Jürgen Schwalm — Hedwig und Franziska Dragendorff.

Hedwig und Franziska Dragendorff:

Lebensbilder aus dem 19. Jahrhundert.

Von Jürgen Schwalm.

Cover

Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe interessierte Leserinnen und Leser,
der Lübecker Arzt Dr. med. Jürgen Schwalm, beschäftigt sich in seinem Ruhestand mit einer sehr intensiven Ahnenforschung. So konnten wir bereits ein Buch über seinen Vorfahren Theodor Schwalm und dessen intensive Freundschaft zu dem Maler Arthur Fitger herausgeben. Wie bereits bei diesem Buch, so ist es auch bei seinem neuen Werk. Es ist auch lesenswert für Menschen, die mit der Familie gar nicht verwandtschaftlich verbunden sind. Besonders im neuen Buch finden sich genügend interessante Passagen über die damalige Zeit. Hedwig und Franziska Dragendorff haben beide viele Schriftstücke hinterlassen, die über das Leben im 19. Jahrhundert Zeugnis geben. Der Autor bemerkt dazu:
Hineingeboren in die Welt des sogenannten Biedermeier, eigentlich eine Zeit verheimlichter Rebellionen, durchlebten beide Frauen nach einer behüteten Jugend ein Jahrhundert, das durch tiefgreifende technische Neuerungen und dramatische gesellschaftliche Veränderungen gekennzeichnet war. Ich sah sah eine Aufgabe darin, von den Schicksalen dieser Frauen zu berichten, indem ich s i e berichten ließ.
Es ist dem Inhalt des Buches geschuldet, dass der Autor es bei der „alten deutschen Rechtschreibung“ beließ. Die jeweiligen Schriftstücke wurden so wiedergegeben, wie sie entstanden sind. Ergänzt wird das Buch durch wunderbare Bilder aus jener Zeit.
Im nächsten Abschnitt erfahren Sie noch ein wenig mehr über den Inhalt des Buches und den Autor. » Weiterlesen

Richard Oliver Schulz — AGO der Träumer.

AGO der Träumer.

Ein autobiographischer Roman von Richard Oliver Schulz.

Cover

Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe interessierte Leserinnen und Leser,
das neue Buch von Richard Oliver Schulz, einem unserer fleißigsten Autoren, ist soeben erschienen. Diesmal ist es ein autobiografisch orientierter Roman, der die Kindheit und Jugend des Autors beschreibt. Das Buch ist spannend, aufregend, an manchen Stellen traurig, nachdenklich machend und noch so viel mehr. Es ist eines dieser Bücher für jung und alt, die man nur ungern aus der Hand legt, hat man einmal angefangen sie zu lesen.
Gerade auch jüngere Leser werden in die Zeit 1960er und 1970er Jahre geführt, in eine Zeit des Umbruchs vom absoluten Gehorsam zur erkämpften Freiheit von Kindern und Jugendlichen. Ältere Erwachsene werden sich vielleicht an ihre eigene Kinder- und Jugendzeit erinnern.
Der Protagonist ist anders als seine gleichaltrigen Gefährten. Er passt in keines der üblichen Klischees. Er tut sich schwer mit der Schule und erkennt schon früh die gesellschaftlichen Veränderungen, die ihn zu einem sehr kritischen Menschen erziehen und  vom naiven, weltoffenen Märchenerzähler über einen enttäuschten Skeptiker zum visionären Kritiker des Zeitgeistes machen. Sein späterer Beruf als erfolgreicher Psychiater und Diplom-Psychologe hat sicher seine Wurzeln in den eigenen Erlebnissen dieser Zeit.
Kurz: Das Buch ist mehr als nur lesenswert.
Im nächsten Abschnitt erfahren Sie noch ein wenig mehr über den Inhalt und natürlich auch noch einmal über den Autor. » Weiterlesen

Sitting Bull — eine amerikanische Legende.

Die Geschichte des Sitting Bull.

Von von Erik Lorenz (Autor), Claudia Lieb (Illustrator).

Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe interessierte Leserinnen und Leser,
wenn ich heute nicht das Cover des Buches, sondern zunächst ein Zitat des Protagonisten eingefügt habe, so liegt das daran, dass diese Aussage so perfekt auf die US-Amerikaner passt.

„The love of possesions is a disease with the Amerikans. They take tithes from the poor and weak to support the rich who rule. They daim this mother of ours, the Earth, fot their own and fence the neighbors away. If America had been twice the size it is, there still not have been enough.“ -Sitting Bull-

Die Übersetzung des Textes ins Deutsche lautet:

„Die Habsucht ist die Krankheit der Amerikaner. Sie nehmen den Zehnten von den Armen und Schwachen und unterstützen damit die Reichen, die herrschen. Sie beanspruchen unser aller Mutter, die Erde, für sich und sperren ihre Nachbarn aus. Wäre Amerika doppelt so groß, wäre es ihnen noch nicht genug.“

Sitting Bull war ein legendärer Stammeshäuptling der Hunkpapa-Lakota-Sioux. Er leistete jahrelangen Widerstand gegen die US-amerikanische Regierungspolitik.

Das Buch ist bereits 2016 erschienen. Da es sich aber um das Leben des weltberühmten Stammeshäuptlings und Medizinmannes handelt, ist es immer aktuell. Sitting Bull hat uns viele Wahrheiten prophezeit.
Sehr bekannt ist auch dieses Zitat, das ihm zugeschrieben wird.

„Because I am a red man. If the Great Spirit had desired me to be a white man he would have made me so in the first place. He put in your heart certain wishes and plans; in my heart he put other and different desires. Each man is good in the sight of the Great Spirit. It is not necessary, that eagles should be crows.“

Quelle: https://beruhmte-zitate.de/autoren/sitting-bull/

Übersetzung ins Deutsche:

„Weil ich ein roter Mann bin. Wenn der Große Geist gewollt hätte, dass ich ein weißer Mann bin, hätte er mich von vornherein so gemacht. In dein Herz hat er bestimmte Wünsche und Pläne gelegt; in mein Herz hat er andere und andere Wünsche gelegt. Jeder Mensch ist gut in den Augen des Großen Geistes. Es ist nicht notwendig, dass Adler Krähen sind.“

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Als vor allem spiritueller Anführer leistete er jahrelangen Widerstand gegen die US-amerikanische Regierungspolitik. Nach der Niederschlagung der letzten militärischen Aufstände der indianischen Bevölkerung, zu denen er wesentlich beigetragen hatte, wurde er unter anderem durch Auftritte bei Wildwestshows bekannt und setzte sich für eine Versöhnung mit den ehemaligen Kriegsgegnern ein. 1890 erschossen Reservationspolizisten Sitting Bull bei einer versuchten Verhaftung.

In der amerikanischen Presse kam sofort das Gerücht auf, sein Tod sei geplant gewesen.


Zitat:
„Dass die Regierung den Tod des berühmten alten Wilden seiner Gefangennahme vorzog, bezweifelt kaum jemand, Indianer oder weiß. Sitting Bull hinter Eisengittern wäre eine Quelle endloser Probleme gewesen.“


Parallelen zur Jetztzeit sind unverkennbar. Und wenn die Amerikaner sich heute als die größten Demokraten, die größten Moralisten aufspielen, dann verdrängen sie den Völkermord an den nordamerikanischen Ureinwohnern, die Kriegsverbrechen in Korea, Vietnam und im Irak, die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki, um nur einige Beispiele zu nennen, ganz bewusst.

Auf jeden Fall war der sogenannte „Wilde Westen“ eine Zeit, die in den Western Filmen der 50er und 60er Jahren verherrlicht dargestellt wurde. Mit der Realität hatte das alles nichts zu tun.
Im nächsten Abschnitt erfahren Sie noch ein wenig mehr über den Buchinhalt. » Weiterlesen

Peter Baumann — Der Mann, der Buffalo Bill erfand.


Der Mann der Buffalo Bill erfand.

Von Peter Baumann.

Cover:

Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe Leserinnen und Leser,
passend zum Buch über Sitting Bull, stelle ich Ihnen heute noch einmal das höchst interessante Buch von Peter Baumann über das Leben von Edward Zane Carroll Judson, alias Ned Buntline vor. Es passt in die Reihe der Bücher, die diese Woche im Autorenblog Platz gefunden haben.
Peter Baumann, Erfolgsautor, Redakteur, Regisseur und Weltenbummler hat sein neuestes Werk in die Hände von Seemann Publishing gelegt. Der Roman erzählt in biographischer Form das Leben des erfolgreichsten Schriftstellers seiner Zeit, Edward Zane Carroll Judson, alias Ned Buntline. Es ist ein tolles Buch, geschrieben in der „Ich-Form“. Im 19. Jahrhundert waren die USA noch ein Land, in dem man auch als Hochstapler und Bigamist reich und berühmt werden konnte. Besonders im Westen galt noch immer das Gesetz des Stärkeren. Bekannte Figuren aus jener Zeit sind solche Helden wie Wyatt Earp, der gnadenlose Marshall von Dodge City oder auch der Titelheld des Buches, der stets betrunkene, aber charismatische Scout und Bisonjäger Bill Cody. Besser bekannt wurde er als „Buffalo Bill“.
Das Buch ist deswegen so lesenswert, weil es nicht nur das Leben der Ned Buntline erzählt, sondern auch viel über die Geschichte der USA, den Völkermord an der Ureinwohnern und das Leben in der aufstrebenden Nation.
Es hat viel Spaß gemacht, es herauszugeben und ich bin ganz sicher, dass es Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, Freude und Lesespaß bereiten wird. Im nächsten Abschnitt erfahren Sie mehr über den Inhalt und über den Autor.


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Jürgen Schwalm — Arthur Fitger und Theodor Schwalm

Arthur Fitger und Theodor Schwalm: Dokumente einer Künstlerfreundschaft in Bremen.

Von Jürgen Schwalm.

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Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe interessierte Leserinnen und Leser,
Jürgen Schwalm ist ein bekannter Autor. Auch im gesegneten Alter von 90 Jahren schreibt er Gedichte, Poesie und Prosa vom Feinsten. Seemann Publishing konnte bereits zwei seiner Bücher verlegen. Sie finden die zugehörigen Blogbeiträge hinter diesem Link. Sein neuestes Buch beschäftigt sich aber mit einem seiner Vorfahren, genau seinem Großvater, und dessen Freundschaft mit dem sehr bekannten Maler Arthur Fitger. Über Fitger gibt es einen sehr ausführlichen Eintrag in Wikipedia, den Sie hinter diesem Link finden. Beide verband eine herzliche Künstlerfreundschaft. Theodor Schwalm erinnerte sich stets dankbar an Arthur Fitger, dessen väterliche Autorität seine Laufbahn so entscheidend beeinflusste. Zu jener Zeit war es keinesfalls üblich, dass zwei Männer aus so unterschiedlichen sozialen Schichten in Freundschaft zueinander fanden. Der Autor beschreibt dies in einem sehr lesenswerten und spannenden Stil.
Theodor Schwalm erinnerte sich an die erste Begegnung mit dem älteren Fitger mit den folgenden Worten:

Im Sommer 1883 kam eines Tages ein Herr mit dem Vorsteher des Bremer Waisenhauses zur Klasse herein mit den Worten: „Ich meine diesen hier.“
Ein großer Schrecken durchfuhr mich, denn ich hatte vor einigen Minuten eine Ohrfeige vom Vorsteher erhalten, weil ich einen eben eingetauschten Kreisel gleich ausprobiert hatte. Ich dachte, für diese Untat kehre nun das Unheil mit erneuerter Gewalt zurück. Doch der gütige Blick und die freundliche Frage dieses Herrn, ob ich mit der Armbrust umzugehen verstünde, dann möchte ich doch mal mit ihm kommen, verwandelten Angst in Begeisterung. Der Herr (=Fitger) hatte den Vorsteher um ein Modell gebeten, das er brauchte für Bilder, die er dem Waisenhaus für den neuen Festsaal stiftete, deren Motive Illustrationen zu Luthers Brief an seinen Sohn waren. Ich war von ihm aus hundertfünfzig Jungen vorgeschlagen worden…

Zu diesem Zeitpunkt konnte er natürlich nicht wissen, dass aus dieser ersten Begegnung eine so tiefe Männerfreundschaft wurde.

Im nächsten Abschnitt erfahren Sie noch ein wenig mehr über das Buch und den Autor. » Weiterlesen

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