Die positive Sprache — Rainer Andreas Seemann

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Die positive Sprache: und wie man sie üben und praktizieren kann.

Von Rainer Andreas Seemann.

Cover
Liebe Freunde meines Autorenblogs, liebe Leserinnen und Leser,
ich nutze die Chance, die ein ausgefallener Beitrag diese Woche bietet um mal wieder auf eines meiner Bücher hinzuweisen. Ich bin in vielen Netzwerken unterwegs und muss immer mehr feststellen, dass unsere Sprache sich in eine falsche Richtung entwickelt. Sie passt sich den Computern an. Das ist eine Entwicklung, die mir nicht gefällt. Dann sind da die fürchterlichen Anglizismen, die man nur schwer ertragen kann. Man löscht ja nicht mehr, man cancelt. Man hat keine Verabredung, sondern ein Date. Man sucht nicht im Internet, man googelt. Aus dem Hausmeister wird der Facility Manager, aus dem Vertreter für wichtige Kunden wird der Key Account Manager. Man geht nicht mehr in eine Besprechung, sondern in ein Meeting. Man feiert nicht mehr auf einem Fest, sondern auf einem Event.
Was aber noch viel schlimmer ist, die Umgangssprache wird unmerklich aber stetig immer negativer und oft auch unverständlicher. Politiker sprechen in langen Sätzen, die nichts enthalten als leere Worthülsen und viele Konjunktive. Ich persönlich bekomme das berühmte Würgen im Hals, wenn ein Politiker einen Satz mit den Worten beginnt: „Ich würde meinen wollen …“. All dies und noch mehr erläutere ich in meinem Buch und ich zeige an einfachen Beispielen auf, wie Sie sich eine positive Sprache ganz leicht angewöhnen können. Es erfordert nur etwas Übung und schon werden Ihre Gesprächspartner über Ihre sprachliche Verbesserung staunen. Das Buch ist als E-Book und in gedruckter Form erhältlich. AMAZON PRIME Kunden können das Buch kostenlos lesen. Im folgenden Abschnitt finden Sie den Klappentext.


Inhaltsangabe/Kurzbeschreibung



So vieles hat sich in unserer Sprache verändert. Da sind die Anglizismen, die sich unaufhörlich in unsere Alltagssprache einschleichen. Jugendliche unterhalten sich in einer, für uns Erwachsene schwer verständlichen „Jugendsprache“. Dann gibt es noch die „Expertensprache“, die nur so von unverständlichen Fachausdrücken wimmelt und die vor allem Politiker verwenden, die ahnungslos sind aber viel reden wollen oder müssen.

Geht es Ihnen auch auf die Nerven, wenn ein Politiker einen Satz mit der Redewendung beginnt: „Ich würde meinen wollen…“? Da fragt man sich schon: „Was will dieser Kerl jetzt eigentlich? Hat er eine Meinung oder will er nur eine haben?“

Ich rate Ihnen dringend, auf solch ein übles Gewäsch zu verzichten. Eine klare, positive Sprache ist heute dringender notwendig als je zuvor. Ein weiteres, weit verbreitetes Übel sind die häufig verwendeten Konjunktive in der Sprache. Fast jeder Bewerber, der einen Kurs beim Arbeitsamt gemacht hat, schreibt heute an den Schluss seines Anschreibens den fürchterlichen Satz: „Über ein Bewerbungsgespräch würde ich mich freuen.“ Wie furchtbar das klingt. Jeder Personalchef bekommt da die Krätze. Man kann auch ganz einfach schreiben: „Ich freue mich auf die Einladung zu einem Bewerbungsgespräch!“

Auch die heutzutage häufig verwendete Formel „kein Problem“ ist ein sehr negativer Spruch. Er verwendet eine Negation (das Wort „kein“) und genau diese wird vom Unterbewusstsein des Gegenübers ignoriert. Dort verbleibt nur der Ausdruck „Problem“ und damit das Gegenteil von dem, was Sie eigentlich ausdrücken wollen. Zudem ist das Wort „Problem“ negativ besetzt.

Sie haben noch Zweifel? Nun, dann denken Sie jetzt einmal NICHT an den Eiffelturm! An was haben Sie gedacht? Richtig!

Unser Unterbewusstsein ignoriert Negationen. Das ist eine Tatsache. Und nun stellen Sie sich vor, ein Verkäufer sagt Ihnen: „Dieses Produkt ist nicht teuer!“ Was bleibt bei Ihnen hängen? Richtig! Es ist teuer!

Es ist schwer, sich von diesen liebgewonnenen Floskeln zu befreien. Ich arbeite jetzt schon seit mehr als ein Jahr an diesem Thema und erwische mich immer noch dabei, dass mir das „kein Problem“ einfach so rausrutscht. Dann ärgere ich mich, denn ich hätte ja auch sagen können: „aber gerne doch“. Ich erkläre Ihnen in diesem Buch nach und nach, wie Sie sich selbst eine positive Sprache antrainieren können und damit einen völlig neuen Eindruck auf Ihre Gesprächspartner, seien es private oder geschäftliche, machen werden. Ihr Umfeld wird Sie vollkommen anders wahrnehmen. Sie erscheinen als positiv geprägter Mensch, als jemand, mit dem man sich gerne unterhält und dem man gerne zuhört. Wie wichtig die Sprache als Transportmittel unserer Gedanken ist, zeigt das nachfolgende asiatische Sprichwort:

Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden Worte.

Achte auf Deine Worte,
denn sie werden Handlungen.

Achte auf Deine Handlungen,
denn sie werden Gewohnheiten.

Achte auf Deine Gewohnheiten,
denn sie werden Dein Charakter.

Achte auf Deinen Charakter,
denn er wird Dein Schicksal.

Lesen Sie dieses Buch und üben Sie die darin beschriebenen Techniken, wie man sich eine positive Sprache angewöhnen kann. Sie werden staunen, wie gerne man Ihnen zuhören wird.

Das Buch ist bei AMAZON als E-Book und als Taschenbuch erhältlich. Folgen Sie diesem Link!

Ich bedanke mich für Ihr Interesse und verbleibe

Ihr Rainer Andreas Seemann

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One Reply to “Die positive Sprache — Rainer Andreas Seemann”

  1. Ein dünnes Büchlein – und doch zeigt schon das berühmte Goethe-Schiller-Denkmal vom Theaterplatz in Weimar auf der Titelseite, dass hier gewichtige sprachliche Kost zu erwarten ist.

    Rainer Andreas Seemann stellt sprachliche Unarten und negative Formulierungen anschaulich dar und zeigt gut verständliche und positive sprachliche Wendungen auf. Er räumt auf mit verschwurbelter Politikersprache und Alltagsgerede und macht uns den Reichtum und die Gestaltungsmöglichkeiten unserer deutschen Sprache bewusst.

    Ich finde in diesem Buch keine moralischen und besserwisserischen Zeigefinger, sondern überlegte und gut praktikable Hinweise, wie wir überlegt und überlegen unsere Gesprächspartner überzeugen können, weil wir uns über unser Denken bewusst werden.

    Wir lernen bereits im Vorwort eine lebenswichtige Lektion: Unser Unterbewusstsein erkennt keine Verneinung! Beispiel gefällig? Schließen Sie die Augen! Sie dürfen jetzt nicht an den Eiffelturm denken! – Woran haben Sie gedacht? Geben Sie es zu: Der Eiffelturm war riesengroß!

    Also: Wenn Sie sich immer vorstellen, was Sie nicht wollen, speichert Ihr Unterbewusstsein genau diese Bilder! Und unsere Gedanken sind der Anfang unseres Handelns! Und oft auch der Anfang unserer Ängste. Deshalb sind intensive Ängste die beste Garantie, dass die Angst Wirklichkeit wird.

    Daraus folgt, dass wir uns bildlich und mit guten Gefühlen verbunden vorstellen sollen, was wir wollen und nicht, was wir nicht wollen. Leider wissen viele Menschen nur, was sie nicht wollen. Wenn man sie fragt, was sie wollen, sind sie ratlos. Sie können ihre Gedanken nicht positiv formulieren. In diesem Buch schildert der Autor viele gute Beispiele aus dem Alltag, und wie Sie es besser machen können. Wer weiß, was er will, so denkt, so fühlt und so handelt, gestaltet dadurch seine Ausstrahlung und sein Leben positiv.

    Seemann macht auch die Verschandelung unserer Sprache durch die vermeidbaren Anglizismen und den falschen Gebrauch von Fremdwörtern deutlich.

    Das Buch enthält alle wichtigen Details, die wir im Alltag in der Sprache beachten sollten.

    Die wichtige Botschaft dieses Buchs heißt: Mach Dir bewusst und stell Dir bildlich klar vor, was Du willst, und formuliere es auch so.

    Das Buch ist eine kostbare Lebenshilfe für den, der die Brillanten-Gedanken erkennt und mit ihnen täglich zu denken und zu sprechen lernt.

    Dr. med. Dietrich Weller
    Präsident Deutscher Schriftstellerärzteverband BDSÄ