S. Fischer kündigt Autorin Maron aus politischen Gründen.

Der größte Literatur-Skandal in der Nachkriegsgeschichte der Bundesrepublik Deutschland.

Monika Maron Bild: Welt online 22.10.2020
Monika Maron Bild: Welt online 22.10.2020
Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe Leserinnen und Leser,
Ich beziehe mich auf einen Artikel in der Welt (Online 22.10.2020). Auch andere Presseorgane berichteten über diesen ungeheuren Vorgang. Das erste Mal seit 1933 kündigt ein deutscher, renommierter Verlag eine Autorin aus politischen Gründen. Das ist ein nie dagewesener Anschlag auf die Meinungsfreiheit. Der S. Fischer Verlag kündigt die Zusammenarbeit mit der so bedeutenden, wie politisch umstrittenen Autorin Monika Maron auf. Von einem „Rausschmiss“ ist die Rede. Stuttgarter Zeitung vom 20.10.2020. Dieser Vorgang ist so unglaublich, dass man sich unweigerlich an die Bücherverbrennungen der NAZIS erinnern muss.
Maron ist eine Autorin, die die Dinge beim Namen nennt. Sie kritisiert die Flüchtlingspolitik, schimpfte gegen das „Gendersternchen“ und fragte, warum es Proteste gegen die Stände rechter Verlage auf der Buchmesse gebe, während sich keiner über salafistische Verlage aufrege.
Das war für den einst so liberalen S. Fischer Verlag zu viel. Man suchte einen Grund für den Rausschmiss und fand ihn. Maron hatte einen Essayband in dem Verlag einer Freundin herausgebracht, dessen gesamte Bücher von einem rechten Verleger vertrieben werden. Maron wusste nicht einmal, wer ihren Band vertreibt. So wurde man die unbequeme Schriftstellerin los. Welch ein Trauerspiel für den Verlag, der die Bücher von Thomas Mann herausgab.
Es erinnert fatal an die Methoden der NAZIS nach 1933.
Ich bin über diesen Vorgang zutiefst erschüttert. Zeigt er doch, wie die Bundesrepublik Deutschland unter Kanzlerin Merkel einen ganz gefährlichen Weg eingeschlagen hat. Unbequeme Wahrheiten werden gnadenlos unterdrückt, das Denunziantentum feiert fröhliche Ur­ständ.
Wenn man die Dinge im Zusammenhang sieht, kann einem nur noch Angst und Bange werden.
Auch die zunehmenden Beschränkungen und Beschneidungen unserer Grundrechte spielen bei dieser Einschätzung eine große Rolle.
Soll das die Welt im 21. Jahrhundert sein? Wir laufen alle gesichtslos mit Masken herum, wir dürfen uns nicht mehr mit Freunden und Familienmitgliedern treffen, man verbietet uns zu reisen, man darf nicht mehr demonstrieren und wer eine eigene Meinung hat, wird denunziert, erlebt berufliche Nachteile.
Real kann man das auch in den sozialen Netzwerken, wie Facebook und Twitter erleben, wo Meinungen, die nicht dem Mainstream entsprechen, gnadenlos gelöscht werden und Konten von Menschen, die alternative Meinungen vertreten auch mal stillgelegt werden.
Der Fall Monika Maron soll nur als Beispiel für einen Großangriff auf die Demokratie und Freiheit sein. Wer unbequeme Meinungen vertritt, wird kaltgestellt.
Wollen wir wirklich in einem Land leben, das immer mehr die Züge der beiden Diktaturen in Deutschland annimmt? Das alles erinnert stark an die Zeit von 1933 bis 1945 und an die 40jährige Geschichte der DDR.
Ich denke, es ist Zeit, aufzuwachen, Farbe zu bekennen und für unsere Freiheit und Demokratie einzutreten.
Ich schließe heute mit einem Zitat von Sophie Scholl, die von den NAZIS ermordet wurde:

Der wirkliche Schaden geschieht durch jene Millionen die „überleben“ wollen. Die ehrlichen Männer die nur in Ruhe gelassen werden wollen. Jene die ihre kleinen Leben nicht durch etwas Größeres als sie selbst gestört haben wollen. Jene ohne Seiten und ohne Gründe.

Quelle: https://beruhmte-zitate.de/autoren/sophie-scholl/

Wehren wir den Anfängen. Wenn der Rauswurf von Monika Maron ein Weckruf sein kann, dann sollten wir ihn hören.

Ihr Rainer Andreas Seemann

Man muss etwas machen, um selbst keine Schuld zu haben. Dazu brauchen wir einen harten Geist und ein weiches Herz. Wir haben alle unsere Maßstäbe in uns selbst, nur suchen wir sie zu wenig.
Sophie Scholl (1921 – 1943 (in München hingerichtet)), Sophia Magdalena Scholl, deutsche Widerstandskämpferin gegen die Diktatur des Nationalsozialismus, gehörte der Widerstandsgruppe ›Weiße Rose‹ an.

Updates gibt es in nächsten Abschnitt.

UPDATE 1 23.10.2020: Nun will die Politik auch noch die privaten Räume kontrollieren. Wer immer noch glaubt, dass dies in irgendeiner Weise etwas mit Corona zu tun hat, dem ist nicht mehr zu helfen. Quelle: https://www1.wdr.de/nachrichten/corona-regeln-privater-raum-lauterbach-100.html

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