Otto Johann Köb — Der Eichberghof im Rad der Zeit.


Der Eichberghof im Rad der Zeit.

Ein historischer Roman von Otto Johann Köb.

Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe Leserinnen und Leser,
ich gebe gerne zu, dass historische Romane nicht gerade zu meinem Lieblingsgenre gehören. Entsprechend skeptisch bin ich an dieses Projekt herangegangen. Aber als ich angefangen hatte, diesen neuen Roman von Johann Otto Köb zu lesen, war ich wirklich sehr angenehm überrascht. So spannend, wie hier Geschichte beschrieben wird, hätte ich mir das im Geschichtsunterricht der Schule gewünscht. Eingebettet in die Familiengeschichte derer vom Eichberghof, verarbeitet der Autor sehr viel, gründlich recherchiertes, Geschichtswissen. Deswegen war es mir eine große Freude, das Buch herauszugeben. Mit mehr als 400 Seiten ist es nicht unbedingt an einem Stück zu lesen. Umso mehr erstaunlich ist es, dass der Spannungsbogen an keiner Stelle abbricht und man immer wissen will, wie es weitergeht.
Im nächsten Abschnitt erfahren Sie mehr über den Inhalt und den Autor.

Kurzbeschreibung/Inhaltsangabe.



Wie schon in den ersten Tagen nach dem endgültigen Sieg, der mit der vernichteten Niederlage über Walther von Geroldseck erreicht wurde, war es klar und deutlich zu erkennen, dass der Friede wiederum nicht lange halten würde. Auch Graf Heinrich von Fürstenberg und den Rittern Johannes von Blumberg und Ferdinand vom Eichberghof wurde bewusst, dass auf sie weitere unruhige Zeiten zukommen werden. Ritter Ferdinand vom Eichberghof wollte sich nur noch seiner Familie, seinem Gestüt und der Zucht von Pferden widmen. Doch sein Pflichtgefühl, seine Ehre und Treue gegenüber Graf Rudolf, dem Hause Fürstenberg und vor allem seinem Freund und Lehnsherr Ritter Johannes, ließen ihn nicht zur Ruhe kommen. Graf Rudolf wollte der einflussreichste Graf im Südwesten des Reiches werden. Dafür musste er seine Besitzungen neu ordnen. Vor allem wollte Rudolf seine elsässischen Anwesen mit dem Kyburger Erbe vereinen. Doch die Freiherren Ulrich und Lütold von Regensberg stellten sich, zusammen mit dem Grafen Diehthelm von Toggenburg, Graf Rudolf mit kriegerischen Mitteln in den Weg. Sie fühlten sich zu Recht durch die Territorialansprüche Graf Rudolfs, entstanden durch sein Kyburger Erbe, bedroht. So kamen auf die Ritter Johannes und Ferdinand viele neue Aufgaben und Pflichten, aber auch Ehre zu. Über viele Jahre waren sie von ihrer Heimat und ihren Familien getrennt gewesen. Nicht nur mit Waffengewalt, sondern mit viel Diplomatie und List zwangen sie die Regensberger und die Toggenburger zur Aufgabe. Kaum hatte Graf Rudolf, zusammen mit seinen verbündeten Grafen und Rittern, endgültig über die Freiherren Ulrich und Lütold von Regensberg und Graf Diethelm von Toggenburg gesiegt, kam es zu offenen Feindseligkeiten zwischen dem Grafen und dem Basler Bischof, Heinrich von Neuenburg. Abermals zog ein hässlicher Kleinkrieg über das Land. Mit kriegerischen Mitteln, vermischt mit List und Intrigen, aber auch durch geschickte Diplomatie, konnte Graf Rudolf sich gegen Bischof Heinrich von Neuenburg erwehren. Mit der Hilfe und Treue seiner engsten Freunde und Mitstreiter, den Grafen von Fürstenberg, den Rittern von Blumberg und Eichberghof, Wolfgang von Ohmenheim, Ritter Rudolf Mülner, den Kirchenfürsten von Konstanz, den Äbten von St. Gallen, St. Blasien und Murbach, gelang es Graf Rudolf, seine Territorien neu zu ordnen und zu befrieden. So wurde aus einem unbedeutendem Grafen einer der erfolgreichsten Territorialherren im Südwesten des deutsch-römischen Reiches. Im Lauf der Jahre war es ihm gelungen, die habsburgische Hausmacht entscheidend zu vergrößern und zu festigen. Das Rad der Zeit drehte sich weiter. In Viterbo (Italien) wurde ein neuer Papst gewählt. Im darauffolgenden Jahr starb König Richard. Anno 1272 beauftragte Papst Gregor die Kurfürsten, einen neuen König zu wählen. So wurde Graf Rudolf gegen alle Widerstände einzelner Landesherren und Kurfürsten zum neuen König des römisch-deutschen Reichs gewählt. Seit der Krönung schien sich das Rad der Zeit immer schneller zu drehen. Die vielen positiven wie auch negativen Veränderungen im Reich gingen auch an dem sonst so verträumten Dörfchen Achdorf nicht spurlos vorbei. Aus Kindern wurden Erwachsene. Vieles kam anders, als von Rosa, Agnes, Josef und Ferdinand geplant. Dennoch sollte die Treue der Dorfbewohner von Achdorf mit der Treue ihres Herrn gegenüber dem König, dem Hause Fürstenberg und der Herrschaft deren von Blumberg mit Glück und Harmonie belohnt werden. Dieses Buch beinhaltet einen Roman, der viel über die Politik des Mittelalters erzählt. Aber auch die Liebe kommt zu ihrem Recht. Spannung von der ersten bis zur letzten Seite garantiert!

Über den Autor

Bild privat.
Genehmigung zur Veröffentlichung liegt vor.
Otto Johann Köb erblickte am 13.05.1945, also kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, das Licht der Welt. Nach Beendigung der Schule machte er zwei Ausbildungen. Zunächst als Gärtner, später als Kellner und Koch. Er arbeitete in diesem Beruf sowohl im In- als auch im Ausland. Als er genügend Erfahrungen gesammelt hatte, übernahm er als selbstständiger Gastwirt die Gaststätte „Nassauer Schänke“ in Königstein/Taunus. Die letzten zehn Jahre seines Berufslebens arbeitete er als Facility Manager bei einer italienischen Bank und einer großen Rechtsanwaltskanzlei in Frankfurt.
Seit 2009 befindet er sich im (Un-)Ruhestand und schreibt historische Romane. Dies ist sein drittes Buch mit Geschichten aus dem Eichberghof. Das Ende dieses Teils lässt erwarten, dass es weitere Fortsetzungen geben wird.

Die ersten beiden Folgen hat der Autor im Selfpublishing Verfahren über den Tredition Verlag herausgegeben. Den dritten Teil konnte Seemann Publishing über Kindle Direct Publishing als E-Book und Taschenbuch verlegen.

Das Buch ist ab sofort bei AMAZON als E-Book und Taschenbuch erhältlich. In sechs bis acht Wochen kann auch der Buchhandel auf das Werk zugreifen.

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Ich wünsche Ihnen, wie immer an dieser Stelle, viel Vergnügen und Lesespaß!

Ihr Rainer Andreas Seemann

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