnte, wie sie es tut.
Viele Menschen lachen über die scheinbar überholten Traditionen, andere ärgern sich über den Prunk verflossener Zeiten, der dort aufrecht erhalten wird und wieder andere lassen sich genussvoll über jeden Skandal, den die königliche Familie auslöst, aus. Dennoch, glaubt man den Umfragen, erfreut sich die Königin beim Volke nach wie vor großer Beliebtheit. Sie ist der Fels in der Brandung, sie steht über jeglichem Parteiengezänk und in gewisser Weise hält sie ein tief zerstrittenes Land zusammen.
Ich sage nur: Hut ab vor der Lebensleistung dieser außergewöhnlichen Frau. Das heute vorgestellte Bildband zeigt die besten Aufnahmen von ausgewählten Profi-Fotografen. Es ist das perfekte Geschenk und ein wunderbares Mitbringsel für alle, die die wichtigsten Stationen aus dem Leben der Königin von England erleben möchten.
Im nächsten Abschnitt finden Sie in kurzer Form den Lebenslauf dieser außergewöhnlichen Monarchin, wie ihn NDR Kultur so wundervoll zusammengestellt hat. und den Link zum Buch, das am 01.03.2022 erscheint, aber bereits vorbestellt werden kann. » Weiterlesen

Der Garten „Huerto del Cura“ in Elche.

Huerto del Cura.

Ein Besuchsbericht von Rainer Andreas Seemann

Liebe Fraunde meines Autorenblogs,
liebe interessierte Leserinnen und Leser,

ich habe Ihnen ja versprochen, ab und zu auch mal abseits der Bücherthemen, über die Schönheiten aus dem Südosten von Spanien zu berichten, der nun im fünften Jahr unsere neue Heimat ist und in dem sich auch der Sitz unseres kleinen Verlags befindet. Der Palmenhain ist eine Sehenswürdigkeit in der spanischen Stadt Elche oder Elx, je nach Schreibweise. Es ist die größte derartige Pflanzung in Europa. Der Palmeral erstreckt sich über eine Fläche von 1,5 km² innerhalb der Stadt Elche und schließt den Stadtpark und viele Obstgärten mit ein. Für jeden Einwohner dieser Stadt mit ca. 200.000 Einwohnern gibt es mindestens eine Palme. Auf einem gut beschilderten Rundweg kann man von einen zum anderen Palmenhain wandern und die Schönheiten dieser Gärten betrachten. Der Garten „Huerto del Cura“ ist der absolute Höhepunkt dieses Rundwegs. Er befindet sich mitten in der Innenstadt von Elche und bietet eine Vielfalt von Pflanzen, die man sich kaum vorstellen kann. Bereits 1943 wurde er zum Nationalen Kunstgarten erklärt. Im Jahr 2000 wurde der Palmeral von Elche in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Hochverdient, wie ich meine. Wenn Sie auf die einzelnen Bilder klicken, können Sie diese in einer höheren Auflösung sehen.

Die Königspalme

Im Zentrum des Gartens befindet sich die sogenannte Königspalme, eine echte botanische Rarität. Sie ist männlich und wurde vor mehr als 200 Jahren gepflanzt. Einer der 7 Arme ist 2014 leider ausgetrocknet, aber der Stamm ist immer noch sichtbar und fester Bestandteil der Krone.
Mit dieser Palme begann die Popularität des Gartens im Jahr 1873, denn in diesem Jahr begannen viele Triebe aus dem Stamm der männlichen Palme in einer Höhe von 1,80 m zu sprießen. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die vielen Triebe aber auf die Anzahl von sieben reduziert, womit die Palme so blieb, wie sie heute zu sehen ist.
Natürlich ist dieses Wunderwerk der Natur auch ein beliebtes Fotomotiv. Fast jeder Besucher lässt sich davor einmal ablichten. Auch Brautpaare und Politiker oder andere Prominente nutzen die Palme gerne für Erinnerungsfotos oder Publicity.

Von 1940 bis 1958 war derGarten im Besitz des gelehrten Intellektuellen aus Elche, Juan Orts Román. Seinen Bemühungen ist es zu verdanken, dass der Garten 1943 zum „Nationalen Kunstgarten“ ernannt wurde.
Im nächsten Abschnitt erfahren Sie noch ein wenig mehr über den Park und finden noch ein paar selbst geschossene Fotos. » Weiterlesen

Cordula Sachse-Seeboth — Rapidot.

Rapidot: Pandoras Pillbox.

Von Cordula Sachse-Seeboth.

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Aus gutem Grund stelle ich Ihnen heute noch einmal einen echten Thriller vor, den eine Ärztin bereits im Jahre 2017, also lange vor der Corona-Pandemie, geschrieben hat. Die Parallelen zur derzeitigen Wirklichkeit sind verblüffend. Falls Sie das Buch nicht schon nach seiner Veröffentlichung gelesen haben, empfehle ich es jetzt. Hier ist der Link zur Verkaufsseite von AMAZON. Das Buch ist als E-Book und Taschenbuch bestellbar. Bitte klicken Sie hier.

Und nun also noch einmal die Vorstellung des Buches im Originaltext.

Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe Leserinnen und Leser,

schon seit geraumer Zeit verbindet mich eine literarische Freundschaft mit dem Präsidenten des Bundesverbandes Deutscher Schriftstellerärzte, Herrn Dr. med. Dietrich Weller aus Leonberg. Viele wertvolle Tipps für dieses Blog und auch für meine Arbeit als Publisher stammen von ihm. So hat er mich vor ein paar Tagen auf dieses erstaunliche Buch aufmerksam gemacht. Eine Kollegin, ebenfalls Ärztin, hat es geschrieben. Es ist eines der Bücher, bei denen man am Schluss nicht so recht weiß, ob das nun ein Tatsachenbericht oder Fiktion ist. Man will wirklich nicht immer wissen, was hinter den verschlossenen und geheimen Türen so manches Pharma Unternehmens vorgeht. Aber können wir die Augen verschließen? Was ist, wenn wir selbst einmal auf die Hilfe derer, die neue Medikamente entwickeln angewiesen sind? Dr. Dietrich Weller hat zu diesem absolut hervorragenden Thriller eine Rezension geschrieben, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. » Weiterlesen

Tobias Schlegl — Schockraum.

Schockraum — Aufrüttelnder SPIEGEL-Bestseller über das Gesundheitssystem.

Von Tobias Schlegl.

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Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe interessierte Leserinnen und Leser,
der Autor Tobias Schlegl ist den jüngeren Fernsehzuschauern eventuell noch als Sprecher beim TV Sender Viva bekannt. Den Freunden des ZDF Kulturmagazins „Aspekte“ ist er als Moderator dieser Sendung bis ins Jahr 2016 hinein bekannt. Das Showbusiness liegt im in Blut. Bereits als 13jähriger gründete er seine erste eigene Band „Eis am Stiel“, deren Musik sehr von der Band „Die Ärzte“ geprägt war. Im Jahre 2016 vollzog er eine radikale Wendung. Er machte eine 3-jährige Ausbildung zum Rettungssanitäter und erlebte am eigenen Leib, wie hart dieser Beruf ist, welche schlimmen, oft traumatischen, Erlebnisse damit verbunden sind. Vieles davon hat er in seinem Roman „Schockraum“ verarbeitet. Das Buch geht ein, auf die schwierigen Arbeitsbedingungen in diesem Beruf und darauf, dass die Politik dies leicht ändern könnte, es aber nicht will. Man lässt die Menschen, die in diesem harten Beruf arbeiten schlicht alleine. Die Politik hat kein Interesse daran, an den Berufsbedingungen der Menschen, die so wichtig für unsere Gesellschaft sind, etwas zu ändern. Das gilt nicht nur für Notfallsanitäter, sondern für alle Berufe in diesen Bereichen, wie Pfleger, Krankenschwestern und in der Seniorenbetreuung und Pflege. Ein gesellschaftlicher Skandal, der größer nicht sein könnte in meinen Augen.

Der Autor selbst sagt zu diesem Buch:

„Dieses Buch war nicht geplant. Als ich vor vier Jahren die Moderation des ZDF-Kulturmagazins „Aspekte“ aufgegeben habe, um die dreijährige Ausbildung und das Staatsexamen zum Notfallsanitäter zu machen, wies ich alle Verlagsangebote weit von mir. Doch im Laufe der Zeit habe ich gemerkt: Es ist viel passiert. Zu viel. Ich habe zu viel gesehen und erlebt als Sanitäter. Das musste ich verarbeiten und ich wollte davon erzählen. Meine Kollegen und Kolleginnen wollten, dass ich davon erzähle, von ihnen erzähle. Dass ich die Chance ergreife und ihr Sprachrohr bin. Dass ich berichte, wie es ist im Rettungsdienst, was wir daran lieben und womit wir kämpfen – fernab aller Anekdotensammlungen und Vorabendserien-Klischees. So ist mein Roman entstanden. „Schockraum“ gewährt Einblicke in diesen wichtigen Beruf, die sonst uns Mitarbeitern vorbehalten sind. Es geht um den Wachenalltag und um Einsätze, klar, aber auch um Ängste und Schwierigkeiten. Was bedeutet es, täglich Schwerverletzten und Schwerkranken zu helfen? Was macht das mit einem? Es kann enden wie bei meinem Protagonisten Kim. Er leidet an einer unbehandelten posttraumatischen Belastungsstörung, die ihn innerlich auffrisst, sein Leben auf den Kopf stellt und wegen der er sogar das Wohl seiner Patienten gefährdet. Kims Geschichte ist nicht meine Geschichte. Aber es gibt diese Kollegen, die mit ihren Eindrücken allein gelassen werden. Für mich ist „Schockraum“ außerdem ein politisches Buch. Es wirft ein Schlaglicht auf Missstände im Rettungsdienst. Dabei geht es nicht um die medialen Diskussionen über Rettungsgassen und Pöbeleien gegen Rettungskräfte. Es sind die Arbeitsbedingungen, die den Menschen in diesem Bereich zu schaffen machen. Bedingungen, die die Politik ändern könnte und muss, damit die Notfallversorgung auch in Zukunft flächendeckend funktioniert und nicht – man muss es befürchten – komplett gegen die Wand fährt. Ich hege die Hoffnung, dass der Roman etwas verändern, etwas verbessern kann. Dass er zumindest ein Bewusstsein schafft und damit eine Debatte anstößt. Nicht zuletzt erzählt „Schockraum“ aber einfach eine packende Geschichte. Eine Geschichte über Freundschaft und Liebe, im Schatten der Einsätze zwischen Leben und Tod.“

Soweit der Autor selbst. Im nächsten Abschnitt erfahren Sie noch ein klein wenig mehr über den Inhalt und den Autor.
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