Helmut Schmidt – ein großer Denker und Staatsmann.


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Liebe Leserinnen und Leser,

mit Helmut Schmidt ist einer der ganz großen Staatsmänner der deutschen Nachkriegsgeschichte gestorben. Leider hat es lange gedauert, bis die Mehrzahl der Bürger erkannt hat, welches Juwel da von 1974 bis 1982 die Geschicke der deutschen Politik als Kanzler in den Händen hatte. Er musste viele Krisen in jener Zeit meistern und hat es ohne zu zögern getan. Wikipedia schreibt dazu: Die größten Herausforderungen während seiner Amtszeit waren die weltweite Wirtschaftsrezession (Stagflation) und die Ölkrisen der 1970er Jahre, die die Bundesrepublik unter seiner Führung besser überstand als die meisten anderen Industriestaaten, sowie die Rentenfinanzierung 1976/1977 und der Terrorismus der Rote Armee Fraktion (RAF) im sogenannten „Deutschen Herbst“. Seine frühere Verhandlungsbereitschaft mit den Terroristen, speziell bei der Entführung von Peter Lorenz 1975, sah er später als Fehler an. Er verfolgte von da an eine unnachgiebige harte Linie, die ihm mitunter harsche Kritik seitens der Angehörigen von Opfern einbrachte. In einem Interview sagte Schmidt im Jahr 2007, er habe die enorme Verantwortung für das Leben anderer bei Geiselnahmen wie der von Hanns Martin Schleyer als existenziell bedrückend empfunden. Insgesamt gesehen habe die Epoche des linken Terrorismus durch die Medien ein Gewicht bekommen, das ihre tatsächliche Bedeutung für die deutsche Geschichte deutlich übersteige. » Weiterlesen

Schattenlicht – Martin Bühler.


Schattenlicht – Martin Bühler. Gesamtausgabe.

Ein ganzes Leben im zwanzigsten Jahrhundert – spannend und mitreißend erzählt.

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Liebe Leserinnen und Leser,

nun ist sie endlich als Gesamtausgabe erhältlich, die Trilogie, die biographisch ein ganzes Leben im 20.Jahrhundert beschreibt. Beginnend mit der Kindheit und Jugend in einem schwäbischen Dorf über den zweiten Weltkrieg und die erzwungene Mitgliedschaft in der Waffen SS, bis hin zu einem totalen Neubeginn nach dem Krieg ist alles vorhanden. Freude und Leid liegen im Leben oft nahe beieinander. Was der Vater von Martin Bühler erleben musste, hat er akribisch in Tagebüchern festgehalten und so konnte sein Sohn daraus diesen wunderbaren autobiographischen Roman schreiben. Dies ist eines der Bücher, die man nur ungern wieder aus der Hand legt. Da die gedruckte Ausgabe jedoch über 600 Seiten lang ist, kommt man nicht umhin, in Etappen zu lesen. Das Buch ist in einem Stil geschrieben, der einen förmlich das Geschehen „miterleben“ lässt. Man taucht ein in die Handlung, ist gefesselt von der Willensstärke, mit der Bühlers Vater alle Schwierigkeiten letztlich bewältigt. » Weiterlesen

Endstation Sylt. Bodo Manstein.


Endstation Sylt.

Ein autobiografischer Roman von Bodo Manstein

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Liebe Leserinnen und liebe Leser,

mit den Büchern Stand.Blut und Juli.Mord habe ich bereits zwei Sylt-Krimis des Autors Bodo Manstein vorgestellt. Heute folgt nun sein neuestes Werk, ein autobiografischer Roman. Bodo Manstein verarbeitet darin Erlebnisse und Erfahrungen aus seiner eigenen Jugend. Das Buch stellt eine gelungene Mischung aus Biografie, Roman und Erzählung dar. Es macht Spaß, das Buch zu lesen und die Jugend von Bodo Manstein sozusagen „mitzuerleben“. » Weiterlesen

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