Wolfram Kühl — Das Wort im Licht Teil III.

Das Wort im Licht: Aphorismen aus vier Jahrzehnten — Teil III.

Von Wolfram Kühl.
Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe interessierte Leserinnen und Leser,
das Genre von Wolfram Kühl sind die Aphorismen. Heute kann ich Ihnen den dritten Teil seiner Reihe über die „Aphorismen aus vier Jahrzehnten“ vorstellen, die wir in diesem Monat veröffentlichen konnten. Den zweiten Teil, den er ebenfalls in unsere Hände gelegt hat, finden Sie hinter diesem Link. Auch im Almanach deutschsprachiger Schriftsteller-Ärzte, den wir seit 2020 herausgeben, ist er immer mit seinen Aphorismen vertreten.
Ein Aphorismus ist ein selbständiger, einzelner Gedanke, ein Urteil oder eine Lebensweisheit. Er kann aus nur einem Satz oder wenigen Sätzen bestehen. Oft formuliert er eine besondere Einsicht rhetorisch als allgemeinen Sinnspruch. Wolfram Kühl beherrscht diese Sprachkunst perfekt.
Dr. med. Dietrich Weller, der ehemalige Präsident des Bundesverbands Deutscher Schriftstellerärzte, schreibt dazu in seinem Vorwort zum Buch:

Diese Literatur schmeckt vorzüglich und sollte in kleinen Portionen genossen werden!
Sammlungen von Gedanken, die in den späten Lebensjahren zusammengestellt werden, sind besonders wertvoll, weil sie mit gereiftem Blick und lebenserfahrener Kritik ausgesucht wurden. Dies gilt besonders für Aphorismen, die an sich schon aufgrund der literarischen Charakteristik ein überlegtes Kondensat dar-stellen. Das Unwesentliche, die Schlacke, um den kristallenen Gedanken herum ist weggeschliffen; die Worte sind erlesen, poliert und auf das Wesentliche reduziert, sodass die Essenz rein und hoch konzentriert vor dem geistigen Auge des Lesers liegt und genüsslich durch die Windungen des bewusst denkenden Gehirns fließen und sich mit den unbewussten Gefühlen, Erlebnissen und Erkenntnissen verbinden kann. Daraus entsteht im besten Fall ein neuer Lichtblitz, der unseren Tag mit einem klaren „Ja, so ist es!“ erhellt und bereichert.

Soweit Dr. Weller.

Im nachfolgenden Abschnitt erfahren Sie noch ein wenig mehr über den Inhalt und den Autor.

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Vorankündigung — Almanach deutschsprachiger Schriftsteller-Ärzte.

Bald startet die Arbeit am neuen Almanach deutschsprachiger Schriftsteller-Ärzte — Ausgabe 2023.

Von Rainer Andreas Seemann.

Ausgabe 2022

Liebe Ärztinnen und Ärzte,
liebe Krankenschwestern -Pfleger,
liebe Sprechstundenhilfen, Praxismanager(-innen),
liebe Angehörige eines sonstigen medizinischen Berufs,
ab November 2022 starten wir wieder mit der Arbeit an der nächsten Ausgabe des Almanachs.

Wenn Sie einem medizinischen Beruf angehören, können Sie sich an diesem wunderbaren Werk, das einmal jährlich erscheint, beteiligen. Einsendeschluss für die Ausgabe 2023 ist der 28.02.2023.

Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier: https://rainer-seemann.de/almanach/

Die Ausgabe des Jahres 2022 finden Sie hinter diesem Link.

Wir freuen uns über JEDEN Beitrag, der den Richtlinien entspricht.

Sind Sie (wieder oder neu) dabei. Im nächsten Abschnitt finden Sie die Links auf die AMAZON Verkaufsseiten von der vergangenen Ausgaben.

Ich bin sicher, dass wir auch im Jahr 2023 eine tolle Ausgabe mit vielen hervorragenden Beiträgen herausgeben werden.

Liebe Grüße aus Camposol
Ihr Rainer Andreas Seemann

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Mark Twain — Die Schrecken der deutschen Sprache.

 

Mark Twain – Die Schrecken der deutschen Sprache.

 

Cover

Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe Leserinnen und Leser,

ich habe Ihnen dieses Buch schon einmal im Blog vorgestellt. Aber aus gegebenem Anlass möchte ich den Beitrag noch einmal nach vorne holen. Ich muss derzeit viel lesen und dabei fällt mir auf, dass auch wir deutschen Muttersprachler so unsere Probleme mit der Sprache haben. Es ist zu beobachten, dass vor allem bei jüngeren Menschen große Defizite auftreten. Das wirft die Frage auf, was mit unserem Bildungssystem nicht mehr stimmt, wenn das wichtigste Detail der Allgemeinbildung, nämlich unsere Muttersprache, an den Schulen so sträflich vernachlässigt wird. Auf Wikipedia können wir nachlesen, dass der Wortschatz der deutschen Standardsprache ca. 75.000 Wörter umfasst. Die Gesamtgröße des deutschen Wortschatzes wird je nach Quelle und Zählweise auf 300.000 bis 500.000 Wörter bzw. Lexeme geschätzt. Und nun sagt mir einer, der es wissen muss, dass ein durchschnittlicher Jugendlicher heute mit 1.200 Wörtern auskommt. Einer der 4.000 Wörter beherrscht, gilt gar als guter Redner.
Traurig, oder? Also lassen wir Mark Twain zu Worte kommen, denn er nimmt es mit Humor. Hier noch einmal die Buchvorstellung.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie wären ein Engländer oder Amerikaner, der die deutsche Sprache erlernen muss. Dann fangen die Schwierigkeiten doch bereits mit den drei verschiedenen Artikeln an. Was in der englischen Sprache einfach „the“ heißt, kann bei uns „der, die oder das“ sein. Gäbe es eine Regel dafür, wäre das vielleicht noch zu schultern. Aber es gibt eben keine. Nehmen Sie einmal den Kopf als Beispiel. Der Kopf ist männlich, egal ob er auf einer Frau oder einem Mann sitzt. Das Haar ist aber sächlich, genau wie das Ohr und das Auge. Also könnte man ja annehmen, dass alle Sinnesorgane sächlich sind. Aber nein, die Nase ist weiblich, der Mund dagegen wieder männlich. Im Mund befindet sich die Zunge und der Zahn. Wird aber aus dem Singular ein Plural, wird alles weiblich. Die Ohren sind weiblich, ebenso wie die Köpfe oder die Nasen. Da soll einer durchblicken.

Noch schlimmer wird es mit den auseinandergerissenen Verben. Warum zum Kuckuck wird aus abreisen in der Konjugation „ich reise ab, du reist ab, er, sie, es reist ab“ und so weiter.

Und dann unsere vier Fälle. Bleibe ich zu Hause wegen dem Regen oder wegen des Regens?

Diese und viele andere Hindernisse, beschreibt Mark Twain in diesem Aufsatz, den Sie kostenlos bei AMAZON beziehen können. Vielleicht haben wir nach der Lektüre dieses Buches ein wenig mehr Verständnis für die Schwierigkeiten, die Deutschschüler (auch solche, die hier geboren wurden) mit der deutschen Sprache haben. » Weiterlesen

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