Jelena Tschudinowa — Die Moschee Notre-Dame.


Die Moschee Notre-Dame: Anno 2048.

Cover
Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe Leserinnen und Leser,
wieder einmal ist es mir eine besondere Freude, das Buch einer russischen Schriftstellerin vorzustellen. Die russische Literatur der Vergangenheit ist uns allen bekannt. Autorinnen und Autoren der Gegenwart aus Russland, tun sich aber leider in Deutschland noch immer schwer. Das mag an der Politik liegen, die in Russland immer nur den bösen Feind sieht oder es mag daran liegen, dass die großen und bekannten Verlage sich scheuen, entsprechende Bücher zu veröffentlichen, die vielleicht schon morgen wieder unter politische Embargo- und Sanktionsmaßnahmen fallen. Bei diesem Buch kommt hinzu, dass es nicht ganz ausgeschlossen werden kann, dass sich der Verlag radikale Muslime zum Feind macht, mit unabsehbaren Folgen. Umso mehr ist es dem Renovamen Verlag zu danken, dass er dieses politisch hoch aktuelle Buch von Frau Tschudinowa veröffentlicht hat.
Die schleichende Islamisierung Europas ist eine nicht wegzudiskutierende Tatsache, die von der Autorin sehr realistisch in diesem Roman verarbeitet wird. Tschudinowa wagt einen Blick in die Zukunft in der radikale islamische Kräfte die Macht übernommen und die Scharia als Gesetz eingeführt haben. Es ist ein erschütterndes, spannendes und in meinen Augen realitätsnahes Buch. Die Frage, die sich beim Lesen stellt ist:
Ist das Buch nun Dystopie oder Realität. Möglicherweise ist die Lektüre für einige Leser unerträglich. Man kann es in den paar schlechten Rezensionen bei AMAZON nachlesen. Die vielen guten und sehr guten Bewertungen ergeben jedoch ein realistischeres Bild.
In meinen Augen jedenfalls ist all das, was in diesem Buch an Zukunft beschrieben wird, eine sehr reale Gefahr für Europa. Und man kann nur hoffen, dass sie niemals wahr wird.
Im nächsten Abschnitt erfahren Sie mehr über den Inhalt des Buches.


Kurzbeschreibung/Inhaltsangabe



Klappentext
Der Papst hat abgedankt. Der Petersdom dient als Müllkippe für den Abfall Roms. Europas Großstädte sind ghettoisiert.
Jelena Tschudinowa entwirft das dunkle Bild eines Westeuropas, in dem die radikalen Strömungen des Islams die Oberhand gewonnen haben und die Scharia regiert. Paris wird zum Kristallisationspunkt, an dem sich Moderate, Arme und Ungläubige einer neuen muslimischen Elite unterworfen haben. Die Christen fliehen ein zweites Mal in ihrer zweitausendjährigen Geschichte in die Katakomben. Doch es regt sich Widerstand in allen Schichten. Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.

Beste Rezension bei AMAZON

Mit Jelena Tschudinowa gelang es dem kleinen Renovamen-Verlag aus der Nähe von Leipzig, eine der mutigsten und populärsten russischen Schriftstellerin überhaupt zu gewinnen. Ihr wundervoll gestaltetes Buch „Die Moschee Notre-Dame. Anno 2048“, ein Genuss für Augen wie Geist, lässt einem den Atem gefrieren, so spannend ist es! Die Handlung ist leicht erzählt (ohne zu viel zu verraten!): Das Westeuropa, wie wir es kennen, hat alle Entwicklungen vollzogen, die jetzt bereits angelegt sind. Radikale Strömungen des Islams sind immer stärker geworden, rechte Gruppen bekämpft, linke Politiker erfolgreich. Paris hat sich unterworfen. Die neue Elite ist islamisch. Christen und Andersgläubige müssen ins Exil oder in die „Katakomben“. Widerstand wird organisiert. Er muss neu beginnen, so schwer es auch ist. Die Hoffnung stirbt nicht zuletzt, sondern – nie.

Das Buch ähnelt tatsächlich Raspails „Heerlager“ und Houellebecqs „Unterwerfung“. Wer diese beiden Titel schon mag, wird „Die Moschee Notre-Dame“ sogar lieben. Kein Wunder, dass es in Russland mehrere hunderttausend Mal verkauft wurde. Es wurde ins Englische, ins Französische, ins Serbische, Polnische usw. übersetzt. Und jetzt endlich auch ins Deutsche. Für diese deutsche Fassung hat der Verlag ein exklusives Nachwort von Tschudinowa gewinnen können. Sie schreibt über ihren Ruf der Verzweiflung, über den Schmerz angesichts des europäischen Untergangs. Allein das Nachwort würde es verdienen, als Broschüre verteilt zu werden. Es zeigt, dass Romanautoren keine Studierzimmer-Intellektuellen sein müssen. Tschudinowa ergreift Partei für das christliche Abendland, sie leidet spürbar an der Islamisierung des Westens.

Die Autorin hat an kein russisches Publikum gedacht. An kein deutsches. Ihr geht es um alle europäischen Völker:

Ich liebe die ursprünglich christlichen Länder in ihrer Gesamtheit – mit all ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden. Auf sich allein gestellt wird keines überleben.

Sie hat Recht. Und so bleibt ihr Roman wie auch ihr politischer Begleittext nicht nur ein schmerzhafter Aufschrei, sondern spendet auch Hoffnung und Zuversicht. Es stärkt den Geist und die Standhaftigkeit. Mehr kann ein Buch wahrlich nicht leisten.

Diese Rezension stammt aus: PI-NEWS

Das Buch ist in Taschenbuchform unter anderem bei AMAZON erhältlich und kann über diesen Link dort bestellt werden.

Ihr Rainer Andreas Seemann

Sie haben ein Buch geschrieben und wollen es nun veröffentlichen? Bevor Sie sich in Unkosten stürzen oder auf einen Zuschuss-Verlag einlassen, klicken Sie hier

Wir geben in regelmäßigen Abständen einen Katalog heraus. Sie finden ihn hier

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*