Prof. Markus C. Kerber — Der deutsche Selbstmord.

Der deutsche Selbstmord: Wie unser Land in der Corona-Krise für Europa geopfert wird.

von Professor Markus C. Kerber.

Cover

Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe interessierte Leserinnen und Leser,
ich frage mich immer, wer eigentlich hat diese EU-Kommissare gewählt? Ist es in einer Demokratie nicht so, dass das Volk entscheidet, von wem es regiert wird? Auch wenn die Auswahl an geeigneten Damen, Herren und „Diversen“ derzeit eher dürftig ist, so dürfen wir immerhin noch das kleinere Übel wählen. Aber wie ist das in der EU eigentlich? Dort regieren Menschen, die wirklich niemand gewählt hat. Sie wurden in dunklen Hinterzimmern unter strengster Einhaltung von Frauenquoten, regionalem Gleichgewicht und sonstigen Parametern „ausgekaspert“. Qualifikation spielt dabei keine Rolle! Auch unliebsamen und aus Altersgründen ausgemusterten Parteisoldaten gibt man gerne noch einen Posten in Brüssel. Das alles wäre ja nicht so schlimm, wenn man nicht in den EU-Verträgen festgelegt hätte, dass EU-Recht immer über nationalem Recht steht. Wem ist eigentlich klar geworden, was das bedeutet? Die nationalen, gewählten Parlamente und sogar die nationalen Verfassungsgerichte wurden entmachtet. Polen und Ungarn spüren das gerade deutlich. Und nun stellt sich doch die Frage, wer eigentlich den EU-Kommissaren und den unzähligen Beamten die Richtung vorgibt. Von wen werden die dort getroffenen Entscheidungen demokratisch überprüft und ggf. korrigiert? Ist der Ausverkauf des nationalen Rechts gewollt?
Besonders bemerkbar macht sich dies in Zeiten der Corona-Krise. Hier in Spanien gibt es so gut wie keine Restriktionen. Bisher wenigstens! Das spanische Verfassungsgericht hat eine Impfpflicht ausgeschlossen. Das kann der EU natürlich nicht gefallen. Also versucht man nun die Impfpflicht auf europäischer Ebene durchzudrücken. EU Recht geht über nationales Recht, also wird auch das spanische Verfassungsgericht, ebenso wie das polnische ausgehebelt. Ist es das, was die Väter der europäischen Einheit wirklich wollten? Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Wollen wir uns wirklich von einen Bürokratiemonster, das von ganz wenigen, nicht gewählten Figuren gesteuert wird, in unserer Freiheit einschränken lassen? Wollen wir wirklich wieder Verhältnisse, wie in der DDR, wo man entweder systemkonform war oder politisch verfolgt, eingesperrt, ausgegrenzt wurde? Die bösen „Ungeimpften“ merken das gerade. Die Forderungen, diese Menschen zu isolieren, also in ein Ghetto zu sperren, werden in den sozialen Netzwerken immer lauter. Wollen wir wirklich wieder das Denunziantentum, das das Unrechtsregime in der DDR überhaupt möglich gemacht hat? Wollen wir wirklich „kein Volk“ mehr sein, wie der grüne Habeck das formuliert hat?
Habeck hatte dem öffentlich-rechtlichen Internetmagazin „Informer“ auf die Frage, was er von dem Begriff Volksverrat halte, geantwortet: „… ist ein Nazibegriff. Es gibt kein Volk und es gibt deswegen auch keinen Verrat am Volk.“ Jeder mag sich selbst ein Urteil zu diesem Satz bilden. Der österreichische Verfassungsrechtler Heinz Mayer fordert gar, für Ungeimpfte eine „Zwangs-Isolierung“. Solche Forderungen gab es nach 1945 im freien Teil Europas nicht mehr. In der DDR und dem damaligen „Ostblock“ waren sie dagegen üblich. Quelle: https://exxpress.at/verfassungsrechtler-heinz-mayer-fordert-zwangs-isolierung-fuer-impfverweigerer/ Wie entsetzlich! Wo leben wir denn?
Ich stelle Ihne heute das Buch von Professor Markus C. Kerber vor, das auf das Thema „warum Deutschland so bereitwillig vor den Brüsseler Machthabern kapituliert“ eingeht und den Bezug zur Corona-Krise herstellt.
Im nächsten Abschnitt erfahren Sie noch ein wenig mehr über den Inhalt und den Autor.

Inhaltsangabe/Kurzbeschreibung.



Den EU-Bürgern wird anlässlich der Corona-Krise beispiellose Solidarität zugemutet: Die EZB legte ein Notstandsanleihenkauf-Programm auf, die EU-Kommission schlug ein europäisches Kurzarbeitergeld und einen EU-»Wiederaufbau «-Fonds vor, der durch gemeinsame EU-Schulden finanziert werden soll.
Diese Maßnahmen setzen voraus, dass man die Demokratie im Bereich der Finanzwirtschaft in den Geberländern – der größte Zahler ist Deutschland – essenziell beschneidet. Aber wollen die Deutschen tatsächlich ihrem fiskalischen Selbstmord zustimmen? Sind sie bereit, ihre ohnehin angegriffenen öffentlichen Finanzen auf dem Altar Europas zu opfern?
Markus C. Kerber, einer der profiliertesten Kritiker der europäischen Geldpolitik, geht in seinem neuen Buch der Frage nach, warum Deutschland so bereitwillig vor den Brüsseler Machthabern kapituliert und auf seine eigenen Interessen verzichtet. Er stellt fest: Die Ursachen liegen tiefer, als wir meinen, und betreffen das Herrschaftssystem der Parteien und das nahezu fehlende Souveränitätsbewusstsein der Deutschen als Nation.

Über den Autor.

Quelle: Wikipedia


Markus Christian Kerber (* 1956 in Bielefeld) ist ein deutscher Jurist und seit 2006 außerplanmäßiger Professor für öffentliche Finanzwirtschaft und Wirtschaftspolitik an der Technischen Universität Berlin. 1998 gründete er den interdisziplinären Thinktank Europolis, um an der Neuausrichtung der europäischen Ordnungspolitik mitzuarbeiten.

Leben.
Markus C. Kerber studierte ab 1975 Rechtswissenschaft an der Universität Bielefeld und wurde am 18. Januar 1982 Rechtsassessor. 1984 bis 1985 absolvierte er eine Schwerpunktausbildung im Bereich der Steuerreform und der Reform der internationalen Kapital- und Finanzmärkte und -institutionen sowie des Außenhandels an der École Nationale d’Administration (ENA). 1986 folgten Rigorosum und Promotion zum Dr. jur. mit dem Thema Die Unternehmensentflechtung nach dem GWB : ein Beitrag zur Dogmatik von § 24 VI, VII GWB aus wettbewerbs-, gesellschafts- und verfassungsrechtlicher Sicht.
Ab 1982 war Kerber beim Bundeskartellamt in der Fusionskontrolle als Regierungsrat und 1985 beim französischen Finanzministerium in der Abteilung Wettbewerb und Kapitalmärkte tätig. 1986 wurde Kerber Europareferent des Bundeskartellamtes und Repräsentant des Kartellamtes im Beratenden Ausschuss der Europäischen Kommission für Wettbewerbsfragen. Von 1986 bis 1989 arbeitete er bei der Banque Indosuez in Paris, als Leiter des Deutschlandgeschäftes und von 1990 bis 1991 bei Bankers Trust International in London, als Head of European Equity Group.
Seit 1991/92 arbeitet Kerber als Unternehmensberater und Anwalt in Berlin, Paris und London.
Im Jahr 2001 erfolgte der Abschluss des Habilitationsverfahrens an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Technischen Universität zu Berlin mit der Arbeit Der verdrängte Finanznotstand – Zur finanzpolitischen Verantwortlichkeit von Parlament und Regierung sowie zur Rolle des Bundes als Hüter der finanzwirtschaftlichen Souveränität.
Er ist Mitglied der Clausewitz-Gesellschaft, Kurt Schumacher Gesellschaft und Gastautor bei der Achse des Guten.

Politische Tätigkeit
Anlässlich der Eurokrise schlug Kerber 2012 vor, den Euro zwar beizubehalten, jedoch zusätzlich einen Nord-Euro – Kerber nennt ihn „Guldenmark“ – als Parallelwährung einzuführen. Dieser solle von Ländern mit Leistungsbilanzüberschuss – konkret Deutschland, den Niederlanden, Finnland, Österreich und Luxemburg – getragen werden. Die Guldenmark könne Wettbewerbsunterschiede zwischen Nord und Süd ausgleichen helfen. An Vorschlägen Parallelwährungen in Griechenland („Geuro“ bzw. „Neu-Drachme“) und anderen angeschlagenen Euro-Staaten einzuführen, äußerte er dagegen Zweifel, da diese gegenüber dem Euro schwächer wären. Dies habe zu keiner Zeit langfristig funktioniert.
Kerber hat Verfassungsbeschwerde gegen die derzeit laufenden Wertpapierkäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) erhoben. Am 15. August 2017 hat der Zweite Senat (dem Gerichtspräsident Andreas Voßkuhle vorsteht) mitgeteilt, dass er diese Käufe durch den Europäischen Gerichtshof prüfen lässt.

Lehrtätigkeit
Ab 1987 war Kerber Lehrbeauftragter an HEC Paris und ab 1997 Gastdozent bei cedep – Insead, Fontainebleau. Im Jahr 1999 übernahm er die Tätigkeit eines Gastdozenten an der Führungsakademie der Bundeswehr und leitete das Seminar „Rüstungsbeschaffung“. Im WS 2001/2002 bekam Kerber einen Lehrauftrag (Institutionelle Aspekte öffentlicher Finanzwirtschaft) an der Universität Bielefeld und seit 2006 ist er außerplanmäßiger Professor an der TU Berlin, Fakultät VII – Wirtschaft und Management, Institut für Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsrecht. Hierzu traten Lehrtätigkeiten an I.E.P an der Universität Panthéon-Assas sowie der Warsaw School of Economics (SGH).

Ich denke, es lohnt sich für jeden interessierten Bürger, dieses Buch zu lesen. Sie können es über diesen Link bei AMAZON als E-Book und Taschenbuch bestellen.

Wie immer an dieser Stelle grüße ich Sie recht herzlich aus Spanien!

Ihr Rainer Andreas Seemann

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