Vom Pagen im Hotel Adlon bis zum Mauerfall.


Vom Pagen im Hotel Adlon bis zum Mauerfall.

Von Wolfgang Hoebel

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Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe Leserinnen und Leser,

wer kennt es nicht, zumindest vom Hörensagen, das Berliner Hotel Adlon mit seiner langen Geschichte. Das Buch, das ich Ihnen heute vorstelle wurde von einem Insider geschrieben, dessen Karriere als Gastronom genau dort begann. Das Buch ist ein interessantes Zeitzeugen-Dokument. 1953 bekam der Autor eine Stelle als als Kellner-Lehrling und Page in Hotel Adlon in Berlin, bzw. in dem Teil des Hotels, der vom Krieg verschont geblieben ist.

„Mach so schnell du kannst, hier wegzukommen.
Du hast hier im Osten keine Zukunft!“
Das sagte ein Stammgast des Hotel Adlon im Jahre 1955 zum damaligen jungen Mann. Die Mauer stand noch nicht, er ist trotzdem geblieben. Dieses Bleiben ermöglicht ihm heute, einen spannenden Rückblick auf die Gastronomie der DDR zu werfen. Gespickt mit Bildern aus allen Epochen seines Berufslebens, ist ein spannendes und interessantes Buch entstanden. Vom Team des Autorenblogs bekommt es fünf Sterne, weil es Einblick in eine Welt gibt, die den meisten Menschen verborgen blieb. weiterlesen Vom Pagen im Hotel Adlon bis zum Mauerfall.

Dichtung und Wahrheit, aber nicht von Goethe!


Dichtung und Wahrheit, aber nicht von Goethe!

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Liebe Freunde meines Autorenblogs, liebe Leserinnen und Leser,
Hans Georg Kaethner ist in diesem Blog bereits einmal mit dem Buch „Mit 100 DM nach Persien und lebendig zurück“ vorgestellt worden. Und heute folgt sein neuestes Buch, das sich keineswegs, wie der Titel ja bereits vermuten lässt, mit dem Werk Goethes befasst. Es handelt sich um die Erinnerungen und Berichte von Augenzeugen aus den bewegten Jahren des Autors zwischen 1935 bis 1959. Kaethner beschreibt sehr fesselnd die Jahre vor, während und nach den zweiten Weltkrieg und seine Erlebnisse aus dieser Zeit. weiterlesen Dichtung und Wahrheit, aber nicht von Goethe!

Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit.


Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit: Der lange Weg von Ost nach West.

Von Karin Sorger

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Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe Leserinnen und Leser,

wie viele Jahre sind nun bereits seit dem Fall der Mauer, die Deutschland in zwei Teile geteilt hat, vergangen? Seit 1989 ist eine ganz neue Generation von Menschen herangewachsen, für die die DDR nur noch Geschichte ist. Aber ebenso wie wir niemals die Verbrechen des Nationalsozialismus vergessen dürfen, dürfen wir das Unrecht verdrängen, das 40 Jahre lang in einem Teil Deutschlands geherrscht hat. Auch in der DDR gab es ein Menschen verachtendes Regime, eine Mauer, einen Todesstreifen und einen Schießbefehl. Es gab Denunzianten, Spitzel und eine Staatssicherheit, die jeden, der dieses Land in Richtung Westen verlassen wollte, gnadenlos vor eine korrupte Gerichtsbarkeit gezerrt hat. Im Buch, das ich Ihnen heute vorstellen möchte, geht es um die Geschichte der Ärztin Karin Sorger, die nach einem Fluchtversuch 18 Monate, getrennt von ihrer Tochter, in dem berüchtigten Frauengefängnis in Hoheneck bei Chemnitz verbringen musste.

Auf dieses Buch aufmerksam wurde ich durch Dr. Dietrich Weller, den Präsidenten des Bundesverbandes Deutscher Schriftstellerärzte, den ich, einem Hexenschuss sei Dank, in der Notaufnahme des Leonberger Krankenhauses kennenlernen durfte und der mir mit einem Essay Mut machte, meinen dritten Lebensabschnitt nicht Däumchen drehend im Seniorenclub zu verbringen, sondern aktiv das zu tun, wozu ich schon immer Lust hatte: Über Literatur und Reisen berichten und neuen Autoren zu helfen, ihre Bücher herauszubringen und bekannt zu machen. Er hat auch die folgende Rezension geschrieben, wofür ich ihm herzlich danke. weiterlesen Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit.

Ungewollt. Sophie Christina Aichinger.


Ungewollt.

Von Sophie Christina Aichinger.

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Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe Leserinnen und Leser,

gerade jetzt, im September 2016, während ich diesen Artikel über das Buch der Sophie Christina Aichinger schreibe, gibt der derzeitige Justizminister Maas bekannt, dass er das Gesetz über die sogenannten „Kuckukskinder“ ändern will. Ein Thema, das in der Öffentlichkeit heiß diskutiert wird. Ich glaube nicht, dass Herr Maas dieses Buch gelesen hat, geschadet hätte es sicher nicht. Die Autorin beschreibt darin sehr emotional ihre eigenen Erfahrungen als Kuckuckskind. Sie beschreibt den mühsamen Weg durch die Gerichtsinstanzen, die fürchterlichen Qualen, denen ein Mensch ausgesetzt ist, der vom leiblichen Vater abgelehnt wird und die Kraft und Stärke, die man braucht, um trotzdem nicht aufzugeben. Sie will, dass der leibliche Vater diese Vaterschaft anerkennt. Warum gibt sie nicht einfach auf, nimmt das Geld, das ihr geboten wird und vergisst das alles? Lesen Sie dieses Buch und Sie werden es verstehen. weiterlesen Ungewollt. Sophie Christina Aichinger.

Ein Badener in Afghanistan.


Ein Badener in Afghanistan – Reiseerzählungen von Rudolf Schreiner.

von Sonja Seibel und Otmar Schreiner.

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Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe Leserinnen und Leser,

vor ein paar Tagen hat mich eine spannende E-Mail erreicht. Dort heißt es unter anderem: „Jahrelang versuchte ich meinen Vater zu überzeugen, dass sein Leben in einem Buch veröffentlicht werden sollte. Ein Manuskript hatte er über seine Auslandsaufenthalte detailliert aufgeschrieben. Erst als mein Vater ins Pflegeheim musste, fand ich bei der Wohnungsauflösung die Unterlagen. Das war die Grundlage für das herausgegebene Buch.“

Sonja Seibel hat auf Grundlage dieser Aufzeichnungen eine spannende Biographie über ihren Vater, „Rudolf Schreiner“ geschrieben und ihr Bruder „Otmar Schreiner“ war ihr bei der Digitalisierung der Bilder behilflich. Das Ergebnis hat mich angenehm überrascht. Für eine Hobby-Autorin ist das fertige Buch erstaunlich gut. Ein wenig gestört hat mich der Preis für das Taschenbuch. Fast 20 Euro ist deutlich zu hoch gegriffen, zumal es in einem Verlag für Selfpublisher erschienen ist, die Autorin also den Preis selbst festlegen konnte. Das E-Book liegt mit € 7,49 dagegen in einem akzeptablen Bereich. Falls Sie einen E-Book Reader Ihr eigen nennen, empfehle ich diese Variante.

Der Bericht beginnt im Jahre 1958 als das Reisen mit dem Flugzeug noch für die meisten Bundesbürger unerschwinglich war. Man muss dies bei der Lektüre berücksichtigen. Afghanistan lag für die allermeisten Deutschen „am anderen Ende der Welt“ und nur wenige Menschen wären auf die Idee gekommen, Ihren Lebensmittelpunkt gerade dorthin zu verlegen. Und sei es auch nur für eine begrenzte Zeit. Anders bei Rudolf Schreiner. weiterlesen Ein Badener in Afghanistan.

George Soros – der Multimilliardär.


George Soros. Der Multimilliardär, sein globales Netzwerk und das Ende der Welt, wie wir sie kennen.

Von Andreas von Rétyi

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Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe Leserinnen und Leser,

in dieser Woche soll das Genre „Enthüllungen“ seinen besonderen Platz im Autorenblog haben. Mit dem Buch „die Gefallsüchtigen“ habe ich einen Anfang gemacht. Heute folgt ein weiterer Bestseller. Mal ganz ehrlich – kannten Sie den Namen George Soros bereits? Ich will ehrlich sein. Hätten Sie mich vor einem Jahr gefragt, ich hätte mit den Schultern gezuckt. Soros? Wer soll das denn bitte sein? Nun, inzwischen weiß ich ein wenig mehr. George Soros ist ein Mann, der nach außen hin den größten Philanthropen der Welt gibt aber in Wirklichkeit im Hintergrund ganz andere Pläne hat. Bekannt wurde er bei den Menschen, die sich für die Welt der Finanzen interessieren, durch eine legendäre Wette gegen das britische Pfund, das ihn 1992 mit einem Schlag um eine Milliarde Dollar reicher machte. Aber wer ist denn nun dieser Mann wirklich und welche Pläne hat er? Andreas von Rétyi schaut hinter die Kulissen und zeigt ein Bild von George Soros, das mit dem großen Philanthropen nichts mehr gemein hat. weiterlesen George Soros – der Multimilliardär.

Helmut Schmidt – ein großer Denker und Staatsmann.


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Liebe Leserinnen und Leser,

mit Helmut Schmidt ist einer der ganz großen Staatsmänner der deutschen Nachkriegsgeschichte gestorben. Leider hat es lange gedauert, bis die Mehrzahl der Bürger erkannt hat, welches Juwel da von 1974 bis 1982 die Geschicke der deutschen Politik als Kanzler in den Händen hatte. Er musste viele Krisen in jener Zeit meistern und hat es ohne zu zögern getan. Wikipedia schreibt dazu: Die größten Herausforderungen während seiner Amtszeit waren die weltweite Wirtschaftsrezession (Stagflation) und die Ölkrisen der 1970er Jahre, die die Bundesrepublik unter seiner Führung besser überstand als die meisten anderen Industriestaaten, sowie die Rentenfinanzierung 1976/1977 und der Terrorismus der Rote Armee Fraktion (RAF) im sogenannten „Deutschen Herbst“. Seine frühere Verhandlungsbereitschaft mit den Terroristen, speziell bei der Entführung von Peter Lorenz 1975, sah er später als Fehler an. Er verfolgte von da an eine unnachgiebige harte Linie, die ihm mitunter harsche Kritik seitens der Angehörigen von Opfern einbrachte. In einem Interview sagte Schmidt im Jahr 2007, er habe die enorme Verantwortung für das Leben anderer bei Geiselnahmen wie der von Hanns Martin Schleyer als existenziell bedrückend empfunden. Insgesamt gesehen habe die Epoche des linken Terrorismus durch die Medien ein Gewicht bekommen, das ihre tatsächliche Bedeutung für die deutsche Geschichte deutlich übersteige. weiterlesen Helmut Schmidt – ein großer Denker und Staatsmann.

Schattenlicht – Martin Bühler.


Schattenlicht – Martin Bühler. Gesamtausgabe.

Ein ganzes Leben im zwanzigsten Jahrhundert – spannend und mitreißend erzählt.

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Liebe Leserinnen und Leser,

nun ist sie endlich als Gesamtausgabe erhältlich, die Trilogie, die biographisch ein ganzes Leben im 20.Jahrhundert beschreibt. Beginnend mit der Kindheit und Jugend in einem schwäbischen Dorf über den zweiten Weltkrieg und die erzwungene Mitgliedschaft in der Waffen SS, bis hin zu einem totalen Neubeginn nach dem Krieg ist alles vorhanden. Freude und Leid liegen im Leben oft nahe beieinander. Was der Vater von Martin Bühler erleben musste, hat er akribisch in Tagebüchern festgehalten und so konnte sein Sohn daraus diesen wunderbaren autobiographischen Roman schreiben. Dies ist eines der Bücher, die man nur ungern wieder aus der Hand legt. Da die gedruckte Ausgabe jedoch über 600 Seiten lang ist, kommt man nicht umhin, in Etappen zu lesen. Das Buch ist in einem Stil geschrieben, der einen förmlich das Geschehen „miterleben“ lässt. Man taucht ein in die Handlung, ist gefesselt von der Willensstärke, mit der Bühlers Vater alle Schwierigkeiten letztlich bewältigt. weiterlesen Schattenlicht – Martin Bühler.

Endstation Sylt. Bodo Manstein.


Endstation Sylt.

Ein autobiografischer Roman von Bodo Manstein

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Liebe Leserinnen und liebe Leser,

mit den Büchern Stand.Blut und Juli.Mord habe ich bereits zwei Sylt-Krimis des Autors Bodo Manstein vorgestellt. Heute folgt nun sein neuestes Werk, ein autobiografischer Roman. Bodo Manstein verarbeitet darin Erlebnisse und Erfahrungen aus seiner eigenen Jugend. Das Buch stellt eine gelungene Mischung aus Biografie, Roman und Erzählung dar. Es macht Spaß, das Buch zu lesen und die Jugend von Bodo Manstein sozusagen „mitzuerleben“. weiterlesen Endstation Sylt. Bodo Manstein.