Dr. Andreas Lukas — Von der Kunst des Hinhörens und Hinsehens.


Von der Kunst des Hinhörens und Hinsehens.

Ein Gastbeitrag von Dr. Andreas Lukas.
Liebe Freunde meines Autorenblogs, liebe Leserinnen und Leser,

die regelmäßigen Besucherinnen und Besucher meines Blogs kennen Herrn Dr. Lukas aus der Vorstellung seines Buches „Die ungleichen Gleichen“. Falls Sie noch einmal nachlesen möchten, folgen Sie diesem Link zum Artikel. Ein zweites Buch von ihm habe ich in diesem Artikel vorgestellt. Dr. Lukas war auf der Frankfurter Buchmesse und das Magazin „Kunst Düsseldorf“ hat darüber einen sehr schönen Artikel geschrieben, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Herr Dr. Lukas hat uns autorisiert, diesen in unser Autorenblog zu übernehmen. Wir geben ihn hier ohne Änderung wieder.
Das Original finden Sie hinter diesem Link.


Zur Buchmesse Frankfurt im Herbst erschien der zweite Roman des Schriftstellers Andreas Lukas. Während er in seinem ersten Roman „Nie mit, aber auch nicht ohne“ Fragen aufgreift, die fast jeder in seinem Lebensgepäck mit sich trägt, geht es im zweiten Buch „Die ungleichen Gleichen“ um die Begegnung zweier junger Menschen mit Bezug zur aktuellen gesellschaftlichen Situation.

Im ersten Roman lässt der Autor Andreas Lukas den Künstler Toso seinen Besuchern erklären, dass Achtsamkeit eine Tugend sei, die jemanden zu einem genaueren Beobachter werden lasse. Kunst findet also nicht nur in Gemälden mit dem Pinsel statt, sondern auch mit Worten, genauerem Beobachten und Hinhören. Die Begegnung des Protagonisten Alexander Petermann mit dem Künstler hinterlässt einen tiefen Eindruck. Es eröffnet ihm, was zwischen den Worten steht. Vielleicht sind sogar Töne zwischen den Worten vernehmbar.

Der erste Roman von Andreas Lukas greift Fragen des Lebens auf, die fast jeder in irgendeiner Art mit sich trägt. Alexander Petermann wacht nach einem gewaltigen Traum auf, in dem fast sein ganzes Leben an ihm vorbeizog. Er will sich zunächst diesen Film nicht anschauen. Er will sich diesen Fragen nicht stellen. Doch die Neugierde gewinnt die Oberhand. Er beschließt mit dem Frühstück die Gedankenfluten zu entziffern und niederzuschreiben. Das Besondere: das Buch wird im Buch geschrieben.

Wie ein roter Faden und wie beim Kunstschaffenden zieht sich das genaue Hinsehen und Hinhören durch die Geschichte. Es wird ein Bogen gespannt zur digitalen Gesellschaft, in der dies mehr und mehr abhandenkommt und die keine Pausen mehr zulässt. Irgendwann steht der Protagonist, in den sich der Leser leicht hineinversetzen kann, vor der „Wunschliste an ein neues Ich“. „Ein spannendes Buch, in dem Traum und Realität, Erinnerungen, Gefühle und Gedanken lebendig miteinander verknüpft sind“, schreibt ein Leser.

In seinem zweiten Roman „Die ungleichen Gleichen“, mit dem Andreas Lukas beim Planet Award „Autor des Jahres“ Platz 6 erreicht hat, finden wir das für ihn typische Wortspiel bereits im Titel. Zwei junge Menschen begegnen sich in Café am Fluss. Beide neu und fremd in der Stadt. Beide auf sich gestellt. Beide mit einem Schicksalsschlag. Soweit das Gleiche. Ungleich ist der kulturelle Hintergrund. Sie ist in ländlicher Umgebung aufgewachsen. Er ist Flüchtling. Er muss sich zurecht finden in der Fremde. Dabei ergreifen die vielen Erlebnisse und Erinnerungen aus der Heimat immer wieder Besitz von ihm und seiner Gedankenwelt. Er kann sie nicht wie sein Gepäck an einen dafür vorgesehenen Platz ablegen. Sie sind immer in seinem Kopf präsent. Er durchlebt viele schwierige Tage und Situationen.

Wie das Spiel mit den Farben auf dem Titel fasziniert das Spiel mit vier Welten im zweiten Roman des Autors, ihre Vergangenheit und Gegenwart, seine Vergangenheit und Gegenwart. Spannend und emotional sind auch die Begegnungen mit verschiedenen Menschen und die Orientierung der beiden in der für sie neuen Umgebung. Dabei suchen sie Halt in einem Dialog mit einem Familienmitglied, sie mit ihrem Großvater, er mit seiner Großmutter. Diese Dialoge finden aber nur in Gedanken statt.

Der Sänger und Vollblut-Entertainer Marc Marshall urteilt: „Der intensive Blick in das Schicksal und die Gefühlswelt zweier junger Menschen öffnet Perspektiven zur Bereicherung und einem wunderbaren, harmonischen und friedlichen Miteinander. Spannend und emotional geschrieben!“ Und genau hier treffen sich Kunst und Literatur, öffnen Perspektiven. Es findet eine Begegnung im wohl verstandenen Sinn statt. Im ersten Roman von Andreas Lukas eine Begegnung des Protagonisten, der stellvertretend für jeden von uns stehen kann, mit sich selbst, dem eigenen Ich. Soll er sich ein neues Ich wünschen? Im zweiten Roman des Autors eine Begegnung zwischen zwei jungen Menschen, wie sie aktueller nicht sein könnte. Tut sich eine gemeinsame, fünfte Welt auf? Faszinierende Begegnungen zwischen zunächst Unterschiedlichem, das meist gar nicht so unterschiedlich ist. Menschen mit Schicksalen, mit Träumen und Hoffnungen. Begegnungen, die in der weltoffenen Stadt Düsseldorf an vielen Stellen und bei vielen Events zu erleben sind.

Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage des Autors unter: http://www.andreas-lukas.eu/

Die Bücher sind unter anderem bei AMAZON erhältlich, wenn Sie diesen Links folgen:

„Die Ungleichen Gleichen“ finden Sie, wenn Sie hier klicken

und „Nie mit aber auch nicht ohne“ finden Sie hinter diesem Link.

Ich wünsche dem Autor weiterhin viel Erfolg!

Rainer Andreas Seemann

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