Klaus Günterberg — der Cyber-Peter 4. Neuauflage

Der Cyber-Peter – und andere Geschichten aus der modernen Welt nicht nur für Kinder.

von Klaus Günterberg (Autor), Christian Habicht (Illustration) (Autor).

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Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe interessierte Leserinnen und Leser,

dieses wunderbare Kinderbuch habe ich Ihnen bereits im Jahre 2022 im Autorenblog vorgestellt. Nun ist es in einer vierten Auflage, wiederum ergänzt, beim Kern Verlag erschienen und ich möchte es Ihnen ein weiteres Mal ans Herz legen. Es ist so wichtig, Kinder schon früh an das Buch heranzuführen. Viele Studien haben längst bewiesen, dass Kinder, die bereits früh mit dem Lesen beginnen, später in der Schule bessere Noten erhalten und auch im späteren Leben erfolgreicher werden.
Klaus Günterberg ist ein langjähriger Autor im „Almanach deutschsprachiger Schriftsteller-Ärzte„, der seit 47 Jahren zu den herausragenden jährlichen Neuerscheinungen im Bereich Lyrik und Prosa gehört. Aber nicht nur im Almanach ist er aktiv. Er hat auch im Verlag Kern ein wunderbares (Kinder-) Buch herausgegeben, das sich ein wenig auf den Kinderbuch-Klassiker „Der Struwelpeter“ stützt. Das Original ist ziemlich brutal und nach Aussagen von Sprachpolizisten auch rassistisch. Ich gestehe, dass ich das Original als Kind geliebt habe und garantiert weder ein Rassist wurde, noch irgendwelche seelischen Schäden davongetragen habe. Aber wir Nachkriegskinder waren eben auch hart im Nehmen.  🙂
Aber nun zum Buch von Klaus Günterberg und seinem Co-Autor und Illustrator Christian Habicht. Es ist ein wunderschönes Buch, völlig gewaltfrei und vor allem bestens geeignet zum Vorlesen oder Selberlesen für Kinder, Jugendliche und natürlich auch für Erwachsene, die sich noch an das „Original“ erinnern. Die Texte sind in einem herrlichen Stil verfasst und die dazugehörenden Bilder machen das Buch zu einem echten Schatz.
Die beiden Autoren haben sich entschlossen, das Buch in gebundener Form und als E-Book herauszugeben. Wenn Sie vorhaben, aus dem Cyber-Peter ein Geschenk zu machen, bitte nehmen Sie die gedruckte Version. Es ist einfach viel schöner, das Buch in der Hand zu halten und darin zu blättern, als es sich am PC oder Tablett anzusehen.

Sie können es direkt beim Verlag hinter diesem Link bestellen.
Im nächsten Abschnitt erfahren Sie noch ein wenig mehr über den Inhalt und den Autor.
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Joerg Hartwein — Hochschullehrer im Kaiserreich.

Hochschullehrer im Kaiserreich: Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte.

von Joerg Hartwein.

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Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe interessierte Leserinnen und Leser,

ich habe diesen älteren Beitrag noch einmal nach vorne geholt, weil ich der Meinung bin, dass der Inhalt für alle geschichtsinteressierten Akademiker — aber nicht nur für die — eine spannende, und vor allem interessante Lektüre darstellt. Ein Zeitsprung zurück an die Universitäten und Ihre Professoren in der Kaiserzeit zeigt die großen Veränderungen auf, denen sich unsere Hochschulen unterwerfen mussten. Welch krasse Unterschiede!
Hier also noch einmal der Beitrag vom November 2021. Ich möchte mich beim Autor Professor Jörg Hartwein nochmals herzlich bedanken, dass er dieses wertvolle Werk unserem kleinen Verlag anvertraut hat.
Es war eine Premiere für uns.  Das erste rein wissenschaftliche Werk konnte von uns herausgegeben werden. Wie immer, wenn man Neuland betritt, ist es zunächst schwierig, sich zurechtzufinden. So war es auch in diesem Falle. Es ist eben ein großer Unterschied, ob man Belletristik oder ein wissenschaftliches Werk zu bearbeiten hat. Dank der hervorragenden und außergewöhnlich freundschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Autor und seiner Ehefrau ist es uns gemeinsam gelungen, das Buch professionell zu gestalten, wie man es von einem Buch dieses Genres erwarten darf. Mir hat es Spaß gemacht, zumal der Inhalt auch durchaus für Nichtakademiker interessant und spannend sein kann. Es ist ein Blick zurück in eine längst vergangene Zeit an den Universitäten, die aber durchaus mit großen Erfolgen glänzen konnte. Dies ist an zahlreichen Nobelpreisen in den Naturwissenschaften, die in den ersten Dezennien des 20. Jahrhunderts an Wissenschaftler aus dem Deutschen Reich gingen, abzulesen.
Im nächsten Abschnitt können Sie das ungekürzte Vorwort zum Buch lesen, das Ihnen einen genauen Blick auf den Inhalt erlaubt.
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Wieder mal Zensur.

Wieder mal übt die neue Deutsche Sprachpolizei Druck auf Verlage aus.

Von Rainer Andreas Seemann.

Bild: pixabay.com

Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe interessierte Leserinnen und Leser,
„Spiegel Kultur“ berichtet in der Ausgabe vom 20.02.2023 von einem neuen Anschlag auf die Freiheit der Sprache. Aus den Büchern von Ronald Dahl werden die Worte „»Fett«, »verrückt« und »Rudyard Kipling« gestrichen. Sie kennen den Autor aus so bekannten Büchern wie »Charlie und die Schokoladenfabrik«, das auch mit Johnny Depp in der Hauptrolle verfilmt wurde. Welch ein vollkommen irrer Blödsinn. Ich frage mich, wie sich der Verlag auf diesen Schwachsinn einlassen konnte. Das sind die Menschen, die vor der Goethe Apotheke in Frankfurt protestierten, und eine Namensänderung forderten, weil Goethe angeblich ein Rassist gewesen sei. Oder die, die dasselbe vor den Mohren Apotheken tun, ohne nachzuforschen, woher der Name kommt. Dass die Eskimos und Hottentotten aus den Büchern von Astrid Lindgren entfernt wurden war schon schlimm genug, dass nun aber einige Passagen, die sich auf Gewicht, psychische Gesundheit, Geschlecht und Rasse beziehen, geändert werden, ist doch vollkommener Blödsinn.
Mein Gott, als ich im Kindesalter die Bücher von Mark Twain gelesen habe, kamen da noch „Nigger“ und „Sklaven“ vor. Aber, wenn man die Bücher weitergelesen hat, wusste man auch, dass Huckleberry Finn und Tom Sawyer ernstlich zu dem Schluss kamen, dass die „Nigger“ doch eigentlich genauso wertvolle Menschen waren, wie die Weißen.
Und dass es zu der Zeit, als die beiden Buben ihre Abenteuer erlebten, noch Sklaven gab, muss man ja nicht verschweigen.
Die Änderungen, die von Puffin Books, einer Abteilung des zu Bertelsmann gehörenden Verlagskonzerns Penguin Random House, vorgenommen wurden, wurden zuerst von der britischen Zeitung »Daily Telegraph« vermeldet und es wird lautstark über die Zensur diskutiert. Ich kann jedenfalls diesen Mist nicht mehr ertragen. Es wird Zeit, diese Sprachpolizisten in ihre Schranken zu weisen.

Im nächsten Abschnitt zitiere ich noch aus dem Artikel im Spiegel und wer den ganzen Artikel lesen möchte, findet hier den Link.

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