Jürgen Schwalm — Hedwig und Franziska Dragendorff.

Hedwig und Franziska Dragendorff:

Lebensbilder aus dem 19. Jahrhundert.

Von Jürgen Schwalm.

Cover

Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe interessierte Leserinnen und Leser,
der Lübecker Arzt Dr. med. Jürgen Schwalm, beschäftigt sich in seinem Ruhestand mit einer sehr intensiven Ahnenforschung. So konnten wir bereits ein Buch über seinen Vorfahren Theodor Schwalm und dessen intensive Freundschaft zu dem Maler Arthur Fitger herausgeben. Wie bereits bei diesem Buch, so ist es auch bei seinem neuen Werk. Es ist auch lesenswert für Menschen, die mit der Familie gar nicht verwandtschaftlich verbunden sind. Besonders im neuen Buch finden sich genügend interessante Passagen über die damalige Zeit. Hedwig und Franziska Dragendorff haben beide viele Schriftstücke hinterlassen, die über das Leben im 19. Jahrhundert Zeugnis geben. Der Autor bemerkt dazu:
Hineingeboren in die Welt des sogenannten Biedermeier, eigentlich eine Zeit verheimlichter Rebellionen, durchlebten beide Frauen nach einer behüteten Jugend ein Jahrhundert, das durch tiefgreifende technische Neuerungen und dramatische gesellschaftliche Veränderungen gekennzeichnet war. Ich sah sah eine Aufgabe darin, von den Schicksalen dieser Frauen zu berichten, indem ich s i e berichten ließ.
Es ist dem Inhalt des Buches geschuldet, dass der Autor es bei der „alten deutschen Rechtschreibung“ beließ. Die jeweiligen Schriftstücke wurden so wiedergegeben, wie sie entstanden sind. Ergänzt wird das Buch durch wunderbare Bilder aus jener Zeit.
Im nächsten Abschnitt erfahren Sie noch ein wenig mehr über den Inhalt des Buches und den Autor.

Inhaltsangabe/Kurzbeschreibung.


Wir können die Gegenwart nur verstehen, wenn wir uns um die Analyse der Vergangenheit bemühen. Dies sollte die Motivation auch für den Familienforscher sein. Das Sammeln von Daten ist dabei weniger entscheidend als die Auswertung von Dokumenten der Zeitzeugen. Da ist es denn freilich ein einmaliger Glücksfall, schreibfreudige Vorfahren gehabt zu haben, die zudem Kontakte mit berühmten Persönlichkeiten ihrer Epoche hatten. Dies ist in der Familie des Autors der Fall; und so blieb das Vergangene durch Zeitbilder lebendig, die seine Vorfahren verfassten.
Zu den mütterlichen Vorfahren des Autors gehören Mitglieder der Familie Dragendorff aus Rostock. Einige dieser Ahnen schrieben fesselnde Lebensberichte. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang Hedwig Dragendorff (1807-1896),
Erzieherin und lebenslang anteilnehmende Freundin des Literaturwissenschaftlers, Dichters, Übersetzers und Kunstsammlers Adolf Friedrich Graf von Schack (1815-1894), der die nach ihm benannte Schack-Galerie in München begründete. Ihre Schwester Franziska Dragendorff (1821-1884) heiratete den Juristen Friedrich Genzken (1817-1875), der 1848 als Strelitzer Abgeordneter zum Frankfurter Parlament (Paulskirche) gehörte.
Hineingeboren in die Welt des sogenannten Biedermeier, eigentlich eine Zeit verheimlichter Rebellionen, durchlebten beide Frauen nach einer behüteten Jugend ein Jahrhundert, das durch tiefgreifende technische Neuerungen und dramatische gesellschaftliche Veränderungen gekennzeichnet war. Der Verfasser sah seine Aufgabe darin, von den Schicksalen dieser Frauen zu berichten, indem er s i e berichten ließ.

Über den Autor.

Foto: Jürgen Schwalm
-privat-

Jürgen Schwalm, Dr. med., geb. 29.1.1932 in Leipzig, aufgewachsen in Kiel, Berlin und Österreich. Abitur in Einbeck. Medizinstudium in Freiburg und Düsseldorf. Staatsexamen und Promotion in Kiel. Von 1965 bis 1996 als Hautarzt in Lübeck niedergelassen.
Artikel über genealogische, mineralogische, medizin-, kunst- und literaturhistorische Themen in Zeitungen und Fachzeitschriften; als Einzelveröffentlichungen erschienen: „Ich musste es auf meine Weise sagen“ – Annette Kolb – Leben und Werk (2006); „Erst Bücher, dann Menschen“ – Zur Geschichte der Bücherverbrennungen (2006); „Eine Reise um das Herz“ – Der Schriftsteller Waldemar Bonsels (2006); „Eine Jugend unter goldenen Türmen“ – Gustav Falke – Leben und Werk (2007).
Genealogische Monographien: Die Nachkommen des Heintz Schwalm von Rückershausen (1974); Arthur Fitger und Theodor Schwalm (Dokumente einer Künstlerfreundschaft in Bremen, 1997); Hedwig und Franziska Dragendorff (Lebensbilder aus dem 19. Jahrhundert, 1997).
Essays über: Johann Heinrich Voß, Christian Adolph Overbeck, Clemens Brentano, Emanuel Geibel, Ida Boy-Ed, Ludwig Ewers, Kurt Schwitters, Karl Ernst von Baer, Georg Dragendorff.
Lyrik- und Prosaveröffentlichungen in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien. Seit 1978 Lektor, von 1985 bis 2003 Herausgeber des Almanachs deutschsprachiger Schriftsteller-Ärzte.
Einzelveröffentlichungen u.a.: Aus Nimmermehr ein Immermehr (Gedichte, 1977); Aus den Gebirgen der Schwermut (Gedichte mit Antwortgedichten von Marianne Junghans, 1977); Drehzeit (Prosalyrik mit Zeichnungen von Günther Kressl, 1978); Archaische Träume (Inventionen, 1980); Terminverschiebung (Erzählung, 1981); Farbwechsel (Wortbilder, 1982); Schwingen (Worte und Bilder, 1984; mit Abbildungen von Werken von Eva Schwieger-von Alten und Heinrich Schwieger-Uelzen); Aus Zeit und Raum (Eine Partitur, 1986); Vernissage (Bilder einer Ausstellung, 1990); Heute wieder am Helikon (Ein Hörspiel, 1994), erschien 2002 auch als CD (Musik: Matthias Krohn); Das Schattenspiel der Sonnenuhr (Jahres- und Lebenskreise, 2004), erschien 2007 auch als CD; Der Lebensbaum (Betrachtungen, 2005, erschien 2008 auch als CD); Menuett im Park (Fuß-noten unter Notenlinien, 2005).
Weitere Hörbücher: Wort und Bild und Kunst und Leben (Essay, 2009); Sekundensilben (Lyrische Texte aus fünf Jahrzehnten, 2011).
Typoskript: Erinnerungen Teil 1 „Frühe Jahre“ und Teil 2 „Rückblenden – Aufschlüsse und Verwerfungen“.
Vertonungen von Gedichten durch Christoph Klöhn (1979) und Michael Goldstein (1984); Klavierimprovisationen zu Texten von Jürgen Schwalm durch Hartmut Leistritz (1981); CD: Lyrische Impressionen, Klavier-Inspirationen zu Gedichten von Jürgen Schwalm, Rezitation: Ernst-Erich Buder, Musik Christoph Klöhn (2018).
Lesungen im In- und Ausland (u.a. Japan). Rezitationsveranstaltungen (auch szenisch) mit Texten u.a. von La Fontaine, Oscar Wilde, Kurt Schwitters.
Ausstellungen eigener Bilder (Collagen, Hinterglasmalerei), u.a. in Bad Lippspringe, Burg/Fehmarn, Lübeck, Kiel und Bad Segeberg.
Literatur über Jürgen Schwalm: Deutsches Ärzteblatt 1980; Wiebke Dau-Schmidt: „Vernissage“- Jürgen Schwalms neuer Gedichtband, Lübeckische Blätter 1990; Wilhelm Bortenschlager: Deutsche Literaturgeschichte 3, 1996; Hermann Hofer: Fragen stellen und in Frage stellen, Lübecker Nachrichten, 2008; Hermann Hofer: Die vielen Zimmer eines Hauses, Lübecker Nachrichten, 2009; Jakob Wilder: Wanderer zwischen den Welten, Nordlicht, 2011; Lothar Hermann Kullack: Malerei hinter Glas – aber trotzdem mit räumlicher Tiefe, Segeberger Nachrichten, 2011; Hermann Hofer: Der ruhelose Dichter und die verfemte Nonne, Lübecker Nachrichten, 2011; Hermann Hofer: Ein Dichter, der im Gestern das Heute sucht, Lübecker Nachrichten, 2012; Hermann Hofer: Arzt-Beruf und Kunst-Berufung, Der Lübecker Autor Jürgen Schwalm wird 85, Lübecker Nachrichten, 2017; Hermann Hofer:Funkelglück und Seelenqual, Lübecker Nachrichten, 2018.
Internet: juergenschwalm.blogspot.com; dort auch Video-Clips mit eigenen Werken.
Mail: juergen-schwalm@t-online.de

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Buchhändler können das Buch zu den marktüblichen Konditionen direkt bei Seemann Publishing bestellen. Anfragen gerne per E-Mail an: publihing@rainer-seemann.de

Ich wünsche Ihnen viel Lesespaß beim Eintauchen in eine Welt des 19. Jahrhunderts.

Mit lieben Grüßen aus Camposol

Ihr Rainer Andreas Seemann

 

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