Alice Brauner — Also dann in Berlin.

»Also dann in Berlin …«: Artur und Maria Brauner – Eine Geschichte vom Überleben, von großem Kino und der Macht der Liebe.

von Alice Brauner.

Cover

Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe Leserinnen und Leser,
auch während der Ferien kann ich es nicht ganz lassen, auf ein gutes Buch hinzuweisen, wenn ich davon erfahre. Die Autorin ist die Tochter des legendären Filmproduzenten Artur Brauner. Ich habe sie am vergangenen Sonntag im dritten Programm des HR gesehen bei der Sendung „Ich trage einen großen Namen“. Eine beindruckende Frau, die in diesem Buch die Lebensgeschichte Ihrer Eltern niederschreibt. Artur Brauner konnte sich und seine Familie im Dritten Reich durch eine Flucht in die Wälder Russlands und Usbekistans vor dem sicheren Tod in den Vernichtungslagern retten. Trotzdem kehrt er nach dem Krieg nach Deutschland zurück, wo er seine langjährige Partnerin und Ehefrau Maria kennen und lieben lernt. Er beginnt seine außergewöhnliche Karriere als Filmproduzent. Er dreht seichte Unterhaltungsfilme, nach denen sich viele Deutsche nach den Kriegsjahren sehnen, aber auch Filme, die sich mit den Schrecken des Krieges und des Holocaust befassen. Immer an seiner Seite ist dabei seine Ehefrau Maria Brauner. Die beiden führen eine glückliche Ehe, die mehr als siebzig Jahre dauert.
Das Buch erscheint am 25.August 2021 beim S. Fischer Verlag, kann aber bereits jetzt vorbestellt werden. Folgen Sie bitte diesem Link.
Im nächsten Abschnitt erfahren Sie noch ein wenig mehr über den Inhalt und finden Links zu den WIKIPEDIA Artikeln über Artur und Alice Brauner.

Kurzbeschreibung/Klappentext.



Das Leben des legendären Filmproduzenten Artur »Atze« Brauner und seiner Frau Maria: Eine Geschichte vom Überleben im Krieg, von einer großen Liebe und dem Traum, Hollywood nach Berlin zu holen.
Stettin 1945. Zurückgekehrt aus den Weiten Russlands und Usbekistans, wo seine Familie den Krieg und die Verfolgung durch die Nazis überlebt hat, schmiedet Artur Brauner Zukunftspläne. Auf dem Bahnhof begegnet er einer jungen Frau: Maria, die mit blond gefärbten Haaren und einer falschen Identität der Deportation aus dem Ghetto von Lemberg entgangen war – und in Hannover in einem Lagerkrankenhaus gearbeitet hatte. Jetzt ist sie auf dem Weg nach Warschau, in der Hoffnung, dort noch Überlebende ihrer Familie zu finden.
Es sind nur wenige gemeinsame Stunden, die die beiden miteinander verbringen, inmitten einer Trümmerwüste, aus denen die wenigen unbeschädigten Häuser in gespenstischer Sinnlosigkeit herausragen, wie Artur später schreibt. Er verliebt sich in Maria, und ruft ihr zum Abschied zu: »Also dann in Berlin…« Sie sehen sich tatsächlich wieder und heiraten im November 1946, in einem Displaced Persons-Lager im schwäbischen Heidenheim.
Schon im September hatte Artur eine Filmproduktions-Lizenz beantragt, beginnt, seine ersten Filme zu drehen und eröffnet nur drei Jahre später seine CCC-Filmstudios in Berlin-Spandau. Artur Brauner wird zu einem der größten Filmproduzenten Deutschlands, er holt Regisseure wie Fritz Lang und Robert Siodmak zurück nach Berlin, arbeitet mit den großen Stars seiner Zeit. Immer an seiner Seite: »Die beste Ehefrau der Welt«, Maria Brauner.
Doch die Vergangenheit lässt ihn, den Sohn eines jüdischen Holzhändlers, nicht los. Der Holocaust wird zu einem Lebensthema, das er immer wieder aufgreift – von seinem ersten Film »Morituri«, bis zu »Die Spaziergängerin von Sanssouci«, dem letzten Film mit Romy Schneider.
Jetzt erzählt seine Tochter Alice Brauner die Geschichte ihrer außergewöhnlichen Eltern und spannt den Bogen dabei von der Kindheit in Polen über die Wirren des Krieges und den Neuanfang ausgerechnet in Deutschland bis hin zur jüngeren Vergangenheit. Eine Geschichte über die Macht der Liebe, über großes Kino und darüber, wie Träume wahr werden – trotz allem. Berührend, voller Magie und Lebensfreude.

Und hier noch einmal der Link auf die Verkaufsseite von AMAZON. Das Buch ist als E-Book und Taschenbuch erhältlich.

Auf WIKIPEDIA finden sich wunderbare Einträge über Artur Brauner und seine Tochter.

Zum Arikel über den Vater bitte hier klicken.

Zum Artikel über die Tochter bitte hier klicken.

Und nun verabschiede ich mich wieder in den Urlaub.

Mit lieben Grüßen aus dem wunderbaren Süden Spaniens

Ihr Rainer Andreas Seemann

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