Jürgen Schimmer – Die lange Suche nach dem Ich!

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Die lange Suche nach dem Ich: Das bewegte Leben des Ludwig Rudolf Berend Prijs

Von Jürgen Schimmer

Cover
Liebe Freunde meines Autorenblogs, liebe Leserinnen und Leser,
es ist mir eine große Freude, Ihnen das neueste Buch aus meinem kleinen Verlag vorzustellen. Die Biographie von Ludwig Rudolf Berend Prijs, aufgearbeitet von Jürgen Schimmer, ist eines der Beispiele dafür, wie Seemann Publishing helfend eingreifen kann. Das Buch ist es wert, auf den Markt gebracht zu werden. Trotzdem hat sich jahrelang kein Verlag dazu bereit erklärt. Aber halt, das ist nicht ganz richtig. Einen Verlag gab es doch. Ich nenne den seriös klingenden Namen nicht aber man forderte doch tatsächlich die unglaubliche Summe von mehr als 24.000 Euro, dann würde man das Buch schon herausbringen. Eine Unverschämtheit!
Wir haben das Buch ohne jede Vorkosten auf den Markt gebracht, so wie wir es auf unserer Website versprechen.
Ein 14-jähriges Mädchen, Holländerin, bekommt ein Kind von einem deutschen Soldaten, mitten im zweiten Weltkrieg. Hier beginnt das Leben des Ludwig Rudolf Berend Prijs. Wie er als Kind hin- und hergeschoben wird, welche Rückschläge er erleben musste und wie er erst als 56-jähriger Mann seine Herkunft klären kann, das alles ist in mühsamer Kleinarbeit recherchiert, sortiert und zu Papier gebracht worden. Es könnte ein spannender Roman sein und doch ist es ein Leben im 20. Jahrhundert, geprägt von Kriegs- und Nachkriegszeit. Geformt vom Wirtschaftswunder der 1950er und 1960er Jahre und dem großen Umbruch in späteren Jahren. Erfahren Sie mehr über Buch und Autor im nächsten Abschnitt.


Inhaltsangabe/Kurzbeschreibung



Ludwig Rudolf Berend Prijs wird 1942 als Kind einer 14-jährigen holländischen Mutter und des deutschen Besatzungssoldaten Rudi geboren. Anders als man vermuten könnte, ging dieser Schwangerschaft keine Vergewaltigung voraus. Es ist ein Kind der Liebe. Die Mutter liebt den Deutschen aufrichtig und innig und er sie. Allerdings verschweigt sie ihr wahres Alter. Er hält sie für bedeutend älter. Schließlich wird er sogar in die Familie seiner Geliebten aufgenommen. Er dagegen verschweigt, dass er in einer festen Beziehung in Deutschland lebt und außerdem aus einer früheren, inzwischen geschiedenen, Ehe zwei Kinder hat. So führt der Soldat Rudi über Jahre hinweg ein Doppelleben. Als er sein Gewissen nicht mehr beruhigen kann, muss er reinen Tisch machen. Die Mutter von Ludwig ist tief enttäuscht und will vom Vater ihres Kindes nichts mehr wissen. Das Kind landet nach einigen Kriegswirren bei einer Pflegefamilie in Köln, die es wie einen eigenen Sohn behandelt. Die deutsche Lebensgefährtin aber vergibt ihrem Rudi und nimmt dessen Sohn auf. Als Rudi stirbt und sie sich neu verliebt, muss Ludwig aber wieder zurück zur Pflegefamilie. Ludwig wird hin- und hergeschoben zwischen leiblicher Mutter, Stiefmutter, Pflegemutter und seiner holländischen Großmutter, die ihn letztlich im Jahre 1949 endgültig zu sich nach Holland holt. Wieder herausgerissen aus einer intakten Pflegefamilie muss der Junge sich das Leben bei seiner Großmutter, deren Sprache er nicht spricht und an die er keine Erinnerung hat, neu einrichten. Es dauert eine Zeit jedoch erlebt er noch eine unbeschwerte Kindheit, die aber von Armut und Entbehrungen geprägt ist. Auch im weiteren Leben geht es holprig zu. Sowohl im Beruf als auch privat muss er viele Rückschläge einstecken. Jedoch lernt er die große Liebe seines Lebens kennen und heiratet sie. Zwei Kinder, ein Junge und ein Mädchen machen sein Glück perfekt. Aber Liebe macht ja bekanntlich blind und so merkt er viel zu spät, dass seine Frau nur rein finanzielles Interesse an ihm hat und ihn mit anderen Männern hintergeht. Er muss erfahren, dass sie ihm die Kinder entfremdet und ihn überall schlecht macht. Sie lässt sich schließlich scheiden und bekommt, wie damals üblich, das alleinige Sorgerecht. Außerdem geht es auch beruflich mit Ludwig steil bergab. Die Zeiten ändern sich und sein Beruf als Werbeverkäufer ist nicht mehr gefragt. Trotzdem rappelt er sich wieder auf und irgendwann belohnt das Schicksal seine Geduld und seine Kraft, die ihn immer wieder neu beginnen lässt. Er lernt eine Frau kennen, die ihm hilft, sein Leben zu ordnen und die ihm bis heute die Treue hält. Das Buch liest sich wie ein Roman und doch ist es reales Erleben. Alles ist alles genau so passiert. Aus Datenschutzgründen wurden lediglich einige Namen und Orte verändert. Die Idee, seine Lebensgeschichte aufzuschreiben hatte Prijs erst als er bereits 56 Jahre alt war. Seine verstorbene Großmutter hinterließ ihm einen Karton mit Bildern, Schriften und Dokumenten. Ab diesem Zeitpunkt interessiert er sich dafür, woher er eigentlich kommt, wer sein Vater, wer seine Mutter war? Er beginnt die zweite Ehefrau seines Vaters, die ihn eine Zeit lang als Stiefmutter bei sich aufnahm, zu suchen. Die ererbten Dokumente ergeben den entscheidenden Hinweis. Er hat sie schließlich unter einem anderen Namen in Köln gefunden. Diese 77-jährige Frau, ausgestattet mit einem geradezu phantastischen Gedächtnis, konnte seine Fragen fast lückenlos beantworten und so konnte dieses Buch entstehen. Da Prijs inzwischen in der deutschen Sprache nicht mehr zuhause war, musste ein Autor gefunden werden. Jürgen Schimmer übernahm schließlich die schwierige Aufgabe, Dokumente und Fotos zu ordnen, fehlende Unterlagen zu recherchieren und alles chronologisch richtig zu Papier zu bringen.

Über den Autor

Jürgen Schimmer.
Bild mit Genehmigung des Autors.
Jürgen Schimmer wurde am 20.08.1950 in Haddeby (Schleswig-Holstein) geboren. Nach der seinerzeit üblichen Schulzeit von 9 Jahren, absolvierte er eine Lehre bei der Deutschen Bundesbahn. Nach seiner Bundeswehrzeit, damals musste man noch 18 Monate Wehrdienst ableisten, zog er an den Niederrhein nach Kaldenkirchen (heute Nettetal). Dort war er als Fahrdienstleiter in verschiedenen Stellwerken und Bahnhöfen tätig. Seit 2005 befindet er sich im Ruhestand. Schon während seiner aktiven Dienstzeit hat er immer mal wieder Gedichte geschrieben. Manchmal auch auf „Plattdeutsch“. Die Kollegen, denen er diese Verse meist gewidmet hat, hat´s gefreut.

Zu diesem Buch kam er „wie eine Jungfrau zum Kind“! Ein ehemaliger Kollege bat ihn, Ihm bei seinem PC zu helfen. Dieser Kollege hat einen Schwager in Holland, der in der deutschen Sprache nicht mehr so richtig „zu Hause“ war. Sie ahnen es bereits. Dieser Schwager war der Protagonist dieses Buches.

Man kam sich näher, erzählte die Geschichten und irgendwann wurde daraus die Idee, diese Erlebnisse für die Nachwelt festzuhalten. Jürgen Schimmer wusste nicht, worauf er sich da einlässt, sonst wäre das Buch vielleicht nie geschrieben worden. Mit Hilfe des Landesarchivs, der katholischen Kirche in Gera, dem Archiv der Stadt Gera und vielen Telefonaten mit unterschiedlichen Behörden, gelang es schließlich, diese Biographie zu erstellen.

„Es war eine mühsame Arbeit und ich hoffe, dass das Buch seine Leser findet“, so Schimmer. „Ich saß nächtelang am PC, habe unzählige Telefonate geführt und versucht, die zahlreichen Dokumente und Fotos, die mir vorlagen chronologisch zu ordnen.“

Nun, ich meine, die Mühe hat sich gelohnt. Herausgekommen ist ein Buch, das auch ein spannender Roman sein könnte und doch ist alles real erlebt worden. Wie viel Leid kann ein Mensch ertragen ohne seine Zuversicht und seinen Optimismus zu verlieren? Wenn Sie die Geschichte des Ludwig Rudolf Berend Prijs gelesen haben, wird diese Frage beantwortet.

Das Buch ist als Taschenbuch bei AMAZON erhältlich und kann dort unter diesem Link bestellt werden. Ein E-Book ist vorerst wegen einer Vielzahl von Bildern in schlechter Qualität (sie sind zum Teil mehr als 80 Jahre alt) nicht geplant.

Dankbar, dass ich als Verleger und Herausgeber gewählt wurde

Ihr

Rainer Andreas Seeman

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