Ein Concierge bricht sein Schweigen.


Ein Concierge bricht sein Schweigen. 40 Jahre DDR und 10 Jahre in Luxushotels.

Von Dietmar Passenheim

Cover
Liebe Freunde meines Autorenblogs, liebe Leserinnen und Leser,

sollte ein Concierge überhaupt reden dürfen? Ist er nicht zum totalen Stillschweigen verdonnert und muss er nicht alle seine Geheimnisse mit ins Grab nehmen? Ich denke, der Autor Dietmar Passenheim hat es geschafft, diesen Spagat hinzulegen und sein Buch veröffentlicht, ohne dass jemand Angst haben muss, dass hier Staatsgeheimnisse verraten werden. In einer Mail an mich schreibt der Autor: „Mit diesem Buch beabsichtige ich, meine Erfahrungen zu vermitteln und es ist ein Wink mit dem Zaunpfahl zu meinem Arbeitgeber, der momentan erleichtert ist, dass ich über meine weitere Zeit „noch“ nicht berichtet habe. Das wäre eine sehr heikle Angelegenheit, einmalig, einzigartig aber riskant und gegen eine Armee von Anwälten. Im Dezember gehe ich mit 63 in Rente, Strukturänderung meines sehr bekannten AG haben mich dazu bewogen.“

Na, wenn dieser Satz keine Spannung verspricht?

Kurzbeschreibung/Inhaltsangabe



Ich bin Pionier, FDJler, FDGB, GST, SED und DSF Mitglied, Baufacharbeiter, Unteroffizier, Höhenschutzmechaniker und Fallschirmspringer. 1970 sage ich zeitgenau die Deutsche Einheit voraus. Ich bin Bauarbeiter, Ofenmaurer, Volontär und Volkskorrespondent. Als Schutzpolizist werde ich zum Staatsfeind erklärt, bin Wohnraumlenker, Technologe und Messebüroleiter, besuche die BRD und fahre zurück. 10 Jahre bin ich in Luxushotels: Portier, Chefportier und Concierge, erlebe 2 Bambis und lerne viele VIPs kennen. Dieses Buch umfasst die Jahre 1953-1999. Es berichtet über das Leben in 40 Jahren DDR und blickt ab 1990 über 10 Jahre, hinter die Kulissen von 3 Luxushotels. Immer sage ich meine Meinung, wehre mich und kämpfe für Ehrlichkeit und Gerechtigkeit. „Geradeaus“ wie im Lied von Udo Jurgens.

Über den Autor

Leider liegt mir kein aktuelles Bild des Autors vor. Deswegen hier nur in Kürze, was er selbst über sich preisgegeben hat:

Biographisches
1953 geboren in Torgau (Sachsen)
1970 Polytechnische Oberschule 10. Klasse
1972 Baufacharbeiter
1972-1975 Unteroffizier, Fallschirmdienst
1976-1981 Obermeister Transportpolizei Leipzig
1981 Wohnraumlenker Stadt Leipzig
1981-84 Technologe Werbung & Messen Möbelindustrie
1987 Mitarbeiter Jugendtouristik Leipzig
1988-1989 Messebüroleiter Musikinstrumente
1990-1999 Portier, Wagenmeister, Concierge in 3 Leipziger First Class Hotels
seit 1999 Chefportier 5 Sterne Superior Hotel in Marburg.

Eine interessante Biographie, wie ich meine! Sein Buch ist als E-Book und als Taschenbuch erschienen und kann über diesen Link direkt bei AMAZON bestellt werden.

Man darf auf die Fortsetzung gespannt sein! Wie immer, wünsche ich Ihnen viel Spaß bei der Lektüre!

Ihr Rainer Andreas Seemann


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4 Replies to “Ein Concierge bricht sein Schweigen.”

  1. Guten Tag aus der Schweiz,
    wie soll ich beginnen – ich finde mich sehr in dem Buch wieder, da ich auch in der alten DDR gross geworden bin und danach einige Jahre nach Mauerfall in der Luxushotellerie mit all sein Lug und Trug verbringen durfte.
    Ich freue mich, sagen zu können, dass ich den Autor persönlich kenne und schätzen lernen durfte – ein guter Freund inzwischen, mit dem man bereits viele Höhen und Tiefen miterleben durfte. Merci!
    Wer wirklich wissen möchte, wie das Leben hinter dem Eisernen Vorhang war und wie das System die Menschen behandelt hat, sollte diese Buch auf jeden Fall lesen.
    Die Hotellerie gibt ebenso grossen Einblick in die Tiefen eines Lebens – und das Leben der Gäste – der anderen. Oft sind es auch „grosse“ Persönlichkeiten, die einfach mal das „Normale“ suchen und nicht immer als „der grosse Star“ dargestellt werden wollen. Gib ihnen die gewünschte Normalität und sie danken es dir tausendfach.
    Dietmar, vielen Dank für die Reise in meine Kindheit und das „Nochmal-Erleben“ meines Jobs, den ich vor 3 Jahren an den Nagel gehängt habe. Nun darf ich dank unserer Ferienwohnungen ein bisschen „Luxus-Fühl-Vermietung“ selbe geniessen.
    Herzliche Grüsse aus Grindelwald, am Fusse der legendären Eigernordwand. Christiane Bohren-Helm

  2. Vielen lieben Dank, liebe Frau Bohren-Helm, für diesen wunderbaren Kommentar. Ich bin sicher, der Autor wird sich, genauso wie ich, sehr darüber freuen.

    Ihr Rainer Andreas Seemann

  3. Ein tolles Buch, es ist teils Lustig, macht aber auch nachdenklich!
    Gut dass der Autor den Mut aufbringt und das vergangene glaubhaft erzählt.!
    Ich warte schon ungeduldig auf die nächste Folge.

  4. Ich finde das Buch interessant und konnte als „Wessi“ noch einiges über das Leben in der DDR erfahren. Manche Kapitel waren mir allerdings etwas zu kurz und kratzten nur an der Oberfläche. Immer wenn ich gerne noch mehr erfahren hätte, war das Kapitel schon wieder zu Ende. Über eine Fortsetzung würde ich mich freuen. Ich kenne den Autor persönlich und wünsche ihm, dass viele Leute sein Buch lesen und auch etwas daraus lernen.
    Elke aus Solingen

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