WordPress 5 — warum einfach, wenn es doch kompliziert geht.


WordPress 5 — warum einfach, wenn es doch kompliziert geht.

So ähnlich fühle ich mich gerade.
Liebe Freunde meines Autorenblogs,
liebe Leserinnen und Leser,
Wordpress.. mit diesem Programm informiere ich Sie seit vielen Jahren über Neuigkeiten aus dem Buchmarkt, über Aktivitäten aus meinem kleinen Verlag und über andere Themen, die mit dem Oberbegriff „Literatur“ zu tun haben. Schon in der Vergangenheit, war es immer eine Zitterpartie, wenn WordPress eine neue Programmversion veröffentlicht hat. Mehr als einmal hat es mein Blog „zerschossen“ und ich musste mühsam wieder retten, was noch zu retten war. Das ging so weit, dass ich die automatischen Updates blockiert habe und immer erst mal ein paar Wochen abgewartet habe. Aber, was sich WordPress mit der neuen Version 5 erlaubt hat, ist schlicht und ergreifend eine Unverschämtheit, die als große Neuerung verkauft wird.


War es bisher relativ einfach, einen Beitrag zu erstellen, man hatte ja die sehr praktische Werkzeugleiste und konnte mit einem Klick festlegen, wie der Text fertig aussehen sollte. Ein paar einfache HTML Befehle, die man im Laufe der Zeit auswendig konnte, machten die Artikel übersichtlich und leicht zu lesen. Nun, das alles gibt es nicht mehr. Sie müssen sich heute durch eine Vielzahl von Blöcken wühlen, um zu finden, was Sie brauchen. Ehrlich — umständlicher geht es nicht. Wer sich das ausgedacht hat, ist ein Freak, aber bestimmt kein kleiner Publisher, der pro Woche zwei oder drei Beiträge schreiben möchte — und das schnell und möglichst einfach. War WordPress bisher ein Schnellboot, so ist es jetzt ein Riesenschiff mit wahnsinnig viel Komfort, dafür umständlich und langsam.
Bis Ende 2021 bietet WordPress jetzt, wohl auch aufgrund der vielen katastrophalen Bewertungen im Netz, den sogenannten Classic Editor an, der Gewohntes zurückbringt. Ich bin also vorerst gerettet, wenigstens, was des Erstellen von Beiträgen angeht.

Ein Problem bleibt. Es funktionieren leider nicht mehr alle lieb gewonnenen Plugins. Da bin ich derzeit auf der Suche nach Ersatz, habe aber noch nicht viel gefunden, was auch nur annähernd den Komfort bietet, den ich gewohnt bin. So suche ich immer noch nach einem einfachen Plugin, das Ihnen erlaubt, meine Beiträge in Ihren sozialen Netzwerken zu teilen. Das bisher benutzte funktioniert nicht mehr und ein als Ersatz angepriesenes blendet Werbung ein. Das geht ja gar nicht!

So, mein Kropf ist leer. Ich bemühe mich, alles wieder so hinzubekommen, wie es war und Sie auch künftig zeitnah und spannend zu informieren. Wenn es Ende 2021 den Classic Editor nicht mehr geben sollte, werden die vielen Blogger wohl hoffentlich so lange auf die Barrikaden gehen, bis man den beibehält, für die einfachen Blogger wie mich.

Und den Freaks, die das neue WordPress toll finden, wünsche ich viel Spaß. Die müssen Zeit haben…

Liebe Grüße aus Spanien.
Ihr Rainer Andreas Seemann

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2 Replies to “WordPress 5 — warum einfach, wenn es doch kompliziert geht.”

  1. Ich habe mir das neue WordPress auch angesehen und bin entsetzt. Es ist kaum noch zu bedienen. Gott sei Dank gibt es das „Classic Plugin“.

  2. Sie haben vollkommen Recht, Herr Seemann. Das neue WordPress ist einfach Mist. WordPress sollte eine Blogsoftware bleiben. Man will damit Blogs betreiben und keine aufwändigen Homepages erstellen. Dafür gibt es bessere Programme. Also, was soll diese groß angekündigte Neuerung? Alles wird komplizierter und schwerer zu bedienen.
    Ich überlege mir, auf Drupal umzusteigen.
    Frohe Weihnacht

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