Wulf Karsten Schady — Glauben und Wissen.

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Glauben und Wissen. 2. Auflage.

Von Wulf Schady.

Achtung! Das Buch wird erst ab ca. 8. März bei AMAZON erhältlich sein!!!

Cover: Wulf Schady

Es ist die zweite — überarbeitete und aktualisierte — Auflage des hochinteressanten Buchs von Wulf Karsten Schady. „Glauben und Wissen“ ist ein philosophisches Buch, das aber in einer für jeden verständlichen Sprache geschrieben ist. Der Autor verzichtet bewusst auf alle wissenschaftlichen und für Laien unverständlichen Ausdrücke. Und genau das macht das Buch so wertvoll. Es ist mehr als lesenswert. Es ist spannend, verständlich und es erklärt so vieles, was heute in unserer Welt passiert. Es zeigt Lösungen auf, die JETZT notwendig sind um unsere Welt aus dem Chaos zu befreien, in dem wir uns, für jeden erkennbar, befinden.
Der Autor stellt sich unter anderem die Frage:
„Wenn wir die Existenzdauer des Kosmos auf die Länge eines 24 Std.-Tages projizieren, so erscheint der Mensch gerade mal in den letzten drei Sekunden. Wie viele Bruchteile von Sekunden haben wir Menschen noch?“
Der Mensch hat es tatsächlich geschafft in den paar Sekunden seines Daseins die Welt an den Rand des Abgrunds zu führen.
Das Buch geht der Frage nach, wie es dazu kommen konnte und was passieren muss, um aus unserer Welt einen friedlichen, lebenswerten Planeten zu machen.
Im nächsten Abschnitt lassen wir den Autor selbst zu Wort kommen und ihn erklären, warum er dieses Buch geschrieben und was er damit erreichen will.
Das Buch ist bei AMAZON ab ca. 8. März erhältlich. Folgen Sie bitte diesem Link. Buchhandlungen können das Buch zu branchenüblichen Konditionen direkt bei Seemann Publishing beziehen. Anfragen gerne per E-Mail an: publishing@Rainer-seemann.de
Aber nun lassen wir den Autor selbst zu Wort kommen.

Wulf Karsten Schady — Meine Absichten mit diesem Buch.

Neue weltpolitische Ereignisse und Entwicklungen sowie Diskussionen mit Befürwortern und Gegnern meiner Thesen haben mich zu einer Überarbeitung einzelner Kapitel und damit zur Herausgabe einer zweiten Auflage von „Glauben und Wissen“ veranlasst. Die Suche nach Möglichkeiten für ein friedfertiges Neben- und Miteinander von Gläubigen und wissenschaftlich denkenden Menschen bleibt trotz meiner Kritik an vielen religiösen Dogmen und Verhaltensweisen oberstes Ziel meines Buches.

Setzen wir uns als Erwachsene in Gedanken noch einmal auf die Schulbank. Im Gesellschaftskundeunterricht soll ein Aufsatz geschrieben werden mit dem Titel: „Zeige auf, durch welche Ideen unsere Welt friedlicher werden könnte.“
Pessimisten würden wahrscheinlich den kürzesten Aufsatz verfassen: Der Mensch ist wie er ist. Je mehr Menschen die Erde bevölkern, umso unfriedlicher wird es werden!
Optimisten könnten unfriedliches Verhalten auf einen Mangel an Gerechtigkeit zurückführen, welcher mit Einsicht und gutem Willen doch wohl überwindbar wäre.
Spiritisten könnten Wege einer Heilung vom Bösen zum Guten aufzeigen wollen.
Wissenschaftlich interessierte Menschen, die das Problem der Überbevölkerung als wesentlichen Auslöser von Unfrieden vermuten, könnten eine Lösung in der Besiedlung anderer Planeten wähnen.
Ideologisch geprägte Menschen „wissen unfehlbar“, was richtig und was falsch ist. Darum gelte es, den Leitlinien vorgegebener Ideologien zu folgen. Dann würde Frieden herrschen!

Diese Liste der bewusst vereinfachenden Pauschalierungen ließe sich fortsetzen. Ich selber habe mir das Aufsatzthema unter verschiedenen Aspekten sehr häufig gestellt. Die Schaffung von Frieden kann nicht vor einem Gericht erstritten werden, sie ist vielmehr eine der wichtigsten Fragen der Ethik der Menschheit. Dieses Thema stellt sich nicht nur für den Umgang ganzer Völker miteinander, sondern ebenso im gegenseitigen Verhalten einzelner Menschen und im Verhältnis von Menschengruppen zueinander. Ein solches Verhalten zu regulieren, ist und war immer auch das „Wirkungsfeld“ von Religionen.
Durch welche Ideen und Maßnahmen können Religionen unsere Welt friedlicher gestalten, da sie doch vorgeben, den „inneren Kompass“ eines Gros der Menschheit auszurichten? Diese Kompassnadeln weisen teilweise in sehr unterschiedliche Richtungen: auf Frieden oder Unfrieden, auf Verständigungsbereitschaft oder Feindschaft, auf gesellschaftliche Abgrenzung oder Öffnung, auf Akzeptanz oder Ablehnung unterschiedlicher Glaubensformen sowie des Nichtglaubens.

Warum lautet der Titel meines Buches `Glauben und Wissen´, nicht etwa `Glauben oder Wissen´? Eine Distanz von Glaube und Nichtglaube speist sich aus dem Unterschied von mythischer und wissenschaftlicher Denkweise. Für Chancen eines friedlichen Nebeneinanders und keines feindlichen Gegeneinanders von Religion und Wissenschaft müssen Wege gefunden werden. Ein `Glauben oder Wissen´ trennt, ein `Glauben und Wissen´ ermöglicht ein respektiertes Nebeneinander, sogar ein partielles Miteinander.
In den Spannungsbereichen zwischen verschiedenen Religionen eröffnen sich weitere Fragen. Ideen einer interreligiösen Zusammenarbeit sind vom Schweizer Hans Küng mit seinem Weltethos geschaffen worden.
Ich gehe weiteren Fragen nach: Wie nehmen wir Menschen die Welt/den Kosmos wahr? Gibt es Gottesbeweise? Gibt es eine Ethik ohne Glauben? Gibt es Glaube ohne Machtansprüche von Glaubensinstitutionen? Welche Motivationen stehen hinter einer Glaubensgefolgschaft? Verdrängen glaubensähnliche Theorien über Gesundheit, Gesellschaftsformen, Ideologien und vieles mehr zunehmend einen religiösen Glauben? Vermittelt Religion eher eine Verehrung von Gottheiten als einen friedfertigen Umgang der Gläubigen untereinander? Also: Ist Gottesdienst wichtiger als Menschendienst? Ist das, was wir als NATUR bezeichnen, sogar identisch mit GOTT?

Unser Weltfriede wäre nicht allein durch ein konfliktarmes Nebeneinander unterschiedlicher Glaubens-gruppen bereits gesichert: Jeder Einzelne von uns ist gefordert, zu vereinbarenden Tugenden – im Buch als „Kardinaltugenden“ bezeichnet – mit Leben zu füllen.
Das eingangs genannte Aufsatzthema stelle ich unter die Prämisse: „Wie können wir bisherige Missweisungen unseres „inneren Kompasses´“ korrigieren und damit zu einer Perspektive für ein friedfertigeres, sinn-erfüllteres Leben gelangen?“ Mir geht es nicht um eine „Pädagogisierung“ des Menschen zu einem „Gutmenschen“, geschweige denn um Drohungen mit Katastrophenszenarien. Ich möchte – ergebnisoffen, wohl aber mit Blick auf mögliche Folgen – ausloten, welche Lebenseinstellungen Menschen zu konstruktivem Handeln bewegen können. Bei meinen Darstellungen lasse ich meine Leser/-innen keineswegs im Unklaren über meine persönlichen Auffassungen. Da ich ein entschiedener Gegner von Bevormundung, Intoleranz, Vorrechten, Alleinvertretungs- und Überlegenheitsansprüchen bin, akzeptiere ich persönliche Überzeugungen, auch wenn ich sie mir nicht zu eigen machen kann. Wie sagte schon Voltaire: „Sie sind anderer Meinung als ich, aber ich werde mich mit allen Kräften dafür einsetzen, dass Sie sie haben und aussprechen dürfen.“
Zu jedem meiner einzelnen Kapitel sind bereits viele Bücher geschrieben worden. Im Kontrast zu wissenschaftlich orientierter Literatur möchte ich mit meinem Buch Leserinnen und Leser ohne besonderen Bildungshintergrund erreichen!
Einen besonderen Dank richte ich an Dagmar Kisjeloff für die Anregungen in ihrer kritischen Begleitung von Inhalt und Form dieser zweiten Auflage!

Meiner Leserschaft wünsche ich mit dieser informativen und streitbaren Lektüre einen persönlichen Gewinn.

Wulf Karsten Schady

Über den Autor.

Bildrechte:
Wulf Schady

Wulf Karsten Schady, geboren 1943 in Elmshorn, absolvierte sein Lehramtsstudium in Hamburg in den Fächern Mathematik und Pädagogik. Während des Studiums belegte er aus persönlichem Interesse Vorlesungen der Philosophie (u. a. bei Prof. Dr. Carl-Friedrich von Weizsäcker) sowie der Astronomie und Musik. 1968 trat er in den Hamburger Schuldienst ein. Im gleichen Jahr veröffentlichte er mit seinem früheren Hochschullehrer Walter Griesing das Westermann Taschenbuch „Der neue Mathematikunterricht“. 1972 wurde er Fachseminar-Leiter für Mathematik in der Referendar-Ausbildung, sowie Mitglied des Hamburger Lehrplan- und Lernbuchausschusses Mathematik für die Klassenstufen 5-10.
1984 wechselte er durch die Wahl zum Rektor der Dannewerkschule-Grundschule nach Schleswig in den Schuldienst von Schleswig-Holstein. Diese Schule leitete er bis zu seiner Pensionierung 2007. Seit Beginn seiner Schleswiger Zeit wirkte er ehrenamtlich mit in den Bereichen Kinderschutz, Kultur, Bildung und Stadtentwicklung. Zu diesen Themen veröffentlichte er zahlreiche Artikel in Fachzeitschriften und Tageszeitungen.
Wulf Karsten Schady wurde nach seiner Geburt getauft und war Mitglied der Evangelischen Kirche bis 1975. In der Zeit seiner Schulleitung hatte er eng und erfolgreich mit der Kirche seines Schulgebiets zusammengearbeitet. Seine eigene Weltanschauung gehört für ihn ausschließlich ins Privatleben. Nach seiner Pensionierung befasste er sich u. a. mit Fragen der Kosmologie, Philosophie und Gesellschaftspolitik. Zu seinen persönlichen Hobbys zählen: Musizieren, Schreiben, Malen und Segeln.
Im Mai 2020 erschien sein Buch „Unsere Lebenseinstellungen formen das Gesicht der Erde“ bei Seemann Publishing.
Im November 2022 erschien die erste Auflage dieses Buches „glauben und wissen“.
Im Februar 2023 erschien sein Buch „ALZ die Sinne HEIMlich vERblassten“ ebenfalls bei Seemann Publishing.

Und hier noch einmal die Bestelldaten:

Das Buch ist bei AMAZON ab ca. 8. März erhältlich. Folgen Sie bitte diesem Link. Buchhandlungen können das Buch zu branchenüblichen Konditionen direkt bei Seemann Publishing beziehen. Anfragen gerne per E-Mail an: publishing@Rainer-seemann.de

Dies ist ein Buch, das jedermann lesen sollte. Es öffnet einen ganz neuen Blick!

Mit lieben Grüßen aus Mazarrón
Ihr Rainer Andreas Seemann

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