Christoph Lüdge — Und die Freiheit?

Und die Freiheit?: Wie die Corona-Politik und der Missbrauch der Wissenschaft unsere offene Gesellschaft bedrohen.

Von Christoph Lüdge.

Cover

Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe Leserinnen und Leser,
kaum ein Thema beschäftigt uns seit nunmehr eineinhalb Jahren mehr als das Corona-Virus und die Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Ich wurde häufig und teilweise heftig angegriffen wegen meiner kritischen Haltung zu den Maßnahmen, die die Regierenden in aller Welt ergriffen haben. Besonders kritisch sehe ich die fortdauernden Einschränkungen unserer, vom Grundgesetz garantierten, Grundrechte. Ich habe deswegen bereits mehrere Bücher zum Thema vorgestellt, meist solche, die sich kritisch mit den Maßnahmen auseinandersetzen. Der Grund dafür ist, dass in der regierungstreuen Presse bereits genügend gejubelt wird. Kritische Meinungen werden unterdrückt, Menschen, die sich kritisch äußern werden verleumdet, beschimpft und beleidigt. Dabei sind solche Ausdrücke wie „Covidiot“, „Aluhutträger“ und „Verschwörungstheoretiker“ noch die harmloseren. „Drecksnazi“ gehört zu dem mittleren Beleidigungen und die wirklich schlimmen gebe ich hier lieber nicht wieder. Aber gehört es nicht zu einer funktionierenden Demokratie, dass auch Meinungen, die sich abseits des Mainstreams bewegen, gehört und diskutiert werden können? Ich wurde bei Facebook mehrfach gesperrt, weil ich mich kritisch zur Corona-Impfung und zu den Grundrechtebeschränkungen geäußert hatte. Inzwischen habe ich mein Facebook-Konto gelöscht. Das Netzwerk war einmal das Aushängeschild des freien Internets. Inzwischen wird zensiert, gelöscht und jede vom Mainstream abweichende Meinung gnadenlos unterdrückt.
Trotzdem möchte ich Ihnen heute noch ein Buch vorstellen, das sich kritisch mit dem Zustand unserer Demokratie auseinandersetzt. Es ist wieder von einem hochkarätigen Fachmann verfasst. Prof. Dr. Christoph Lütge hat den Lehrstuhl für Wirtschaftsethik an der TU München inne und ist seit 2019 Direktor des TUM Institute for Ethics in Artificial Intelligence.
Was ich mir wünsche? Ich wünsche mir, dass wir in Deutschland wieder zu einer gesunden Diskussionskultur zurückkehren, auch abweichende Meinungen zulassen und nicht mit Scheuklappen durch die Gegend laufen. Ich war in den 1970er Jahren sehr aktiv in der Politik und erinnere mich gerne daran, dass ich als strammer CDUler mit den Kollegen bei der SPD heftig gestritten habe. Aber es ging immer um die Sache und wir haben die Meinung des jeweils anderen durchaus ernst genommen. In einem Punkt waren wir (seinerzeit gab es eigentlich nur drei Parteien, CDU, SPD und FDP) uns immer einig. Wir wollten Deutschland nach vorne bringen, zu einem freien Land machen, in dem Diktatur keinen Platz mehr hat. Die Wege dahin mögen verschieden sein, das Ziel hat aber keiner aus den Augen verloren. Und auch Willy Brandt hat in der CDU viele Freunde gehabt, die seine Ostpolitik durchaus begrüßt hatten.
Schade, dass das alles heute offensichtlich nicht mehr gilt.
Im nächsten Abschnitt erfahren Sie noch ein wenig mehr über den Inhalt und den Autor des Buchs, das ich Ihnen heute ans Herz legen möchte.

Inhaltsangabe/Kurzbeschreibung.



Erlaubt die aktuelle Pandemie die anhaltende und gravierende Einschränkung unserer Freiheit? Unter Experten ist es umstritten, mit welcher Strategie dem Coronavirus zu begegnen ist. Doch unsere Regierenden setzen auf harte Maßnahmen und bilden mit deren Fürsprechern eine mächtige Einheit. Ja, sie scheinen Gegenstimmen gar systematisch auszublenden.
Der Wissenschaftsphilosoph Michael Esfeld und der Ethiker Christoph Lütge beanstanden in dieser Hinsicht eine höchst bedenkliche Einseitigkeit der Politikberatung. Sie machen deutlich, dass es keine gesicherten Erkenntnisse gibt, die harte Corona-Maßnahmen rechtfertigen, und verweisen das Argument, diese seien evidenzbasiert, ins Reich der Mythen. Lütge und Esfeld lassen keinen Zweifel daran, dass das schwerfällige Krisenmanagement der Regierung einem großen Versagen gleicht und die Kollateralschäden des Lockdowns dessen Nutzen weit übersteigen werden. Zugleich zeigen sie Wege auf, wie dieser und zukünftigen Krisen besser zu begegnen ist. Unsere freiheitliche Lebensweise jedenfalls ist ein hohes Gut – Zeit, sie wieder in den Blick zu nehmen.

Über den Autor.

Quelle: AMAZON Autorenseite


Bild: AMAZON Autorenseite

Prof. Dr. Christoph Lütge hat den Lehrstuhl für Wirtschaftsethik an der TU München inne und ist seit 2019 Direktor des TUM Institute for Ethics in Artificial Intelligence. Er studierte Philosophie und Wirtschaftsinformatik und war Träger des renommierten Heisenberg-Stipendiums. Er ist Mitglied der Europaparlament-Initiative AI4People sowie der Ethik-Kommission für automatisiertes und vernetztes Fahren beim BMVI. Als Gastwissenschaftler war er u.a. in Taipeh, Kyoto sowie an der Harvard University tätig. 2020 wurde er zum Distinguished Visiting Professor der Universität Tokio berufen.

Sein Buch ist bei Riva erschienen und Sie können es über diesen Link direkt bei AMAZON bestellen.

Verbunden mit dem Wunsch zur Rückkehr zu einer gesunden Diskussionskultur, ohne Diffamierungen und Beleidigungen grüße ich Sie herzlich aus Camposol!

Ihr Rainer Andreas Seemann

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